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Alt 03.03.2008, 21:19
Ky!

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Dazu wäre er doch dann m.M. nach zu lange anfallsfrei gewesen, oder?
Das denke ich auch. Die Erstmanifestation der Epilepsie ist auch meist in der frühen Adoleszens.
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  #42
Alt 03.03.2008, 21:47
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Ich glaube auch nicht, dass Odin als ganz junger Hund schon einen epileptischen Anfall hatte. Höchstwahrscheinlich hätte ihn dann auch seine Mutter getötet. Das tun Hündinnen, die naturnah gehalten werden. So, wie es auch Wölfe tun. Kranke Welpen haben in der Natur keine Überlebenschance.
Ein Unfall ist bei Odin schon wahrscheinlicher oder er wurde gequält. Das werden wir aber nie erfahren.
Egal was er durchgemacht hat, er ist ein so lieber, toller Hund. Bis auf wenige Ausnahmen ist er zu allen Lebewesen freundlich. Wenn er Jemanden nicht mag, dann ist es auch begründet. Delos zum Beispiel, der Kuvacs, der ihn angefallen und gebissen hat, mag Odin überhaupt nicht. Und bestimmte Männer....vielleicht erinnern sie ihn an den Schäfer, den Hundefänger oder die Person, die ihn gequält hat.
Wenn ich sehe, mit welcher Geduld Odin Balu und Lion versucht zu überzeugen, dass er ein lieber, kleiner Hund ist, dann staune ich immer wieder.
Lion ist unter den Hunden der Chef, das akzeptiert Odin. Manchmal sind wir der Auffassung, dass Lion zu weit geht, aber Odin nimmt es hin.
Die Tierärzte und Schwestern nehmen bei jedem Besuch in der Praxis Blut ab. Nie zeigt Odin irgendwelche Agressionen.
Es ist schon oft passiert, dass Menschen Odin einfach auf den Kopf gefaßt haben, ohne dass ich sie daran hintern konnte. Mir ist dann immer fast das Herz stehen geblieben. Odin hat gar nicht reagiert.
Fremde Kinder haben mit ihm gekuschelt und Odin hat sie angelächelt.
Er ist einfach ein toller Hund.
Wir glauben ganz fest daran, dass Odin wieder gesund wird. Das werden wir ihm auch vermitteln, damit er ganz ruhig diese Untersuchungen über sich ergehen läßt.
Wir sind bei ihm und immer für ihn da. Ich bin davon überzeugt, dass Odin das auch weiß.
Odin hat so viele Menschen und Hundefreunde, die an ihn denken und ihm die Daumen drücken, da muss doch alles gut gehen.
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Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.

Alexander v. Humbold
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  #43
Alt 03.03.2008, 21:48
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Davon abgesehen: Wir müssen einfach den Mittwoch abwarten. Falls ich dann telefonisch nicht mehr erreichbar sein sollte, werd ich dich spätestens Donnerstag vom Handy aus löchern.
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  #44
Alt 03.03.2008, 21:54
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Läufige Hündinnen ist sehr unwahrscheinlich.
Zum Einen sind wir in seiner anfallsfreien Zeit einigen läufigen Hündinnen begegnet. Odin hatte danach nie einen Anfall. Zum Anderen würde es nicht die hohen Eosinophilen erklären. Die aber höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der Epilepsie stehen.
Die Tierärztin in Hamburg sieht keinen Zusammenhang zwischen Odins Epilepsie und läufigen Hündinnen.
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Alexander v. Humbold
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  #45
Alt 03.03.2008, 22:04
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Davon abgesehen: Wir müssen einfach den Mittwoch abwarten. Falls ich dann telefonisch nicht mehr erreichbar sein sollte, werd ich dich spätestens Donnerstag vom Handy aus löchern.
Ich denke, darüber kann man noch mal diskutieren, wenn man bei der Diagnose primäre Epilepsie angelangt ist. Vorher macht das sicherlich keinen Sinn, zumal eine Narkose hier noch mehr Risiken birgt. Aber an dieser Stelle müßte ich an McSaug übergeben....
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  #46
Alt 03.03.2008, 22:12
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Nee, den lassen wir jetzt schön Heia machen, nicht dass er morgen sonst bei der Arbeit Murks macht.
Irgendwann findet er bestimmt mal her und gibt sein Fachwissen dazu.
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  #47
Alt 03.03.2008, 22:19
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Wie gesagt, die Hamburger TÄ sieht keinen Zusammenhang.

Bei der TÄ in Elmshorn muss man wissen, dass sie alles und jeden kastriert.
Sie ist davon überzeugt, dass Rüden ohne Kastration an Prostatakrebs erkranken. Viele andere TÄ sind nicht dieser Meinung.
Bei Rüden sind die meisten TÄ gegen eine grundlose Kastration.
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Alexander v. Humbold
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  #48
Alt 03.03.2008, 22:41
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Hatte ich das falsch vestanden? - Ich dachte, man kastriert Rüden mit primärer Epilepsie, um die "hormonbedingten Umbauten" etwas zu minimieren. Das war - dachte ich - unabhängig davon, ob der Hund nun bei ner läufigen Hündin krampft oder nicht....

Was man ja sagen muß, es ist schon auffällig dass sich die Erstanfälle in der Zeit häufen, wo die Hunde erwachsen werden.....

Hier muß man sich dann noch mal schlau machen...
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  #49
Alt 04.03.2008, 09:19
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Und dann muss ich in dem Zusammenhang auch mal meine persönlichen Erfahrungen mit unkastrierten Rüden kundtun. Es gibt natürlich Rüden, die beim Anblick/Geruch jeder läufigen (oder kurzfristig läufig werdenen/vor kurzem läufig gewesenen) Hündin vor Aufregung und Entzücken schier aus dem Häuschen sind und dann auf kein einziges Kommando, auf kein Verbot mehr reagieren.
Zu denen gehörte mein türkisches Weichei Shiloh und deshalb musste die Kastration sein.
Es gibt aber auch wesentlich bedächtigere Rüden, die keineswegs alle Hündinnen besteigen wollen, sondern nur einige, die ihnen anscheinend besonders zusagen. Ich hab Odin ja noch nie zusammen mit einer läufigen Hündin gesehen, aber ich halte ihn eigentlich für einen der ruhigeren Vertreter in Sachen Paarungsbereitschaft.
Da wäre eine Kastration quasi überflüssig, es sei denn, sie wäre aus medizinischen Gründen angeraten.
Das ist bei einigen Rassehunden in Sachen Deckakt sogar gelegentlich ein Problem, dass zwei HUnde mit einander verpaart werden sollen, weil die Blutlinien, bzw. die Erbmerkmale so toll zusammen passen - und die zwei Hauptdarsteller sind dann garnicht oder nur ganz mühsam aneinander interessiert. (Das wäre z.B. für mich dann ein eindeutiges Zeichen, diesen Deckakt bleiben zu lassen, denn Hunde sind nun mal ohne Zweifel instinktsicherer als Menschen, ...aber das tut hier ja nichts zur Sache.)
Wie auch immer, - auch wenn Odin nicht zu sehr unter Dampf steht - oder vielleicht sogar gerade deshalb!? - kann es ja trotzdem sein, dass sein hormoneller Status im Gehirn ein Gewitter auslöst... ich denk mal, die TÄ in Hamburg oder auch in Hannover wissen da sicher eine Antwort drauf.
Apropos Hannover: Eure bevorstehende Fahrt hat mich in der Nacht einige Stunden Schlaf gekostet...ich will euch den Alptraum garnicht schildern, der mich heute um halb 5 tränenreich aus dem Schlaf gescheucht hat. Euch geht es sicher nicht viel besser; ich kann nur nochmal sagen, dass ich so oft an euch denke, von euch spreche und morgen sicher mit den Gedanken ständig bei euch bin, so lange, bis ihr dann von euch hören lassen könnt.
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  #50
Alt 04.03.2008, 18:16
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Hatte ich das falsch vestanden? - Ich dachte, man kastriert Rüden mit primärer Epilepsie, um die "hormonbedingten Umbauten" etwas zu minimieren. Das war - dachte ich - unabhängig davon, ob der Hund nun bei ner läufigen Hündin krampft oder nicht....

Was man ja sagen muß, es ist schon auffällig dass sich die Erstanfälle in der Zeit häufen, wo die Hunde erwachsen werden.....

Hier muß man sich dann noch mal schlau machen...
Kastration des Rüden

Im Alter von ungefähr 9 Monaten beginnen Rüden geschlechtsreif zu werden. Man erkennt das "Erwachsenwerden" gut daran, daß die Tiere anfangen beim Harnabsatz das Bein zu heben und immer häufiger zu markieren. Aber nur wenige Rüden werden zur Zucht verwendet. Den anderen wird wie selbstverständlich ein Leben in Keuschheit abverlangt. Besonders in Gegenden mit vielen Hündinnen, die abwechselnd läufig werden, wird der Geschlechtstrieb der Rüden stark stimuliert, was nicht selten triebbedingte Frustration zur Folge hat. Viele, vor allem junge Rüden, versuchen ihren Trieb mit Deckversuchen an Personen und Gegenständen zu befriedigen, die Tiere werden von Unruhe und Nervosität geplagt, streunen, entwickeln Zerstörungswut und legen vermehrte Aggressivität an den Tag. Nicht selten verweigern die Rüden vor Unruhe das Futter und lecken sich vermehrt, bis schlimme Leckekzeme an den Pfoten oder den Hoden entstehen.

Streuner, die völlig kopflos hinter dem "Duft der Hündinnen" her sind, laufen Gefahr unter einem Auto zu enden, denn in diesem Zustand zählt keine Vorsicht mehr, sondern nur noch das "heiße" Weibchen. Für diesen Trieb wird bei verschlossener Haustür sogar aus dem Fenster gesprungen, "heulend" die Nacht verbracht und bei jedem Wetter stundenlang vor dem Haus der Angebeteten verharrt. Einige Rüden leiden so sehr unter ihrer Hypersexualität, dass es zur schmerzhaften Prostataentzündung oder sogar zu hormonell bedingten epileptischen Anfällen kommt. Um solch quälerischen Triebstau zu vermeiden, empfiehlt sich die Kastration.

Balu ist, so lange er in der Nähe einer läufigen Hündin ist, nicht von ihr abzubringen. Er steigert sich richtig in seinen Trieb. Wir nehmen ihn dann an die Leine und gehen weg von der Hündin.
Kurze Zeit später hat er alles vergessen. Deswegen haben wir ihn auch nicht kastriert.

Odin zeigt gar keine Auffälligkeiten während er mit läufigen Hündinnen zusammen ist. Auch zu Hause verhält er sich ganz normal.
Durch Odins Größe und seine Kraft, hätte ich schon bei extremen Verhalten und zu starkem Trieb an eine Kastration gedacht.
Das ist bei ihm aber wirklich nicht nötig.
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