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Alt 20.04.2008, 19:08
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Owtscharka , russisch Schäferhund

Um einmal Licht in das Wirrwarr zu bringen. Und zu klären , ob ein Owtscharka nun ein Ovtscharka , oder ein kaukasischer Schäferhund oder was auch immer ist, hier die offizielle Definition davon:

Zitat:

Owtscharka (weiblich, Mehrzahl: Owtscharki) ist russisch und bedeutet einfach: Schäferhund.
Der FCI hat unter diesem Namen unterschiedliche Rassen und Rassetypen zusammengefasst; bei den Owtscharkas gibt es sowohl Hüte- und Treibhunde als auch Herdenschutzhunde, also Hunde, die die Herden gegen Beutegreifer wie den Wolf oder Bär verteidigen.

Bei den von der FCI anerkannten Rassen handelt es sich um:



Der Südrussischer Ovtscharka ist in den südlichen Regionen Russlands und in der Ukraine beheimatet.
FCI-Nomenklatur
  • Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
  • Sektion 1: Schäferhunde
  • Juschnorusskaja Owtscharka (326) (Südrussischer Owtscharka)
Der Kaukasischer Ovtscharka stammt aus Russlands Nachbarstaaten (Georgien und Armenien) sowie aus Russlands autonomen Republiken im Kaukasus.
FCI-Nomenklatur
  • Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde.
  • Sektion 2.2: Molosser, Berghunde
  • Kawkasskaja Owtscharka (328) (Kaukasischer Owtscharka)
Der Zentralasiatischer Ovtscharka – auch Zentralasiatischer Schäferhund – stammt aus Zentralasien (Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan)
FCI-Nomenklatur
  • Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde.
  • Sektion 2.2: Molosser, Berghunde
  • Sredneasiatskaja Owtscharka (335) (Zentralasiatischer Owtscharka)
Daneben gibt es noch andere regionale Rassen, die noch nicht den Weg der „Anerkennung“ gefunden haben.






Unterschiede


Gehören zur FCI-Gruppe 2
1. Kaukasischer Owtscharka
  • 58 bis 91 cm hoch
  • 60 bis 90 kg schwer
2. Mittelasiat
  • 58 bis 82 cm hoch
  • 60 bis 80 kg schwer
Gehört zur FCI-Gruppe 1
3. Südrussischer Owtscharka
  • 58 bis 64 cm hoch
  • 38 bis 45 kg schwer
Aussehen

Die Felllänge variiert von lang (ähnlich dem Bobtail), bis mittellang und dicht (ähnlich dem Alaskan Malamute). Farblich schwankt es beim Mittelasiat zwischen grau, weiß, hellcreme, hellrehbraun, rot, schwarz, getigert und gefleckt. Beim Südrussischen weiß, weiß mit zitrone, hellrot oder rauchfarben. Der Kaukasier hat rotblondes oder braunes Fell mit weißen Abzeichen oder grau. Alle drei haben einen muskulösen Körper, V-förmige, hoch angesetzte Ohren und dunkle mandelförmige Augen.







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  #2
Alt 20.04.2008, 19:11

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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Und was ist Odin jetzt für einer?...

i.d.S. mecss
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Lebe heute und denke nicht an morgen und genieße jeden Tag als wäre es Absicht...
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  #3
Alt 20.04.2008, 19:16
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Zitat:
Aufschlüsselung der FCI-Zahlencodes


Gruppen:
* 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
o Sektion 1: Schäferhunde
o Sektion 2: Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
* 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
o Sektion 1: Pinscher und Schnauzer
o Sektion 2: Molossoide
o Sektion 3: Schweizer Sennenhunde
o Sektion 4: Andere Rassen
* 3: Terrier
o Sektion 1: Hochläufige Terrier
o Sektion 2: Niederläufige Terrier
o Sektion 3: Bullartige Terrier
o Sektion 4: Zwerg-Terrier
* 4: Dachshunde
o Sektion 1: Dachshund
* 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
o Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
o Sektion 2: Nordische Jagdhunde
o Sektion 3: Nordische Wach-und Hütehunde
o Sektion 4: Europäische Spitze
o Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen
o Sektion 6: Urtyp
o Sektion 7: Urtyp – Hunde zur jagdlichen Verwendung
o Sektion 8: Jagdhunde vom Urtyp mit einem Ridge auf dem Rücken
* 6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
o Sektion 1: Laufhunde
o Sektion 2: Schweißhunde
o Sektion 3: Verwandte Rassen
* 7: Vorstehhunde
o Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde
o Sektion 2: Britische und Irische Vorstehhunde
* 8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
o Sektion 1: Apportierhunde
o Sektion 2: Stöberhunde
o Sektion 3: Wasserhunde
* 9: Gesellschafts- und Begleithunde
o Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen
o Sektion 2: Pudel
o Sektion 3: Kleine belgische Hunderassen
o Sektion 4: Haarlose Hunde
o Sektion 5: Tibetanische Hunderassen
o Sektion 6: Chihuahue ño
o Sektion 7: Englische Gesellschaftsspaniel
o Sektion 8: Japanische Spaniel und Pekingesen
o Sektion 9: Kontinentaler Zwergspaniel
o Sektion 10: Kromfohrländer
o Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde
* 10: Windhunde
o Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde
o Sektion 2: Rauhaarige Windhunde
o Sektion 3: Kurzhaarige Windhunde


Diese Liste zeigt , das der kaukasische Schäferhund bzw. wenn man den russischen Namen nehmen möchte der kaukasische Owtscharka oder Ovtscharka zwar in der gleichen Gruppe wie der bekannte Dt. Schäferhund ist, aber in einer eigenen Sektion.



Man beachte die Gruppenzugehörigkeit des südrussischen Owtscharkas.
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  #4
Alt 20.04.2008, 19:24
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Zitat:
Zitat von mecss Beitrag anzeigen
Und was ist Odin jetzt für einer?...

i.d.S. mecss
Also Odin ist definitiv ein Owtscharka , genauer höchstwahrscheinlich ein Kaukasischer . Evt. ein Šarplaninac . Das glaube ich zwar nicht, aber letztendlich wird sich das vielleicht zeigen, wenn er über drei Jahre ist.

Bei den kaukasischen Schäferhunden aka kauk. Owtscharka scheint es noch die Unterteilung in Berg- und Steppenkaukase zu geben....


Sarp.:





Kaukasischer ow.




Miniaturansicht angehängter Grafiken
owtscharka-russisch-schaeferhund-623px-szarplaninac_t5645.jpg   owtscharka-russisch-schaeferhund-718px-owczarek_kaukaski_65556.jpg   owtscharka-russisch-schaeferhund-caucasianovcharka-julius.jpg  
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  #5
Alt 20.04.2008, 20:53
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Es scheint noch mehr Synonyme zu geben.

Quelle

Zitat:
Kaukasischer Schäferhund
Kaukasischer Owtscharka,
Kavkazaskaia Ovtcharka

Widerristhöhe: 64 - 72 cm
Gewicht: 45 - 70 kg
Alter: 10 - 11 Jahre
Ursprungsland: Rußland, Kaukasische Republiken
Fell: viele Farben
heute: Herdenbeschützer
früher: Herdenbeschützer
FCI: 328/2.2

Rassengeschichte:
Die genaue Entstehung dieser Rasse ist nicht bekannt. Bekannt ist das die Schäfer die seit Jahrhunderten mit ihren Schafherden durch den Kaukasus, das Bergland zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer ziehen, Hunde wie den Kaukasischen Schäferhund nutzten.

Allgemeines:
Der Kaukasische Ovtscharka ist ein Herdenschutzhund. Er ist ein unbestechlicher, furchtloser und zuverlässiger Wächter, der über einen angeborenen Schutztrieb verfügt. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, misstrauisch und abweisend. Jedoch in der Familie ist er - bei artgerechter Haltung und Erziehung - ausgeglichen, anhänglich, kinderlieb und sensibel, aber trotzdem nicht unterwürfig.

Nachweislich existiert die Rasse Kaukasischer Schäferhund seit mehr als 600 Jahren. Nach Schätzungen gibt es sie weitaus länger. Der Kaukasische Schäferhund findet seine Verbreitung überwiegend in der vom Kaukasus getrennten Landenge zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. Die Region reicht noch bis an die Grenzen des Irans und der Türkei. In den riesigen Hochgebirgen schützt der Kaukase die seit Jahrhunderten gehaltenen Schafherden vor Raubtieren (Bären, Wölfen u.a.) und Dieben.

Der Kaukase ist ein sehr widerstandsfähiger, robuster Hund, der problemlos im Freien leben kann, wenn er eine wind- und wettergeschützte Unterkunft hat. Dennoch liebt er es, da er gern in der Nähe seiner Bezugspersonen ist, sich auch in der Wohnung aufzuhalten. Er ist deshalb weder für eine Zwingerhaltung noch eine ausschließliche Wohnungshaltung geeignet. Optimal für ihn ist, freier Auslauf in einem eingezäunten Grundstück, das er, seiner ursprünglichen Aufgabe entsprechend, bewachen darf. Da er das Bewachen von Familie und Grundstück sehr ernst nimmt, ist eine sichere Einzäunung eine Grundvoraussetzung für die Haltung eines Kaukasen.

Die Erziehung muss mit viel Geduld erfolgen, denn er kann manchmal sehr dickköpfig sein, aber gleichzeitig mit Konsequenz und absoluter Autorität - aber ohne Gewalt. Es ist sehr wichtig, einen Kaukasen bereits im Welpen- und Junghundalter gut zu sozialisieren, ihm seinen Platz in der "Familienrangordnung" zuzuweisen und sich zeigende Aggressionen zu unterbinden. Kaukasen sind sehr dominant und erkennen ungeeingnete oder nachgiebige Personen nicht als Rudelführer an. Eine Schutzhundausbildung ist überflüssig und gefährlich, da der Kaukase einen angeborenen Wach- und Schutzinstinkt hat, der sich jedoch erst mit zunehmenden Alter herausbildet, da der Kaukase ein Spätentwickler ist. Eine Begleithundausbildung ist dagegen empfehlenswert.
Ursprünglich bestand seine Aufgabe darin, im Süd- und Nordkaukasus die Herden vor zwei-und vierbeinigen Dieben zu beschützen und als Wachhund im Hause und Hof zu agieren. Als Jagdhund wurde er nie verwendet, da es ihm an Jagdinstinkt mangelt. Heutzutage ist er geschätzter Familienhund, der viel Platz im Hause und außerhalb benötigt, um seinen Wachhundeigenschaften und seinem Revierbewusstsein nachkommen zu können. Es ist schwierig mit solch einer eher vom Menschen unabhängigen und selbstständigen Rasse gute Resultate im Hundesport zu erlange, da er keine Gefallsucht hat, d. h. er seinem Herrchen nicht unbedingt gefallen möchte und sich nie im Leben aufdrängen würde. Wie oben bereits angeführt, sollte er keinen Schutzdienst absolvieren, da er sich dann zu einem eher unkontrollierbaren Hund entwickelt, was angesichts seiner Stärke und Größe gefährlich werden kann. Der Schutzhundinstinkt ist tief in seinem Wesen verwurzelt und braucht daher nicht gefördert zu werden. Man braucht sich keine Sorgen zu machen, dass er sich später einmal weniger territorial und beschützend verhält. Das wird nicht der Fall sein.






Noch ein Text. Quelle.

Zitat:

Kaukasischer Schäferhund

Geschichte:
Der Riese mit den stählernen Muskeln stammt aus dem Kaukasus und gehört zu den vier Schäferhundrassen der ehemaligen Sowjetunion, die in ihrer Heimat als "Ovtcharka" bezeichnet wurden. Man unterscheidet weiterhin den Südrussischen Hirtenhund, den Zentralasiatischen Hirtenhund und den Kaukasischen Steppenschäferhund. All diese Hunde sind kräftige Gebrauchstiere, die keine besonderen Ansprüche stellen. Der Kaukasische Schäferhund wurde als Herdenschutzhund gehalten, dessen Aufgabe darin bestand, Wölfe und Bären von den Herden abzuhalten.

Vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer nutzten Schäfer ausschließlich die kräftigsten, widerstandsfähigsten Hunde zur Zucht, denn diese mußten es nicht nur mit wilden Tieren aufnehmen, sondern auch dem rauhen Klima trotzen können. Kein Wunder, daß sich kaum jemand dorthin verirrte. Nachweislich besteht diese Hunderasse seit ungefähr 600 Jahren, aber man schätzt, daß sie in Wirklichkeit sehr viel älteren Ursprungs ist. Das amtliche Hundewesen tat sich dennoch schwer mit dem Kaukasischen Ovtcharka: Erst 1952, bei einem Kongress in Moskau, wurde der kräftige Bursche offiziell anerkannt - mit ihm übrigens auch die anderen drei sowjetrussischen Rassen, die sich ebenfalls lange gedulden mußten. Von diesem Augenblick an stand jedoch der Karriere des Kaukasischen Schäferhundes nichts mehr im Wege.

Der wertvolle Herdenbeschützer verließ nun bald sein Heimatgebirge, um auch in den anderen Sowjetrepubliken zu zeigen, was er drauf hatte. Auch dort war er schnell bekannt und geschätzt. Gleichzeitig veränderte sich sein Äußeres: Da er jetzt hauptsächlich den Hirten im Flachland half, verlor sein Haar an Länge und Dichte, was ihn zu einer wesentliche eleganteren Erscheinung machte. 1979 steckte er erstmals die Nasenspitze nach Westeuropa, wo er vor allem in Deutschland und Holland begeistert empfangen wurde. Die Franzosen erwärmten sich erst später für ihn, in Deutschland ist sein Bestand seit 1995 stark rückläufig: Er ging von 199 registrierten Welpen auf 35 im Jahr 1998 zurück. Einige besonders schöne Tiere nehmen jedes Jahr an der Weltausstellung des Internationalen Hundeverbandes teil.

Der Kaukasische Ovtcharka zählt nicht zur ersten Gruppe der internationalen FCI-Klassifikation, die die Schäferhunde umfaßt. Als kräftiger Berghund, der sich heute mehr der Bewachung von Personen und Gütern widmet, wurde er in die zweite Gruppe aufgenommen, zu der Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde gehören, und wo neben Mastino Napoletano, Deutscher Dogge und Rottweiler auch Bernhardiner, Leonberger und Neufundländer anzutreffen sind.

Wesen, Haltung:
Seine wilde und wirklich furchterregende Seite wird der Kaukasische Schäferhund wohl nie ganz ablegen. Als Begleithund ist er denkbar ungeeignet, weil er sich schwer erziehen läßt und die Wünsche seiner Halter meist einfach ignoriert.

Er liebt seine Besitzer und beschützt sie, so gut er kann - nur Gehorsam ist eben nicht seine Stärke. Ein echter Naturbursche und ganz bestimmt kein Hund für jedermann! Der Leider eines Vereins zur Abrichtung zentralasiatischer Wachhunde zeichnet das Bild dieser Rasse ganz nüchtern: "Der Kaukasische Schäferhund kommt im Prinzip überall zurecht. Er ist hart im Nehmen, stark, nicht anspruchsvoll und wird zur Bewachung von Viehherden eingesetzt. Sein dickes, dichtes Fell schützt ihn vor Bißverletzungen, sein bösartiges, mißtrauisches Wesen steht einem Wachhund hervorragend zu Gesicht. Aus einem Kampf mit dem Wolf geht er meistens als Sieger hervor. Dennoch hat dieser Hund einen gewaltigen Nachteil: Er läßt sich nur sehr schwer abrichten".

Ovtcharka-Welpen sind entzückende, kleine Fellbündel. Aber aufgepaßt, denn ehe man sich versieht, verwandelt sich das reizende kleine Wollknäuel in einen riesigen Molosser, der weder über die sanfte Art eines Leonbergers noch über die Gutmütigkeit eines Berner Sennenhundes verfügt. Fremde sind für ihn immer ein rotes Tuch, und wer ihn nicht kennt, sollte sich hüten, in seine Nähe zu kommen. Ansonsten ist er ein eher ausgeglichener, ruhiger Wesenstyp, vorausgesetzt, er hat genügend Auslauf und autoritäre Besitzer, die ihn im Zaum halten können.

Wie jeder Hund, so geht auch der Kaukasische Ovtcharka für sein Leben gern spazieren. Doch wer sich mit ihm auf die Straße wagt, sollte relativ starke Nerven haben, denn der kräftige Kerl verhält sich Artgenossen gegenüber ausgesprochen dominant und bricht gern mal eine Keilerei vom Zaun. An belebten Plätzen müssen Sie ihn daher stets anleinen und sollten vorsichtshalber auch freundlichen Passanten nicht erlauben, ihn zu streicheln. Mit Katzen versteht er sich überhaupt nicht, selbst wenn er mit ihnen aufwächst. Selbstverständlich sind nicht alle Ovtcharkas gleich: Je nachdem, welcher Linie sie entstammen, gibt es schwierige, aber auch tolerante Exemplare.

Natürlich ist der bärbeißige Vierbeiner der ideale Aufpasser für Ihre Kinder. Mit einem Kaukasischen Ovtcharka im Vordergarten können Sie sicher sein, daß den Kleinen niemand ein Haar krümmt. Zum Spielen wäre jedoch ein kleinerer Hund mit feineren Manieren, gemäßigterem Temperament und weniger Mißtrauen bestimmt besser geeignet.

Der rustikale Kaukasier wurde noch nie mit Samthandschuhen angefaßt und ist es gewohnt, Tag für Tag lange Strecken zurückzulegen. In der Stadt fühlt er sich daher vollkommen fremd. Warm verpackt in sein dickes Fell mit reichlich schützender Unterwolle, friert er nie und schläft am liebsten im Freien. Selbst Temperaturen von -10 Grad können ihm nichts anhaben, und eisige Winde lassen ihn nicht etwa frösteln, sondern wecken seine Lebensgeister. Tagsüber durchstreift er gemessenen Schrittes oder in leichtem Trab sein Territorium. Beim geringsten Anlaßt stürzt er mit gesträubten Fell los... Deshalb sollten Sie diesen Hund entweder nicht allein frei herumlaufen lassen oder aber das Grundstück einzäunen!

Ernährung, Pflege:
Dem Kaukasischen Ovtcharka hängt der Magen eigentlich ständig in den Kniekehlen. Der 50 kg schwere Riese verschlingt täglich etwa 700 g Fleisch, 350 g Gemüse und 350 g Reis oder Nudeln, Vitamine und Mineralien nicht zu vergessen. Es ist nicht nur wesentlich praktischer, sondern auch preiswerter, ihn von klein auf an Fertignahrung zu gewöhnen. Halten Sie stets eine große Schüssel frischen Wassers für ihn bereit. Die richtige Menge ermitteln Sie, indem Sie sein Körpergewicht mit etwa 30 bis 40 g Futter multiplizieren.

Sie brauchen nur regelmäßig den prächtigen Pelz zu bürsten - das ist auch schon alles. Stellen Sie den Hund auf eine Kiste, so daß Sie ihn bequem bearbeiten können, und legen Sie los. Bürsten Sie das Fell kräftig in Wuchsrichtung, auf diese Weise lösen Sie Schmutz und tote Haare. Wenn Sie seine Ohren, Augen und Zähne sauberhalten, ihm regelmäßig die Krallen stutzen und auf den einwandfreien Zustand seiner Sohlenballen achten, bleibt Ihr Ovtcharka eine prachtvolle Erscheinung.

Widerristhöhe: Für Rüden mindestens 65 cm, für Hündinnen 62 cm.

Gewicht: 40 bis 50 kg für beide Geschlechter.

Farbe:
Unterschiedliche Grau-, Rot- und Erdtöne, Weiß; Schwarz und Braun gelten als unerwünscht.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 14 Jahre

Andere Namen: Kawkasky Owtscharka, Caucasian Owtcharka.

Anerkennung durch:
FCI (Fédération Cynologie International)

FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molosser



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  #6
Alt 20.04.2008, 20:56
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Zitat:
Zitat von Ky! Beitrag anzeigen
Um einmal Licht in das Wirrwarr zu bringen. Und zu klären , ob ein Owtscharka nun ein Ovtscharka , oder ein kaukasischer Schäferhund oder was auch immer ist, hier die offizielle Definition davon:
Du hast kein Licht in die Sache gebracht.
1. Ein Kaukasischer Owtscharka ist in Gruppe 2, Sektion 2.2!
2. Ein Kaukasischer Owtscharka ist kein Schäferhund!
3. Ein Kaukasischer Owtscharka ist ein Herdenschutzhund!

Ein Schäferhund und ein Herdenschutzhund sind völlig verschiedene Hunde.
Ich würde niemandem raten mit einem Owtscharka die gleiche Schutzausbildung zu machen, wie mit einem Schäferhund. Dann würde ein Owtscharka zur lebenden Waffe.
Jeder, der sich mit Herdenschutzhunden beschäftigt hat, weiß, dass sie einen ganz anderen Charakter als ein Schäferhund haben. Deshalb müssen sie anders behandelt und erzogen werden.

Odin ist ein Kaukasischer Owtscharka.....ein Bergkaukase.
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Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.
Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.

Alexander v. Humbold
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  #7
Alt 20.04.2008, 21:04
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Zitat:
Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Ein Schäferhund und ein Herdenschutzhund sind völlig verschiedene Hunde.
Ich würde niemandem raten mit einem Owtscharka die gleiche Schutzausbildung zu machen, wie mit einem Schäferhund. Dann würde ein Owtscharka zur lebenden Waffe.
Jeder, der sich mit Herdenschutzhunden beschäftigt hat, weiß, dass sie einen ganz anderen Charakter als ein Schäferhund haben. Deshalb müssen sie anders behandelt und erzogen werden.
Meinst Du so erziehen ?

ACHTUNG. Das ist ein Zitat aus einem anderen Forum und wohl wenig bis gar nicht zum nachahmen geeignet!!!!!!

Zitat:
unser Kaukase kommt aus Rumänien. Wir sind zur Zeit selbst in Rumänien und arbeiten hier. Der Züchter hatte uns beim Abholen des Welpen einige "Regeln" empfohlen, die sich auch als nutzlich erwiesen haben.
- Wir sollen den Kleinen nicht zu stark verwöhnen, weil wir dann die so gewonnenen "Freiheiten" nicht mehr austreiben können.
- Wir sollen ihm durch unser Verhalten auch ganz klare und einfache Verhaltensregeln beibringen:
- wenn er ausserhalb unseres Grundstückes ist, dann nur angeleint und mit Maulkorb.
- er soll das elektronische Halsband kennen und respektieren ( wegen Bellen in der Nacht).
- es ist ratsam, seinen Bereich so zu gestallten, dass er nicht direkt bis zum Zaun ( zu den Nachbarn wie auch zum Gehsteig) Zutritt hat.
- wir sollen vom Anfang an ihm Fleischstücke und Knochen geben und dann wieder aus dem Maul nehmen. usw.
Er ist so aufgewachsen und all diese Sachen sind für ihn jetzt normal.

Allgemein kann man berichten, dass in Rumänien die Leute ihre Hunde nicht verwöhnen, und damit die großen Hunde (Kaukase, Rottweiler, DSH usw) leichter beherrschen als in Deutschland.
SCHLUCK!
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  #8
Alt 20.04.2008, 21:26
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

ich weiss nicht wie ihr das seht, aber wenn ich elektisches Halsband lese stellen sich mir schon alle Nackenhaare auf! Wenn ein Hund angeleint ist dann weiss er wenigstens woher die Reaktion kommt wenn er sich falsch verhalten hat, aber bei nem elektrischen halsband...
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  #9
Alt 20.04.2008, 21:33
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Sehe ich prinzipiell genauso. Im Falle der Ovtscharki ist das vielleicht sogar so etwas wie Todessehnsucht des Halters.. Zumindest keine gute Idee... Wenn das Tier das mit dem Herrchen irgendwann in Verbindung bringt hat letzterer ziemlich schlechte Karten.
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  #10
Alt 21.04.2008, 08:06
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AW: Owtscharka , russisch Schäferhund

Leute, die ihren Hund so behandeln, würde ich lebenslang die "Hundehaltererlaubnis" entziehen.
So ein Tier kann nicht sozialisiert sein. Das ist aber bei uns in Deutschland wichtig.
Ich begegne täglich Kindern, Katzen und anderen Hunden. Meine Hunde bekommen immer die Möglichkeit alles kennen zu lernen.
Selbst Odin ( Owtscharka) läßt sich von Kindern, auch ganz Kleinen anfassen und streicheln. Er liebt Katzen, ist super vorsichtig zu kleinen Hunden und spielt mit den anderen Hunden.
Nie würde ich ihm ein Elektrohalsband umlegen, nie Gewalt anwenden und ihn auch nie aus der Familie ausgrenzen.

Wer seinen Hund so behandelt, wie es in dem Forum beschrieben wird, trägt da zu bei, dass es zu Beißereien kommt.
Das ist unverantwortlich!
__________________
Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.
Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.

Alexander v. Humbold
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hund, hunde


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