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Alt 27.06.2007, 12:46
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Kaukasischer Owtscharka

Der Kaukasische Owtscharka ist eine alte Hirtenhundrasse. Die Herkunftsregion dieser imposanten Hunde ist der Kaukasus mit seinen angrenzenden Gebieten. Am meisten verbreitet sind sie in Armenien, Aserbaidschan sowie Dagestan. Vertreter dieser Rase sind des weiteren beheimatet in den Steppengebieten des Nordkaukasus und im gebiet Astracan.

Seit ca. 600 Jahren existiert diese Hunderasse nachweislich und findet immer mehr Liebhaber. Allerdings schätzt man, dass der Kaukase sehr viel älteren Ursprungs ist. Die ersten Kaukasen außerhalb Russlands Wurden in der ehemaligen DDR und anderen Ostblockländern gehalten. Dort wurden sie als Gebrauchshunde eingesetzt (unter anderem als militärische Wachhunde). Der Bekanntheitsgrad dieser Rasse stieg in den 80er Jahren: Erstmals wurde 1977 in Köln ein Kaukase im damaligen Westdeutschland ausgestellt.

Verschiedene Typen

Da sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet weit rund um den Kaukasus erstreckt, finden wir unterschiedliche Typen von Kaukasen über die gesamte ehemalige UdSSR verteilt. Es wurden früher vor allem zwei Gruppen unterschieden: Steppen- und Bergkaukasen.

Steppenkaukasen stellten hochläufige, etwas schmalere, insgesamt leichtere Hunde dar.

Bergkaukasen waren dagegen eher, große kräftige Hunde von quadratischer Statur.

Nach dem Rassestandard vom August 1984 existieren keine Unterteilungen mehr. Vielmehr gibt es nun eine Zusammenfassung der im Standard geforderten, wichtigsten Merkmale.

Kaukasen sind übermittelgroße bzw. große Hunde von kräftigen bis grob-kräftigem Körperbau, der Gesamteindruck ist aber harmonisch. Die Widerristhöhe des Rüden sollte bei 65cm , die der Hündin bei 62cm liegen. Der Geschlechtstyp muss sich beim Kaukasen gut erkennen lassen: Rüden sind größer und massiger, Hündinnen weniger groß und leichter im Körperbau.

Dass Haarkleid eines Kaukasen kann lang, mittellang oder kurz sein. Alle drei Varianten sind zugelassen. Der mittellange Felltyp hat sich aber in der Zucht durchgesetzt und ist am häufigsten anzutreffen. Bei langhaarigen Kaukasen ist eine starke Halskrause, auch Mähne genannt, zu finden. An den Hinterkeulen sind gut entwickelte Hosen und eine stattliche Befederung an den Läufen sowie eine dicht behaarte Rute normal. Den mittelhaarigen Hund dieser Rasse zeichnet ein etwas kürzeres Fell aus. Aber beide habeneine dichte, hellere Unterwolle. Der Kurzhaar-Kaukase ist mit dichtem, aber verhältnismäßig kurzem Haar ohne Mähne ausgestattet. Fehlerhaft ist gewelltes, weiches Haar ohne Unterwolle.

Die Farbe variiert von unterschiedlichem Grau bis hin zu verschiedenen, meist hellen bis rotfarbenen Tönen. Aber auch strohgelebe und wisse, erdfarbene, gestromte, gescheckte und gepunktete Kaukasen gibt es. Gescheckte und gestromte Hunde haben stets eine graue Unterwolle.

Wichtig für das Erscheinungsbild des Kaukasen ist außerdem dass in Deutschland seit 1987 das Ohrenkupierverbot gilt, während im ehemaligen Ostblock weiterhin kupiert werden darf.

Unkupierte Welpen haben kleine bis mittelgroße, dreieckige Behänge.

Verwendung und Haltung

Seit jahrhunderten werden diese Hunde zum Schutz der Herden sowie zur Bewachung von Haus und Hof ihrer Besitzer eingesetzt. Bei drohender Gefahr durch Raubtiere, Bären, Diebe oder ähnlichem wird der Kaukase für seinen Besitzer ein unbestechlicher und zuverlässiger Wächter, der bei seiner Aufgabe oft nur auf sich alleine gestellt ist. Einige Besonderheiten darüber hinaus sind seine Ausdauer, seine Anspruchslosigkeit, seine Fähigkeit, sich an die unterschiedlichsten Witterungsverhältnisse anzupassen.

Im Ursprungsland sind Kaukasen es gewohnt, im Freien zum Schutz der Herde zu leben: Um ihrer Aufgabe als Herdenschutzhunde nachzukommen, lagern sie stets an abgelegenen, aber gut zu übersehenden Stellen, die nicht immer wettergeschützt sind.

Somit konnten und können sich dort nur die anspruchslosen, sehr widerstandsfähigen Tiere behaupten. Deshalb ist es auch nicht erforderlich, einen Kaukasen ausschließlich im Haus zu halten. Ein Haus mit Garten und dazugehörigem Grundstück samt seiner Familie zu bewachen, entspricht eher seiner natur. Reine Zwingerhaltung ist nicht zu empfehlen, da diese Form von Hundehaltung nicht seiner natur entspricht. Eine zugfreie und trockene Liegestelle, auf der sich der Kaukase bei Bedarf zurückziehen kann, ist aber auch im Freien wichtig. Wenn man den Hund allerdings doch vor allem im Hause halten möchte, wäre eine unbeheizte, aber für ihn übersichtliche Lagerstätte geeignet, die er sich in der Regel selbst sucht.

Wesen und Charakter :

Es sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Kaukase ein sehr ursprünglicher Hirtenhund bzw. Herdenschutzhund ist: Er zeichnet sich typischerweise sowohl durch seine Treue der Familie gegenüber als auch durch Furchtlosigkeit und Unerschrockenheit gegenüber Fremden aus.

Innerhalb der Familie ist der Kaukase ausgesprochen anhänglich und sensibel; ihm unbekannte Personen gegenüber ändert sich dieses Verhalten, vor allem bei Bedrohung, schlagartig: Da der Kaukase über eine angeborene Schärfe verfügt, verhält er sich Fremden gegenüber zurückhaltend und misstrauisch. (Dieser angeborene Wach- u. Schutzinstinkt kann schnell außer Kontrolle geraten, wenn der Besitzer gezielt den Schutztrieb z.B. auf einem Hundeplatz fördert. Dann kann ein Kaukase eine Gefahr für den Menschen werden).

Da die Kaukasen im allgemeinen keine Kläffer, aber aufmerksame Wächter sind, schlagen sie verlässlich an. Sobald irgendetwas an Tür oder auf dem Grundstück bemerkt wird. Man sollte diesen Charakterzug akzeptieren, da der Hund unter anderem für diesen Zweck gezüchtet wurde.

Das Grundstück sollte eingezäunt sein, da der Kaukase sonst auch angrenzendes Gelände als sein Territorium brachtet und demzufolge ebenfalls bewacht.

In der Familie ist der Kaukase lieb und verfügt über ein angenehmes Wesen: Er ist ein starker, ausgeglichener und ruhiger Hund. Ein Kaukase will und sollte Freund und Familienmitglied gleichermaßen sein, was natürlich eine liebevolle, konsequente Erziehung nicht ausschließt, sonder voraussetzt. Dabei sollte aber sein eigenständiges Wesen nie zu sehr eingeschränkt werden.

Der Bewegungsdrang eines Kaukasen ist im Verhältnis zu anderen „typischen“ Gebraushunden eher als gering zu betrachten. Seine typische Gangart ist laut Rassebeschreibung im Rassestandard ein kurzer trab, der bei Beschleunigung in einen etwas plumperen Galopp übergeht. In Verbindung mit der Familie bewegt er sich zwar gern, ist aber z.B. für stundenlanges Fahrradtrainig nicht geeignet.

Fütterung und Fellpflege:

Im Bezug auf sein Futter ist der Kaukase nicht wählerisch bzw. anspruchsvoll, und dabei bleib er trotzdem in einer guten Verfassung und Kondition.

Die Pflege der Hunde ist ebenfalls unkompliziert. Das Fell des Kaukasen nimmt wie bei jeder vergleichbaren Rasse mit ähnlicher Fellstruktur nicht allzu viel Zeit in Anspruch.

Zweimal im Jahr steht der Fellwechsel an, das abgestoßene Fell wird dann ausgebürstet. Man sollte aber warten, bis sich die Wolle gut gelöst und nach außen gedrückt hat, dann ist es verhältnismäßig einfach, sie mit der Bürste zu entfernen. Auf keinen Fall sollte man versuchen, einen Kaukasen vollständig auszubürsten, wenn er das Fell noch nicht abgestoßen hat, da dies zu Unwohlsein und Reizung der Haut führen kann.
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Alt 28.06.2007, 11:12
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Wenn ich mir die Beschreibung durchlese, dann haben wir genau diesen Hund.
Odin ist nun reichlich vier Wochen bei uns und ist super anhänglich und lieb. Er reagiert auf ein leises "Sitz", "Mach dich klein" ( anstatt Platz... haben wir anfangs immer...mach dich klein... gesagt, wegen der kleinen Hunde ) oder "komm mit / her" ( das allerdings nur in der Wohnung ). " Vorsichtig" z.B. bei Leckerlis, " Nein pfui / aus befolgt er fast immer. Nur auf der Wiese oder am Strand läuft er doch recht weit mit anderen Menschen / Hunden mit, daran arbeiten wir.
Sonst verstehen wir uns von Tag zu Tag besser. Er macht sich recht deutlich bemerkbar, wenn er etwas will. Egal ob es Streicheleinheiten sind, Spielen, Toben oder Gassi gehen. Odin erzählt mit seinem "Gesicht" aber auch mit Pfote und Stimme.
Er bewacht unser Grundstück, wobei er wirklich nur bellt, wenn sich Fremde nähern. Die Nachbarn kennt er und läßt sie schwanzwedelnd an sich heran.
Odin liebt es im Garten zu liegen, dabei ist es ihm egal, ob es regnet oder stürmt. Sich im nassen Gras oder im Sand zu wälzen ist für ihm ein Vergnügen.
Er ist einfach ein toller Hund und wir werden alles tun, dass er so bleibt.
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  #3
Alt 04.08.2007, 23:10
undine
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liebe Grüße an Odin!

Nun habe ich mir die web-adresse gemerkt und möchte liebe Grüße an Odin und Frauchen senden!
Als (physisch) kleine und große Odins-Fans können wir ja nicht kommentarlos diese Seite besuchen.
Auch wenn ich manchmal zittere, ob Odin Tuuli beim Spielen mal als Briefmarke hinterlasen wird oder nicht, freue ich mich sehr, dass Ihr den Weg zur "Hundewiese" gefunden habt und eine so tolle und nette Bereicherung seid!

Herzliche Grüße und vielleicht ja bis morgen Nachmittag!
Gute Nacht sagen,

Tuuli (Odins Terriermix-Mädel-Spielgefährtin). Liv, (gesprochen "Liu" Nova Scotia Duck Tolling Retriever) und Frauchen!
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kaukasischer-owtscharka-tl.jpg  
 
  #4
Alt 05.08.2007, 16:09
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Schön, dass ihr euch jetzt auch im Forum umseht.
Wir waren heute in Bielenberg, haben dort deinen Pa und Liv getroffen. Odin hat vorsichtige Versuche unternommen mit Liv zu spielen. Wenn sich die beiden großen Hunde auf ein Spiel einlassen, ist mir auch viel wohler. Leider findet Odin die kleinen Hunde toll. So werden wir wohl noch oft "fast" einen Herzstillstand bekommen.
Jetzt genießen wir aber erst mal den Sonntag. Euch auch noch viel Spass!
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  #5
Alt 10.08.2007, 13:32
undine
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geht es Odin gut?

Hallo von uns dreien,

geht es Odin wieder gut? Ich hoffe, die Bisswunde ist nicht all zu schlimm und vorallem, dass Odin nicht sein neu gewonnenes Vertrauen verliert.

Das war wirklich ein Schock gestern und ich hätte Odin am Liebsten geknuddelt und getröstet, aber wichtig ist in dem Moment nur Frauchen und kompetente Hilfe und da war ja Susi so eine wunderbare "Krankenschwester"! Ich habe selten einen Menschen getroffen, der so fürsorglich und umsichtig ist wie sie!
Ich hoffe, Ihr hattet noch eine schöne Zeit bei ihr im Garten. Ich musste ja leider eher weg.

Da das Wetter ja relativ schlecht ist, werde ich heute Nachmittag nach Bielenberg fahren und Liv da toben lassen. (Dann besteht nicht die Gefahr, dass wir Badegäste stören.) Deshalb bin ich nicht auf der Wiese und kann nicht fragen und sehen, wie es Odin geht.

Ganz liebe Grüße an Euch und bis bald!

M. und Köter!
 
  #6
Alt 10.08.2007, 19:56
Ky!

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Zitat:
Die Widerristhöhe des Rüden sollte bei 65cm , die der Hündin bei 62cm liegen.
Das ist hinfällig, oder?

Ist Odin nun eigentlich ein Berg- oder ein Steppenkaukase?
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  #7
Alt 10.08.2007, 20:16
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Es ist toll zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich um das Wohl der Hunde sorgen. Unsere Gruppe im Wald ist einfach super. Obwohl wir doch unterschiedlich sind und auch nicht immer die gleiche Meinung haben, fühle ich mich richtig wohl und freue mich jeden Tag auf die Wiese.
Odin ging es heute morgen nicht so gut. Er wollte nicht laufen, sein Hinterbein tat ihm offensichtlich weh. Sind dann auch nur auf die Wiese nebenan gegangen. Zuhause habe ich um seine Wunde herum das Fell abgeschnitten und Betaisadonna drauf geschüttet. Dann wurde er so lange gekuschelt, bis es getrocknet war. Heute mußte ich nur bis zum Mittag arbeiten. Als erstes habe ich natürlich gleich wieder Odins Wunden behandelt. Der Biss am Hinterbein hat sich etwas entzündet, dort kommt er mit seiner Zunge ran. Werde ihn nun am Wochenende daran hintern an seinem Bein zu schlappen.
Heute nachmittag waren wir auf der Hundewiese. Odin hat sich nicht weiter als 5m von uns entfernt. Keine Ahnung, ob es nur Zufall war oder ob er aus dem Überfall, von Delos, gelernt hat. Die Hunde hatten alle keine Lust zu toben. Sie waren super brav, sogar Balu und Lion konnten sich entspannt bewegen. Auf dem Spaziergang durch den Wald war Odin aber trotzdem an der langen Leine. Diese Sicherheit brauchte er und auch wir. :15:
Morgen treffen wir uns 15 Uhr auf der Wiese. Es wäre schön, wenn ihr auch kommt.
Wie war es denn heute in Bielenberg?
Arwen ist offline  
  #8
Alt 10.08.2007, 21:11
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Das ist hinfällig, oder?

Ist Odin nun eigentlich ein Berg- oder ein Steppenkaukase?
Es muss auch heißen....mindestens 65 cm.
Odin hat jetzt eine Widerristhöhe von 72 cm und er befindet sich immer noch im Wachstum.
Wenn man sich seinen Körperbau anschaut, dann ist er eindeutig ein Steppenkaukase.
Auf jeden Fall ist er ein super toller Hund!!!
Arwen ist offline  
  #9
Alt 11.08.2007, 01:23
undine
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Hundewiese

Dass Odin bei dir gut aufgehoben ist, steht wohl außer Frage

Ich drücke die Daumen, dass sich die Wunde nicht weiter entzündet. Ich könnte mir vorstellen, dass es Odin jetzt gerade gut tut, sich in diesem "gemischten Haufen" aus Menschen und Hunden wohl und aufgehoben zu fühlen und dass schließlich und hoffentlich dieser Eindruck mehr Gewicht hat, als eine negative Verknüpfung von 'Wald' und 'Angriff'.
Ich habe null Verständnis für Delos Halter und kann nicht kapieren, wie man einen potentiell beißenden Hund nicht angeleint herumlaufen lassen kann!

Ich denke auch, lange Leine gibt allen Sicherheit. Ich würde es auch so machen.

Du hast recht, die Hundewiesen-Mannschaft ist wirklich prima. Die meisten kenne ich nun seit 3-4 Jahren und so verschieden auch alle sind - sei es auf emotionaler, intellektueller oder humorvoller Ebene - so sind doch alle tatsächlich ein Team und helfen einander auch in privaten Dingen, zumindest der "harte Kern".
Abgesehen von Susi, Corinna und Bernd die ich sowieso als meine Freunde bzw. Freundinnen bezeichne und auch über die Wiese hinaus Kontakt habe, kommt es natürlich auch mal vor, dass man keine Lust auf die Leute hat. Ich muss gestehen, zwischendurch ging mir manchmal das "zotige Gelaber" der Männer dermaßen auf die Nerven, dass ich mir ein paar Wochen Auszeit genommen habe. Andererseits weiß ich auch, dass mich einige anstrengend finden und manchmal mit meiner Art nicht zurecht kommen.
Achja, und natürlich wird gerne über Abwesende geredet, daran muss man sich auch erst gewöhnen. Aber das ist wohl in jeder Gruppe so. Dir kann ich gerne verraten, dass alle nur äußerst liebe und schöne Worte für dich haben!

Bielenberg war super und fast menschenleer. Da ich mit Tuuli mittags unterwegs war, konnte ich mich ganz auf Liv konzentrieren. Ich habe sie ordentlich schwimmen lassen und sie spielte sogar, (sehr ungewöhnlich für sie,) mit einem Beagle. Nachdem ich die wenigen Menschen am Strand bat, meinen Hund zu ignorieren, wenn sie ihnen den Ball vor die Füße legt, klappte es auch prima mit ihrer Aufmerksamkeit. Und ich habe mir zu Herzen genommen, mich interessanter für sie zu machen: kasperte und rannte selbst am Strand herum, sodass sie immer wieder ankam um umgläubig zu schauen, was ihr durchgeknalltes Frauchen da macht. Am Ende konnte ich sie sogar auf dem Weg (am Hafen) viele Meter vorm Auto entfernt ablegen, zum Auto gehen, sie ranrufen und ohne Umwege ins Auto springen lassen. Das war toll.

Morgen kann ich leider nicht auf die Wiese kommen. Ich bin ja in irgend so einem Hundeverein, (weiß gar nicht wie der heißt) in Horst, und mache dort Unterordnungstraining und Agility mit Liv. Vorher ist Tuuli in der Welpengruppe, sprich: Morgen ist hier "Tag des Hundes"!

Aber vielleicht sehen wir uns Sonntag!

Herzliche Grüße von den Nachteulen und viel Spaß morgen und Grüße an alle!
 
  #10
Alt 11.08.2007, 18:45
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Man muss sich schon wundern, wie gut unsere Hunde hören, wenn man alleine mit ihnen unterwegs ist. Warum können sie sich in der Gruppe nicht auch so benehmen. Ich glaube aber ganz fest daran, dass wir es mit Geduld schaffen unsere Hunde zu uns zurück zu rufen. Der Tag kommt, wo wir für unsere Mühen belohnt werden.
Heute hatte Marina einen Cairn Terrier mit auf der Wiese. Gegen den ist Finn ein Lämmchen. Er hat immer wieder die großen Hunde angegriffen. Als er es mit Odin zu doll getrieben hat, wurde er von ihm am Brustgeschirr in die Luft gehoben. Wir sind dann alle spazieren gegangen, denn dieser kleine Wicht kann nur an der Leine gebändigt werden.
Für morgen haben wir uns nicht verabredet. Ist sicher wetterabhängig, wann und wo das Hundetreffen stattfindet.
Bei schönem Wetter werde ich vormittags nach Bielenberg fahren. Vielleicht treffen wir uns ja dort!
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