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Registriert seit: 28.12.2002 Ort: Elmshorn bei Hamburg
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Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 ![]() | Dauertherapie der Epilepsie bei Hunden und niedriges Calcium Ich möchte exemplarisch folgendes aus dieser Quelle aufführen, da es gleich zwei wichtige Aspekte aufführt. Kalziummangel und Folsäure. Zitat:
Gleich vorweg: Man beachte die geringen Fallzahlen. In der Regel sollten aussagekräftige medizinische Studien höhere Fallzahlen erreichen. Andererseits gibts es verschied. unterschiedliche Quellen dazu.... Der Text: Es wird über die Kalzium- und Folsäureaufnahme bei einer kleinen Patientengruppe mit antiepileptischer Dauertherapie berichtet. Dabei konnte beobachtet werden, dass unter Phenobarbital (hier wird allerdings von einer Kombitherapie berichtet! ) innerhalb Teile des Studienkollektives mit einer erniedrigten Ca++-Aufnahme assoziert war.Ferner konnte bei allen Patienten eine erniedrigte Serumfolsäure beobachtet werden. Das bei normaler Aufnahme. Ausflug: Phenobarbital wirkt in der Leber als Induktor eines Enzymsystemes , welches andere Substanzen in ihrem Abbau beeinflußt. Hier neben einer ganzen Reihe von Pharmaka eben auch 1,) sich selbst (-> Wirkungsabschwächung) und 2.) das für den Kalziumstoffwechsel wichtige Hormon Calcitriol. So kann es zu einer erniedrigten Serumcalciumkonzentration kommen mit Störungen des Knochensystemes ( -> Osteomalazie ) und - erinnern wir uns an die Auslöser einer sekundären Epilepsie - zu Krampfanfällen.Wie immer gilt: Diese Darstellung ersetzt keinen Tierarztbesuch. Es handelt sich um Sonderfälle. Therapien in Eigenregie können nicht abgeleitet werden und sind extrem gefährlich!
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Nominated 4 Times in 1 Post T-d-M gewonnen:![]() | Das ist ja interessant. Bestimmt wirst du bei Gelegenheit über deine Erkenntnisse berichten. Das einzige, was ich auf die Schnelle zu dem Thema gefunden habe ist dieser Link dazu. Nebenbei bemerkt stammt dieses studienmedizinische Forum ebenfalls aus der Schweiz. | ||||||||||||||
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Nominated 4 Times in 1 Post T-d-M gewonnen:![]() | Nachfrage: Dies bedeutet also, dass das Phenobarbital als solches unter gewissen Umständen für Krampfanfälle sorgen kann - oder lax ausgedrückt: Hier beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz?Ich gebe Cayo übrigens Kieselerde zum Futter. Dieser "Stoff" ist dem Calcium sehr ähnlich. Er bindet überschüssige Magensäure ganz gut und sorgt ebenfalls für einen guten Knochenaufbau. Außerdem - und sitzt ihr gut - habe ich im Netz gelesen, dass Kieselerde (Silicium) bei Epilepsie helfen kann!?Vielleicht u.a., weil es ein ähnlicher "Stoff" ist wie Calcium und deshalb einem Mangel entgegenwirkt? | ||||||||||||||
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Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 ![]() | Da wir gerade bei den Wirkungen einer Phenobarbitaldauertherapie sind, hier dieses Zitat: Zitat:
Gemeint ist hier also im engeren Sinne Thyroxin und Trijodthyronin. Wirkungen ( nur übersichtlich ) : Grundumsatz: Steigerung von Grundumsatz und o2-Verbrauch Wachstum und Entwicklung: Förderung der Hirnreifung und Myelinisierung Wachstumsförderung Stoffwechsel: Hemmung der Glykogen- und Proteinsynthese Cholsterin Nervensystem: - ZNS-Sehnenreflexe Muskulatur Herz: - direkte Stimulation - Beta-Rezeptoren erhöht -> gesteigerte Katecholaminsensivität => Sauerstoffverbrauch erhöht Meines Erachtens läßt sich hier kein Einfluß auf den Calciumstoffwechsel ableiten. Das sollte zumindest für die TSH-gesteuerte Achse gelten. Dafür muß man die Nebenschilddrüsen betrachten.
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Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 ![]() | Zitat:
Es kann ( muß aber nicht ) zusätzlich zur primären Epilepsie eine sekündäre aufgepfropft werden. Allerdings bewegen wir uns jetzt wahrscheinlich auf wissenschaftlich sehr dünnem Eis....Zitat:
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Nominated 4 Times in 1 Post T-d-M gewonnen:![]() | Das "dünne Eis" ist schon ok und für uns ja bloß sowas wie "lautes Nachdenken". Und da wären wir auch schon beim Thema: Mir ist aufgefallen, dass sich die Krämpfe bei manchen Hunden im Laufe der Jahre wieder verschlimmern - und zwar, nachdem es eine ganze Zeit der Anfallsfreiheit gegeben hat. Nun könnte es ja sein, dass dies die Hunde mit einem hohen Phenobarbitalspiegel vs. Calcium betrifft. Im Umkehrschluss könnte dies aber bedeuten, dass, wenn man nach einer Zeit der Anfallfreiheit das Luminal reduzierte, dieser Effekt nicht auftritt und bei dann dauerhaft reduziertem Phenobarbital die Krämpfe ebenfalls reduziert werden oder ganz ausbleiben.Quintessenz: Ein hohe Luminaldosierung kann Krämpfe verhindern, aber irgendwann wäre eine Reduzierung sinnvoll um eine sekundäre Epilepsie auszuschließen.Wie gesagt - ich habe von Medizin null Ahnung, aber solche Zusammenhänge wären ja trotzdem "denkbar". | ||||||||||||||
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Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 ![]() | Zitat:
Zitat:
ABER, wenn z.B. sich die Qualität der Anfälle ändert, so vielleicht in eher tetanische Krämpfe, dann sollte man wahrscheinlich schon daran denken. Zitat:
Meine Quintessenz wäre hier eher: Im Rahmen der obligaten Phenobarbitalspiegel würde ICH ebenfalls das Calicium und Indikatoren für einen Folsäuremangel mitkontrollieren. Dagegen spricht der höhere Kostenaufwand zum Untersuchung einer seltenen Eventualität.
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Nominated 3 Times in 3 Posts T-d-M gewonnen:![]() ![]() | Unter Nebenwirkungen von Phenobarbital kann man auch Anämie finden.Außerdem wird von einem Problem bei Phenobarbital gesprochen:Zitat: Da Phenobarbital seinen eigenen Abbau in der Leber stimuliert,häufige Dosiserhöhungen erforderlich.
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Folsäuremangel -> hyperchrome Anämie ( Ery-Zahl - bei MCH + ) Übrigens macht das auch ein Vit. B12 - Mangel ( Cobalamin )
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Nominated 3 Times in 3 Posts T-d-M gewonnen:![]() ![]() | Deshalb ist es wohl schon wichtig, dass regelmäßig Calcium B12 Folsäure Magnesium kontrolliert wird. Epilepsie ist eine "teure" Krankheit, darüber sollte sich jeder Tierbesitzer im Klaren sein. Da kommt es auf 20 € für eine zusätzliche sehr sinnvolle Blutuntersuchung nicht mehr an.
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| Stichworte |
| calcium, epilepsie, hund, hunde, hypocalciämie, kalzium, phenobarbital |
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