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  #241
Alt 06.07.2008, 11:05
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Peanuts wird schon bald berühmt werden
So langsam merke ich, dass mich allmählich auch so etwas wie "Routine im Umgang mit Odins Epilepsie" überkommt, nun, da ich weiß, dass du die Krampfanfälle mit den Diazepamzäpfchen schnell in den Griff bekommen kannst.
Für dich wird aber sicher auch mit diesem Wissen jeder Anfall erst mal schrecklich sein. Mein erster Gedanke war jedenfalls diesmal nicht "Ach, der arme Odin!", wie sonst immer, sondern "Ach, schade, dass die geplante Tour ins Wasser gefallen ist!"
Aber immerhin besser, als hätte er den Anfall unterwegs bekommen. So kann er sich jetzt in Ruhe zu Hause erholen und du hast nicht den Stress gehabt, eine angefangene Fahrt vorzeitig beenden zu müssen.
Trotzdem, ein schöner Start in den Sonntag war das sicher nicht, und ich bin nicht so optimistisch, zu hoffen, dass es der letzte Anfall war, aber ich hoffe sehr, dass der nächste Anfall laaange, lange auf sich warten lässt.

Pipi und Kacki aufwischen musste ich heute früh auch schon: Nachdem ich heute Nacht gegen 3 Uhr von einem feuchten schlabbrigen Moni-Kuß halb wach wurde, hab ich nur schläfrig gemurmelt: "Hallo Moni, du bist das! Geh schön wieder schlafen!", anstatt aufzustehen und eben mit ihr rauszugehen.
Sie hat sich mir zwar schon wieder "angeschlossen", aber sie kennt den kurzen Weg von hier bis zu ihrem Zuhause und ich lasse sie deshalb vorerst nur an der Schleppleine raus, weil ich keine Lust hab, sie dann bis nach Hause zu verfolgen, wenn es ihr mal in den Sinn käme, da hin zu laufen.
Wie auch immer, ich hab falsch reagiert, und so weiß ich nun, dass Moni auch nachts Bescheid sagt, wenn sie muss.

edit: Inzwischen habe ich Jaybienes Beitrag gelesen und möchte dazu nur sagen, dass ich mich ihrer Meinung anschließe, was die Bedenklichkeit der Ungeziefermittel betrifft.
Bei jedem gesunden Hund würde ich diese Chemiebomben einsetzen, schließlich können alle Hautparasiten auch wieder Infektionen hervorrufen, die wiederum mit Chemie bekämpft werden müssen.
Aber nachdem einige Leute einen Zusammenhang zwischen Frontline und Epilepsie hergestellt haben, liegt es ja nicht ganz so fern, dass es einen Zusammenhang geben könnte.
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Geändert von Peanuts (06.07.2008 um 11:26 Uhr).
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  #242
Alt 06.07.2008, 11:59
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@Arwen
Nur ein kurzer Nachtrag: Ich weiß, dass Odin ein anderes, neueres Medikament bekam als Cayo, aber sie werden sicher vergleichbar sein, da es sich immerhin um Nervengifte und so genannte "Chemiekeulen" handelt.

@Peanuts
Natürlich, gerade du meinst es gut mit Odin & Familie - aber das Diazepam hat eine ganz andere Funktion als das Luminal.
Mit dem Luminal hofft man die Krankheit selbst in den Griff zu bekommen, das Diazepam ist lediglich dazu da, Serienanfälle zu vermeiden und - im schlimmsten Fall den status epilepticus.
Das Anfallsgeschehen wird dadurch also nicht verhindert.
Und der Schrecken und die Grausamkeit eines Anfalls ist für Mensch & Hund deshalb nicht weniger schlimm.

Dennoch bin ich natürlich sehr zuversichtlich, dass diese schreckliche Krankheit mit Luminal oder einem 2. Medikament dauerhaft beherrscht werden kann!

Und außerdem: In DER tollen Familie fühlt sich der Hund wohl - aber bestimmt nicht die Epilepsie, schon gar nicht auf Dauer!

Wir sagen dieser Krankheit jedenfalls den Kampf an - und Arwen, wie immer: WIR WERDEN IHN GEWINNEN!

Geändert von Jaybiene (06.07.2008 um 12:11 Uhr).
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  #243
Alt 06.07.2008, 12:23
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Zitat:
edit: Inzwischen habe ich Jaybienes Beitrag gelesen und möchte dazu nur sagen, dass ich mich ihrer Meinung anschließe, was die Bedenklichkeit der Ungeziefermittel betrifft.
Bei jedem gesunden Hund würde ich diese Chemiebomben einsetzen, schließlich können alle Hautparasiten auch wieder Infektionen hervorrufen, die wiederum mit Chemie bekämpft werden müssen.
Aber nachdem einige Leute einen Zusammenhang zwischen Frontline und Epilepsie hergestellt haben, liegt es ja nicht ganz so fern, dass es einen Zusammenhang geben könnte.
@Peanuts
Ich denke, wir gehören in etwa dem selben Jahrgang an - und ich weiß nicht, wie es dir geht: Aber das ganze Contergan-Drama haben wir ja hautnah miterleben müssen, WIR gehören haargenau zu den Menschen, die unglaubliches Glück gehabt haben, weil unsere Mütter dieses "unbedenkliche und harmlose Medikament" eben NICHT eingenommen haben.
Sonst wären wir genauso behindert gewesen, wie tausende andere Menschen unserer Generation!
Das macht einfach misstrauisch. Im Rückblick ist immer alles glasklar - aber die Gegenwart sieht anders aus, sie ist noch nicht "von der Geschichte beurteilt worden" - das müssen wir deshalb selber tun... und einfach nur ein bisschen aufpassen, auf uns, unsere Kinder und Tiere.
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  #244
Alt 06.07.2008, 12:25
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@Peanuts
Natürlich, gerade du meinst es gut mit Odin & Familie - aber das Diazepam hat eine ganz andere Funktion als das Luminal.
Mit dem Luminal hofft man die Krankheit selbst in den Griff zu bekommen, das Diazepam ist lediglich dazu da, Serienanfälle zu vermeiden und - im schlimmsten Fall den status elepticus.
Das Anfallsgeschehen wird dadurch also nicht verhindert.
Und der Schrecken und die Grausamkeit eines Anfalls ist für Mensch & Hund deshalb nicht weniger schlimm.
Dessen bin ich mir bewusst und ich kenne die Wirkweise von Luminal und Diazepam. Meine "Routine" mit Odins Epilepsie besteht auch nicht darin, zu denken "ach ist ja egal, er hat ja seine Medikamente"
Ich wollte eigentlich nur den Unterschied ausdrücken, dass ich anfangs immer wirklich sehr betroffen war, wenn er wieder mal einen Anfall gehabt hat und schon fast verzweifelt überlegt habe, wie man ihm helfen könnte, ob es überhaupt noch einen Weg gibt, das Leiden positiv zu beeinflussen, während ich heute, als ich das las, doch ruhig geblieben bin, in der festen Gewissheit, dass die Luminaldosis eigentlich nun hoch genug sein müßte und dass Arwen zum Glück daheim war und auch gleich Diazepam verabreichen konnte, - dass also (hoffentlich!) nichts weiter passiert war, als dieser eine Anfall.

Davon abgesehen, habe ich auf den neuen Bildern im "Odin-thread" sofort gesehen, dass er Moorwasser geschlappt hat und da ich weiß, dass Moorwasser sehr mineralienreich (vor allem Sulfur!) ist, zum wiederholten Mal festgestellt, dass ich gerne Odin einmal das homoöpathische Sulfur C 1000 verabreichen möchte, alleine schon deshalb, weil es ein natürliches Abwehrmittel gegen saugende und beissende Insekten ist.
Moorwasser wird, wie bekannt ist, oft äußerlich bei bestimmten Haut- und Hormonproblemen angewandt, man weiß also um die postive Wirkung dieser Mineralien auf Haut und Gesamtstoffwechsel.
Auf Odins Epilepsie wird es vielleicht keinen Einfluss haben - sooo optimistisch bin ich nun doch nicht, aber ganz bestimmt erübrigt es sich nach der Einnhme dann im kommenden Sommer, mit Chemiekeulen gegen Hautparasiten zu schießen.

Jaybiene, ich werde in Kürze 53, bin also vermutlich etwas älter als du, aber in meiner Schulzeit gab es doch das eine oder andere Contergan-Opfer, das michnachhaltig beeindruckt hat und auch heute sehe ich ich bei jeder dieser typischen Thalidomid-Schädigungen immer wieder die Unzuverlässigkeit der Beteuerungen der Pharmaindustrie deutlich vor Augen. Darauf darf man sich nicht verlassen und es ist allemal besser, hier zuviel Vorsicht und Zurückhaltung walten zu lassen, als zuwenig!
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Geändert von Peanuts (06.07.2008 um 12:38 Uhr).
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  #245
Alt 06.07.2008, 12:34
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Ich wollte eigentlich nur den Unterschied ausdrücken, dass ich anfangs immer wirklich sehr betroffen war, wenn er wieder mal einen Anfall gehabt hat und schon fast verzweifelt überlegt habe, wie man ihm helfen könnte, ob es überhaupt noch einen Weg gibt, das Leiden positiv zu beeinflussen, während ich heute, als ich das las, doch ruhig geblieben bin, in der festen Gewissheit, dass die Luminaldosis eigentlich nun hoch genug sein müßte und dass Arwen zum Glück daheim war und auch gleich Diazepam verabreichen konnte, - dass also (hoffentlich!) nichts weiter passiert war, als dieser eine Anfall.
Peanuts, wo du das gerade schreibst, ist mir noch Folgendes eingefallen: Die Luminalerhöhung hat sich möglicherweise noch gar nicht auswirken können, da sie sich erst "im Blut anreichern" muss - und dies geschieht erst nach 10 bis 14 Tagen. Odin hat seinen jetzigen Anfall aber schon nach anderthalb Wochen bekommen... vielleicht hat die Erhöhung also noch gar nicht 100%ig wirken können!
Zu deiner Homöopathie: Ganz ehrlich, Peanuts, auf dem Gebiet bist du eine echte Granate! Ich finde es toll, dass du da so viel drüber weißt!
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  #246
Alt 06.07.2008, 15:40
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@Arwen
Nur ein kurzer Nachtrag: Ich weiß, dass Odin ein anderes, neueres Medikament bekam als Cayo, aber sie werden sicher vergleichbar sein, da es sich immerhin um Nervengifte und so genannte "Chemiekeulen" handelt.
Es ist sicher möglich, dass das Zeckenmittel der Auslöser für die vielen Anfälle und die kurzen Abstände ist.
Genau wie ihr, hatten auch wir kein wirklich gutes Gefühl beim Einsatz von zusätzlicher Chemie. Ohne die wahnsinnig vielen Zecken, hätte Odin auch kein Mittel bekommen.
Wir werden ihm nun auch nichts mehr geben.
Vorigen Montag sollte Odin eigentlich die andere Wurmkur bekommen, die habe ich ihm wegen des gerade überstandenen Durchfalls natürlich nicht gegeben.
Am Montag werde ich Odins Ärztin anrufen und mit ihr das weiter Vorgehen besprechen.
Da ich in Odins Kot keine Würmer sehe, auch keine Bandwurmglieder möchte ich ihm jetzt gar keine Wurmkur geben.

Zitat:
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Wir sagen dieser Krankheit jedenfalls den Kampf an - und Arwen, wie immer: WIR WERDEN IHN GEWINNEN!
Davon bin ich auch überzeugt.

Wir müssen einfach nur Geduld haben, das kann man auch immer wieder in den Berichten von Betroffenen lesen. Die meisten Hunde brauchten mehr als ein Jahr um endlich das richtige Medikament oder Kombination und die richtige Dosierung zu finden.

Ky hat auch schon mal eingeworfen, dass die Dosis auch von der Ernährung abhängig sein kann.
Odin, der proteinarmes Futter braucht, hat einen recht hohen Pflanzenanteil in seiner Nahrung.
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Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen.
Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.

Alexander v. Humbold
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  #247
Alt 06.07.2008, 16:56
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@Jaybiene: Die Luminalerhöhung hat sicher noch nicht gewirkt.
Durch Odins Durchfall hatte er einen zu niedrigen Luminalspiegel. Da musste erst mal wieder ein normaler therapierelevanter Phenobarbitalspiegel erreicht werden, was sicher noch immer nicht der Fall ist. Herdenschutzhunde "ticken" da ja noch anders als "normale" Hunde.
Wenn wir dann das Blut wieder auf den früheren Wert angereichert haben, dann dauert es noch mal ca. 14 Tage bis die Dosiserhöhung wirkt. Bei logischem Denken hätten wir also mit einem Anfall rechnen müssen. Irgendwo tun wir das auch, deshalb bringe ich Odin jeden Morgen zu seinem "Tagesvater". Bei Ky ist er bestens aufgehoben. Donnerstag hat Ky Prüfung, da übernimmt MÜC den Großen.
Aber man hofft doch immer wieder auf ein kleines Wunder. Mehr als vier Wochen ohne Anfälle, wäre schon eins.

Ich gebe Odin nun auf keinen Fall mehr ein chemisches Zeckenmittel. Werde gleich nächste Woche das Sulfur C 1000 kaufen und Odin geben.

@Peanuts: Ist es denn dann nicht zusätzlich sinnvoll, wenn man Moorwasser über das Fell schüttet und etwas einmassiert?

Wie siehst du das mit den Wurmkuren?

Unsere Ärztin wollte noch mal intensiv etwas gegen Würmer tun, weil Odin zu wenig rote Blutkörperchen hat und dafür ja bekanntlich zu viele Eosinophile.
Ich weiß schon, dass Wurmbefall schädlich für den Hund ist.
ABER hat Odin überhaupt Würmer?!
Ich möchte eigentlich momentan keine Wurmkuren geben, will natürlich auch nicht, dass Odin vielleicht Bandwürmer, Giardien o.ä. hat.
Sollte es also nötig sein, dass er noch mal die Wurmkuren bekommen muss, dann war es aber das letzte Mal. Auch hier gibt es ein homöopatisches Mittel, dass die Darmflora verändert (Calcium carbonicum C200) und damit den Würmern den Lebensraum nimmt.
Gibst du das deinen Hunden auch?
Bei Verdacht auf Würmer lasse ich zukünftig eine Kotuntersuchung machen, die ist bei Odin auch nicht teurer, als die Wurmkuren.
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Alexander v. Humbold
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  #248
Alt 06.07.2008, 17:12
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Wir müssen einfach nur Geduld haben, das kann man auch immer wieder in den Berichten von Betroffenen lesen. Die meisten Hunde brauchten mehr als ein Jahr um endlich das richtige Medikament oder Kombination und die richtige Dosierung zu finden.

Genau DAS ist auch meine Meinung, nur, muss man (ich auf jeden Fall) das vielleicht in der Praxis etwas mehr verinnerlichen. Der erste Anfall war ja erst im Februar (bei beiden Hunden übrigens).
Das alles ist noch nicht mal ein halbes Jahr her. Und vielleicht wären wir ohne diese Zeckenmittel sogar schon etwas weiter. Oder sagen wir es so: Vielleicht hätte es diese Rückschritte erst gar nicht gegeben.


Ky hat auch schon mal eingeworfen, dass die Dosis auch von der Ernährung abhängig sein kann.
Odin, der proteinarmes Futter braucht, hat einen recht hohen Pflanzenanteil in seiner Nahrung.

Ja, je mehr Proteine, desto besser - für Epileptiker gilt das erst Recht. Aber Cayo verträgt ein zu proteinreiches Futter auch nicht und reagiert darauf sofort mit Durchfall. Deshalb haben wir das Royal Canin damals leider absetzen müssen. Hautausschlag hat er ebenfalls davon bekommen. Auch Nutro vertrug er nicht.
Die richtige Ernährung eines Epi-Hundes ist also wirklich nicht ganz einfach.


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  #249
Alt 06.07.2008, 18:09
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Ich gebe Odin nun auf keinen Fall mehr ein chemisches Zeckenmittel. Werde gleich nächste Woche das Sulfur C 1000 kaufen und Odin geben.

Das brauchst du aber nicht, Arwen, ich schick dir lieber eine Einzeldosis oder auch zwei. Die Mindestabnahmemenge ist ein Fläschchen mit 10 Gramm Globuli. Kostenpunkt ca. 32.€ und der Inhalt sind mehrere Hundert Globuli. Du brauchst als Einzeldosis aber nur 4-6 Globuli und die C 1000 hat eine Wirkdauer von mindestens 6-10 Monaten. Naja, du wirst bestimmt die beiden Kleinen auch mit behandeln, trotzdem brauchst du dann pro Jahr und bei drei Hunden auch nicht mehr als 12 bis 18 Globuli, so ein Fläschchen würde also mehrere Hundeleben lang halten.

@Peanuts: Ist es denn dann nicht zusätzlich sinnvoll, wenn man Moorwasser über das Fell schüttet und etwas einmassiert?

Nö, das nicht gerade, aber wenn er da mal reinspaziert und ein paar Schlucke schlappt, ist bestimmt nicht gefährlich in meinen Augen. Denn diese Entwässerungsgräben sind ja keine Abwässer (oder?) und auch nicht mit Pfützenwasser vergleichbar, - also meines Wissens nach doch ziemlich sauber. Oder irre ich mich da?
Wenn Odin Hautprobleme(Leckekzeme oder Kontaktallergien) hätte, dann wäre Moorwasser lokal aufgetragen nicht schlecht.



Wie siehst du das mit den Wurmkuren?

Nicht mehr als nötig ist eigentlich gerade genug. Die Ungarnhunde werden ganz konsequent und auch gründlich entwurmt, je nachdem wie lang sie hier sind, auch zweimal. Die Katzen, von denen ich weiß, dass sie Mäuse fangen und fressen, werden hier etwa alle drei Monate entwurmt, die von denen ich sicher weiß, dass sie keine Mäuse fressen, allerdings nicht. Und schon garnicht mein alter Mr. Tom (ja, ich vergesse den Bericht nicht! ), dessen Organe will ich nicht mehr mit solchen Sachen belasten.
Shiloh, von dem ich weiß, dass er Katzensch... frisst, kriegt auch hier und da mal eine Wurmkur mehr als die anderen. Und die eben werden ca. 2 mal jährlich auf Verdacht entwurmt.
Ich würde viel lieber auch erst den Kot testen lassen und nur bei Bedarf entwurmen, habe aber bisher in dieser Hinsicht noch nicht wirklich was getan.
Vielleciht, weil ich immer alles mal 4 rechnen muss und befürchte, dass nach erfolgten (positiven ) Tests dann trotzdem entwurmt werden muss und da hör ich dann die Euros wieder nur so scheppern.
Wäre bestimmt was anderes, wenn ich eine/n Hund/Katze hätte, auf dessen Gesamtbelastung ich Rücksicht zu nehmen hätte, den würde ich dann auch erst testen.
Was den Odin betrifft, da solltest du diese letzte Kur evtl. doch noch machen und dann jeweils nur nach positivem Testergebnis. So würde ich es jedenfalls halten.
Calcium Carbonicum C 200 und auch D 30 hben unsere Hunde immer schon mal bekommen, vor allem die neuen und auch alle Welpen, weil es unter anderem auch Futtermittelunverräglichkeiten schön ausgleicht und Durchfälle aufgrund von Futterwechsel kurieren kann.


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  #250
Alt 06.07.2008, 18:40
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@Peanuts: DANKE für deinen Rat.
Dann werde ich Odin diese Wurmkur noch geben, damit sollten auch alle Würmer getötet sein.
Da Odin keine Sch.... frißt und auch so eigentlich nichts aufnimmt, schon gar keine Mäuse oder Ratten fängt, ist bei ihm auch die Gefahr einer neuen Infektion nicht so groß. Natürlich weiß ich schon, dass er auch durch Schnüffeln Wurmeier aufnehmen kann.

Bei Zecken sieht das schon anders aus, die warten alle nur auf Odin. Balu und Lion haben so gut wie nie Zecken, ich glaube dieses Jahr erst zwei mal.
Diese blöden Zecken haben sich bestimmt abgesprochen, binden schon das Lätzchen um und schärfen ihre "Zähne", wenn sie Odin sehen. Dann stürzen sie sich auf ihn.
Ich würde mich freuen, wenn du mir für Odin eine Dosis Sulfur C 1000 schicken könntest. Der Preis für die Globoli haut mich ja um. Ich hatte mit ca. 6 € gerechnet.

Das Wasser im Moor in den Gräben ist total klar, man kann bis zum Grund schauen......natürlich bevor die Hunde drin sind.
Es ist kein Abwasser, es sind nur Entwässerungsgräben.
Wenn es geregnet hat und auch einige Tage danach, lasse ich Odin durch die Gräben laufen. Dann darf er auch das Wasser trinken. Nur wenn es lange nicht geregnet hat und es warm ist, dann sind nur noch Pfützen in den Gräben. Diese stinken dann auch, da lassen wir unsere Hunde nicht mehr rein.
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