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  #26
Alt 26.02.2008, 15:59
Peanuts
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Oje....
:36_2_13:

Fühlt euch alle mal herzlich umarmt, ich werd nächsten Mittwoch an euch denken und ganz feste die Daumen drücken. Hoffentlich hat sich bis dahin bei uns in Sachen Welpenvermittlung auch was getan.
 
  #27
Alt 27.02.2008, 20:32
 
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Unsere Ärztin hat uns heute angerufen und den genauen Termin für nächsten Mittwoch durchgegeben. Wir müssen 8 Uhr in Hannover sein. Das bedeutet wir müssen gegen 5 Uhr in Elmshorn los fahren, damit wir kein Risko eingehen.
Zu spät kommen, wäre schlimm.
Im Moment ist das Warten und die Ungewißheit das Schrecklichste.
Arwen ist offline  
  #28
Alt 27.02.2008, 20:49
 
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Bitte laß den Kopf nicht hängen, denn ich glaube an das Schicksal, was bedeutet, dass nichts im Leben umsonst passiert und seinen Sinn hat. Außerdem habe ich im Leben gelernt, dass eine Tür zugeht und eine andere wieder auf...also, wird schon gut gehen...

i.d.S. mecss
mecss ist offline  
  #29
Alt 28.02.2008, 11:26
 
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Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Schon für Odin lohnt es sich zu kämpfen.

Heute morgen 2.25 Uhr hat Odin wieder einen epileptischen Anfall bekommen.
Bin aus dem Tiefschlaf hochgeschreckt, weil ich das Kratzen seiner Pfoten gehört habe. Da ist man sofort hellwach.
Der Anfall hat 45 Sekunden gedauert. Danach habe ich ihn sauber gemacht und mit ihm gekuschelt. Er schaut mich dann immer ganz dankbar an.
Ich habe ihm auch noch mal versprochen, dass wir alles tun werden, damit er gesund wird.
Als ich zur Arbeit musste, hat KY die Krankenwache übernommen. 9.25 Uhr hatte Odin den nächsten Anfall.
Haben auch gleich mit unserer Ärztin gesprochen. Erst mal sollen wir nur die Dosis vom Luminal erhöhen und ständig bei Odin sein. Notfallzäpfchen haben wir, falls unser Großer nicht aus einem Anfall raus kommt.
Nun muss ganz schnell Mittwoch werden, damit wir Untersuchungsergebnisse bekommen und gezielt behandelt werden kann.
Und dann wird unser Odin hoffentlich ganz schnell gesund.

Er hat es verdient......er ist wirklich ein toller Hund!
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  #30
Alt 28.02.2008, 12:08
Peanuts
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:36_1_46::36_2_18:
Oh, Leute.... an einem Tag wie heute fehlt mir das ja noch, um den Rest zu kriegen.
Heute früh fand ich bei den Welpen im Zimmer einige Häufchen mit Blut, das hab ich gleich mal eingesammelt, um es zum Untersuchen mitzunehmen. Teddy hat sich vor ein paar Tagen an der Pfote verletzt, ich dachte erst, es wird schon wieder, aber ich fürchte, wir müssen doch mal damit zum Doc.
Und zu allem Übel ist auch noch mein Wäschetrockner verreckt.
Jeder Tag hat seine eigene Plage. Aber Odin hat eindeutig das schwerere Päckchen zu tragen.
Hoffen wir, dass alles gut wird.
 
  #31
Alt 28.02.2008, 12:54
 
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@Peanuts....da hast du ja auch einen richtig schlimmen Tag.
Die kranke Pfote von deinem Hund ist hoffentlich durch desinfizieren, Salbe und Verband zu heilen.
Blut im Stuhl ist schon schlimmer. Hoffentlich ist es keine von den Mittelmeerkrankheiten.
Wir drücken euch die Daumen, dass die Hunde schnell wieder gesund werden.
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  #32
Alt 29.02.2008, 08:00
 
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In dieser Nacht hatte Odin keinen weiteren epileptischen Anfall.:asik:

Gestern tagsüber hat man ihm aber angemerkt, dass er durch die zwei Krämpfe deutlich geschwächt ist. Er hat viel geschlafen.
KY hat mit ihm mehrere kleine Pieselrunden gedreht und auch der große Spaziergang am Nachmittag war sehr gekürzt.
Odin hatte während des Spaziergangs aber an Allem Interesse. Mit zwei netten Mädchen hat er dann kurz gespielt. Danach sind wir langsam schnüffelnd nach Hause gegangen. Hier hat er erst getrunken und dann geschlafen.
Nach dem Abendessen wollte er ausgiebig gekuschelt werden.
Welcher Platz ist dazu besser geeignet als das Sofa? Hier hat Odin es sich dann auch richtig gemütlich gemacht, zwischen MÜC und Maus. Die waren zu einem Krankenbesuch gekommen und wissen ja genau Bescheid, wo ein Owtscharka gekrault werden möchte.

Jetzt ist KY bei Odin, damit er nicht zu viel Aufregung hat, habe ich die "Kleinen" mit zur Arbeit genommen.
Die dürfen heute Therapiehunde sein!
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  #33
Alt 01.03.2008, 10:12
 
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Odin hat einen weiteren Tag und eine Nacht ohne Anfall überstanden.

Wenn man ihn sieht, hat man nicht das Gefühl, dass es ihm schlecht geht. Keine Anzeichen von Schmerzen, keine Wesensveränderung und einen gesunden Hunger. Durch die Tabletten schläft er etwas mehr.

Vorhin, auf der Wiese, hat er mich zum Spielen aufgefordert. Wir toben und laufen dann immer einige Minuten. D.h. ich laufe mit einem Stock in der Hand weg oder mache mit wilden Armbewegungen und fröhlichen Rufen auf mich aufmerksam. Dann kann man bei Odin ein breites Grinsen sehen, seine Vorderpfoten schleudert er übermütig in die Luft und im nächsten Moment ist er auch schon bei mir.

Durch die Wurmtabletten, die er seit vorigen Freitag für 5 Tage bekommen hat, ist er nun auch die Würmer los. Es waren zwei größere ( 10cm ) und vier kleinere ( 4cm ) Spulwürmer. Also nichts Außergewöhnliches. Meine Hunde werden regelmäßig entwurmt. Da die Hunde aber nun mal "Nasentiere" sind und man sie nicht vom Schnüffeln abhalten kann, nehmen sie eben immer wieder Wurmeier auf. Diese entwickeln sich im Hund zu erwachsenen Würmern, die widerum Eier legen. Diese werden vom Hund ausgeschieden und der nächste schnüffelnde Hund nimmt sie auf. So beginnt der neue Zyklos.
Zwei Drittel aller Hunde haben Würmer, was meist unbemerkt bleibt.

[url=http://www.unser-bunter-hund.de/medizin/parasiten/wuermer.htm]Würmer[/url]
[url=http://www.bergtierarzt.de/Service/Wurmer-Hund-Katze/hauptteil_wurmer-hund-katze.html]Würmer-Hund-Katze[/url]

Gefährlich kann auch beim Hund eine Larve werden, die über das Blut ins Hirn gelangt.
Um das, hoffentlich, bei Odin auszuschließen wird die Kernspintomographie gemacht. Bei dieser Untersuchung können alle Unregelmäßigkeiten im Hirn gesehen werden.

Hier noch aus pseudowissenschaftlicher Sicht eine Beschreibung der Kernspintomographie:

Kernspintomographie, auch MRI (=Magnetic Resonance Imaging) genannt, macht sich das jedem Körper eigene Magnetfeld zunutze, um seine inneren Strukturen aufzuzeigen. Aufgrund der hochentwickelten räumlichen Technologie ist es möglich, den Körper in allen Ebenen abzubilden. So können strukturelle Abnormitäten sichtbar gemacht werden, die Ursache von Krankheitssymptomen sind. In bestimmten Fällen wird ein Kontrastmittel eingesetzt, das Gefäßstrukturen besser hervorhebt.

So funktioniert Kernspintomographie:

Die Eigenschaft von Atomkernen (bestehend aus Protonen und Neutronen), um sich selbst zu rotieren, bezeichnet man als "Kernspin". Durch diese Rotation wird bei ungerader Zahl von Protonen oder Neutronen ein äußeres magnetisches Moment erzeugt. Die Methode der Kernspintomographie macht sich nun insbesondere das magnetische Moment der Wasserstoffprotonen im Körper zunutze.

Das Verfahren läuft in drei Schritten ab:


Um den Körper herum wird ein starkes, stabiles, homogenes Magnetfeldund damit eine stabile Ausrichtung der Protonen erzeugt. Bei einem 1-Tesla-Gerät zum Beispiel ist das erzeugte Magnetfeld 10.000mal stärker als das Magnetfeld der Erde!
Die stabile Ausrichtung der Protonen wird verändert, indem man elektromagnetisch Hochfrequenzenergie zuführt.
Die Protonen kehren in ihre stabile Ausgangsposition zurück und geben dabei die aufgenommene Energie in Form von Radiowellen (Kernresonanzsignalen) wieder ab. Dieser Vorgang wird mit Hilfe von Empfangsspulen gemessen und ist die Grundlage für Bilder des Körperinneren, die mit Hilfe von Computerverfahren erstellt werden.

Vorteile der Kernspintomographie:

Mit dem Verfahren der Kernspintomographie können genauere Bilder vom Körpergewebe erzielt werden, als dies mit Hilfe der Computertomographie oder mit Ultraschalluntersuchungen möglich ist.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Computertomographie wird bei der Kernspintomographie keine Röntgenstrahlung verwendet.
Kernspintomographie ist nicht invasiv, das Heißt, die Untersuchung geht ohne oder mit geringen äußeren Einwirkungen einher. Das einzige Risiko besteht in der Narkose, die ein Kleintier benötigt, damit es sich während der Untersuchung nicht bewegt.

Für Odin ist das Narkose Risiko durch seine Epilepsie natürlich noch höher.
Auch deswegen haben wir uns für Hannover entschieden. Hier wird er von mehreren Spezialisten betreut.
Arwen ist offline  
  #34
Alt 01.03.2008, 20:43
 
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Auch unseren Nachmittgsspziergang haben wir unbeschadet überstanden. Der Wind war erträglich und es hat nicht geregnet.
Die Länge der Spaziergänge darf Odin bestimmen, er zeigt ganz deutlich, wenn er nach Hause will.
Nach seinem Erholungsschlaf habe ich heute immer ein Leckerli unter Papprollen versteckt. Immer der Reihe nach darf dann ein Hund suchen, wo das Leckerli versteckt ist und es natürlich auch fressen.
Die kleinen Wauzis schnüffeln und schubsen dann ganz vorsichtig mit dem Pfötchen die Rolle um.
Odin schnüffelt, nimmt dann seine "Riesentatze" und haut auf die Papprolle drauf, dabei springt das Leckerli hervor. Natürlich alles im Liegen.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-wehnachten26.12.07-035.jpg   Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-wehnachten26.12.07-033.jpg   Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-wehnachten26.12.07-032.jpg   Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-wehnachten26.12.07-039.jpg   Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-wehnachten26.12.07-038.jpg  

Odins Krankentagebuch - Epilepsie beim Hund , Ehrlichiose , Rickettsiose-17022008759.jpg  
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  #35
Alt 02.03.2008, 12:41
 
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Wieder eine anfallsfreie Nacht.
Odin geht es gut, er ist neugierig, verspielt und kuschelbedürftig.
Trotz des starken Windes und des krätigen Regens wollte er einen großen Spaziergang machen.
Nach dem Frühstück haben die Hunde geschlafen und ich konnte mich weiter im Internet informieren.
So langsam klart es auf, dann besteht für den Nachmittagspaziergang große Hoffnung, dass wir nicht geduscht werden.
Arwen ist offline  
  #36
Alt 02.03.2008, 18:14
Peanuts
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Shiloh hat sich gerade bitterböse bei mir beschwert. Er darf momentan nicht mit Teddy so viel herumrennen, wie die beiden es gewohnt sind, weil Teddys Pfote geschont werden muss. Er trägt zwar einen Verband und einen Neoprenschuh drüber, aber er hat den Schuh schon öfter beim spielen verloren und dann reisst er sich jedes Mal den Zehnagel wieder blutig, also muss er mal ein paar Tage kürzer treten.
Shiloh versteht das nicht und ist irgendwie "angesäuert". Er redet ja sehr gerne und viel und gerade stand er neben mir hochkant am Schreibtisch und beobachtete, wie die drei Möpse unserer Nachbarn Hintzens Katze über die ganze Wiese verfolgt haben. Shiloh weiß ja, dass man das nicht darf, und er hat mir ganz empört berichtet, was die Hunde seiner Ansicht nach falsch machen.

Hängt eigentlich die Entwurmung von Odin mit der bevorstehenden Behandlung zusammen und habt ihr ihn "auf Verdacht" oder nach einer Kotprobe entwurmt?Vermutlich habt ihr Panacur genommen, oder?
 
  #37
Alt 03.03.2008, 08:07
 
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Hängt eigentlich die Entwurmung von Odin mit der bevorstehenden Behandlung zusammen und habt ihr ihn "auf Verdacht" oder nach einer Kotprobe entwurmt?Vermutlich habt ihr Panacur genommen, oder?
Mit den Wurmtabletten wollte die Tierärztin nur eventuell vorhandene Würmer abtöten. Da zwei drittel aller Hunde Würmer haben, trotz regelmäßiger Entwurmung, war es auch vernünftig.
Odin hat fünf Tage je fünf Panacur bekommen.
Der Kot wurde auch untersucht, da waren natürlich auch Wurmeier drin.
Aber die wenigen Würmer, die wir im Kot gefunden haben, erklären nicht die hohen Eosinophilen. Dafür hätte er hunderte Würmer haben müssen.
Was aber auch bei einem einzigen Wurm möglich ist, wäre eine Larve, die durch das Blut zum Hirn gelangt. Das widerum würde die hohen Eosinophilen erkären. Ist es "nur" eine Larve, die in Odins Kopf sitzt, kann er mit den entsprechenden Tabletten behandelt werden. Da ist eine vollständige Heilung möglich.
Genaues erfahren wir am Mittwoch in Hannover.
Arwen ist offline  
  #38
Alt 03.03.2008, 16:48
 
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Auch wenn es sich komisch anhören mag, aber ich hoffe, daß es an einer Larve im Gehirn legen möge...dann wäre die Behandlung mehr als hoffnungsvoll...wird schon schief gehen...drücke fest die Daumen...

i.d.S. mecss
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  #39
Alt 03.03.2008, 20:41
Ky!

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Nee...

Das wäre so fast das schlechteste was raus kommen könnte!

Also:

Epilepsie beim Hund ist ca. zu 50% ne "richtige" Epilepsie. - Also eine, wo das Gehirn aus bisher nicht näher bekannten Gründen plötzlich anfängt, wie wild "zu funken".

Die restlichen % , sog. sekundäre Epilepsien teilen sich andere Ursachen . Das ganze reicht von "einmalig" bis hinzu "prognostisch schlecht".

So eine Fehlabsiedlung von Würmern / Wurmlarven ist dabei schon eines der schlimmeren. Je nach Ort und damit chirurgische Zugänglichkeit, aber auch Erreichbarkeit für die Antiwurmmittel diveriert die Prognose. - Also das solls bitte nicht sein. Allerdings ist das auch so selten, dass es das nicht sein WIRD! PUNKT!!!

Der Hund wird ne primäre Epilepsie haben. Vielleicht noch - obwohl ich mich damit noch nicht näher beschäftigit habe - eine postraumatische. Er scheint ja nen Unfall oder etwas in der Art in seinen jungen Monaten gehabt zu haben. Laut Arwen sind verschiedene Stellen seines Schwanzes bruchverdächtig. Er konnte auch nicht wirklich laufen, als wir ihn bekamen. Vielleicht ist er ja in Ungarn von nem Auto angefahren worden oder ist in eine Schlucht geklatscht....
Ky! ist offline  
  #40
Alt 03.03.2008, 21:01
Peanuts
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Den Verdacht, dass er aufgrund eines schlecht verheilten Beckenbruches diese anfänglichen Gehschwierigkeiten hatte, hat Anne ja Anfangs auch mal geäußert, wobei das aber alles nur spekulativ war und eben nur eine der Möglichkeiten zwischen HD und monatelanger Haltung an der kurzen Kette oder im kleinen Verschlag. Irgendeinen Grund wird es schon gehabt haben, warum er zum töten abgegeben worden ist. Ein hoffnungsvoller Herdenschutzhund mit perfekter Eignung zum Arbeitseinsatz wird bestimmt nicht zum töten abgegeben, es wird schon irgendetwas gewesen sein. Wenn ich auch nicht glaube, dass er in jüngerem Alter schon mal einen epileptischen Anfall gehabt hat und ggf. deswegen abgegeben wurde. Dazu wäre er doch dann m.M. nach zu lange anfallsfrei gewesen, oder? Mensch, wenn doch Hunde reden könnten!
 
  #41
Alt 03.03.2008, 21:19
Ky!

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Zitat:


Dazu wäre er doch dann m.M. nach zu lange anfallsfrei gewesen, oder?
Das denke ich auch. Die Erstmanifestation der Epilepsie ist auch meist in der frühen Adoleszens.
Ky! ist offline  
  #42
Alt 03.03.2008, 21:47
 
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Ich glaube auch nicht, dass Odin als ganz junger Hund schon einen epileptischen Anfall hatte. Höchstwahrscheinlich hätte ihn dann auch seine Mutter getötet. Das tun Hündinnen, die naturnah gehalten werden. So, wie es auch Wölfe tun. Kranke Welpen haben in der Natur keine Überlebenschance.
Ein Unfall ist bei Odin schon wahrscheinlicher oder er wurde gequält. Das werden wir aber nie erfahren.
Egal was er durchgemacht hat, er ist ein so lieber, toller Hund. Bis auf wenige Ausnahmen ist er zu allen Lebewesen freundlich. Wenn er Jemanden nicht mag, dann ist es auch begründet. Delos zum Beispiel, der Kuvacs, der ihn angefallen und gebissen hat, mag Odin überhaupt nicht. Und bestimmte Männer....vielleicht erinnern sie ihn an den Schäfer, den Hundefänger oder die Person, die ihn gequält hat.
Wenn ich sehe, mit welcher Geduld Odin Balu und Lion versucht zu überzeugen, dass er ein lieber, kleiner Hund ist, dann staune ich immer wieder.
Lion ist unter den Hunden der Chef, das akzeptiert Odin. Manchmal sind wir der Auffassung, dass Lion zu weit geht, aber Odin nimmt es hin.
Die Tierärzte und Schwestern nehmen bei jedem Besuch in der Praxis Blut ab. Nie zeigt Odin irgendwelche Agressionen.
Es ist schon oft passiert, dass Menschen Odin einfach auf den Kopf gefaßt haben, ohne dass ich sie daran hintern konnte. Mir ist dann immer fast das Herz stehen geblieben. Odin hat gar nicht reagiert.
Fremde Kinder haben mit ihm gekuschelt und Odin hat sie angelächelt.
Er ist einfach ein toller Hund.
Wir glauben ganz fest daran, dass Odin wieder gesund wird. Das werden wir ihm auch vermitteln, damit er ganz ruhig diese Untersuchungen über sich ergehen läßt.
Wir sind bei ihm und immer für ihn da. Ich bin davon überzeugt, dass Odin das auch weiß.
Odin hat so viele Menschen und Hundefreunde, die an ihn denken und ihm die Daumen drücken, da muss doch alles gut gehen.
Arwen ist offline  
  #43
Alt 03.03.2008, 21:48
Peanuts
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Davon abgesehen: Wir müssen einfach den Mittwoch abwarten. Falls ich dann telefonisch nicht mehr erreichbar sein sollte, werd ich dich spätestens Donnerstag vom Handy aus löchern.
 
  #44
Alt 03.03.2008, 21:54
 
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Läufige Hündinnen ist sehr unwahrscheinlich.
Zum Einen sind wir in seiner anfallsfreien Zeit einigen läufigen Hündinnen begegnet. Odin hatte danach nie einen Anfall. Zum Anderen würde es nicht die hohen Eosinophilen erklären. Die aber höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der Epilepsie stehen.
Die Tierärztin in Hamburg sieht keinen Zusammenhang zwischen Odins Epilepsie und läufigen Hündinnen.
Arwen ist offline  
  #45
Alt 03.03.2008, 22:04
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Davon abgesehen: Wir müssen einfach den Mittwoch abwarten. Falls ich dann telefonisch nicht mehr erreichbar sein sollte, werd ich dich spätestens Donnerstag vom Handy aus löchern.
Ich denke, darüber kann man noch mal diskutieren, wenn man bei der Diagnose primäre Epilepsie angelangt ist. Vorher macht das sicherlich keinen Sinn, zumal eine Narkose hier noch mehr Risiken birgt. Aber an dieser Stelle müßte ich an McSaug übergeben....
Ky! ist offline  
  #46
Alt 03.03.2008, 22:12
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Nee, den lassen wir jetzt schön Heia machen, nicht dass er morgen sonst bei der Arbeit Murks macht. :36_18_7:
Irgendwann findet er bestimmt mal her und gibt sein Fachwissen dazu.
 
  #47
Alt 03.03.2008, 22:19
 
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In dem Zusammenhang fällt mir noch eine weitere Frage ein...
Anfangs hast du mal erwähnt, dass euch von der TÄ in Elmshorn zur Kastration geraten worden ist, weil - ohne Beweisbarkeit - die Anfallsneigung auch mit dem hormonellen Geschehen zusammenhängen könnte.
Ist das eigentlich mal von den Hamburger TÄ bestätigt worden, bzw. habt ihr die überhaupt auf diesen möglichen Zusammenhang hin angesprochen?
Wie gesagt, die Hamburger TÄ sieht keinen Zusammenhang.

Bei der TÄ in Elmshorn muss man wissen, dass sie alles und jeden kastriert.
Sie ist davon überzeugt, dass Rüden ohne Kastration an Prostatakrebs erkranken. Viele andere TÄ sind nicht dieser Meinung.
Bei Rüden sind die meisten TÄ gegen eine grundlose Kastration.
Arwen ist offline  
  #48
Alt 03.03.2008, 22:41
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Hatte ich das falsch vestanden? - Ich dachte, man kastriert Rüden mit primärer Epilepsie, um die "hormonbedingten Umbauten" etwas zu minimieren. Das war - dachte ich - unabhängig davon, ob der Hund nun bei ner läufigen Hündin krampft oder nicht....

Was man ja sagen muß, es ist schon auffällig dass sich die Erstanfälle in der Zeit häufen, wo die Hunde erwachsen werden.....

Hier muß man sich dann noch mal schlau machen...
Ky! ist offline  
  #49
Alt 04.03.2008, 09:19
Peanuts
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Und dann muss ich in dem Zusammenhang auch mal meine persönlichen Erfahrungen mit unkastrierten Rüden kundtun. Es gibt natürlich Rüden, die beim Anblick/Geruch jeder läufigen (oder kurzfristig läufig werdenen/vor kurzem läufig gewesenen) Hündin vor Aufregung und Entzücken schier aus dem Häuschen sind und dann auf kein einziges Kommando, auf kein Verbot mehr reagieren.
Zu denen gehörte mein türkisches Weichei Shiloh und deshalb musste die Kastration sein.
Es gibt aber auch wesentlich bedächtigere Rüden, die keineswegs alle Hündinnen besteigen wollen, sondern nur einige, die ihnen anscheinend besonders zusagen. Ich hab Odin ja noch nie zusammen mit einer läufigen Hündin gesehen, aber ich halte ihn eigentlich für einen der ruhigeren Vertreter in Sachen Paarungsbereitschaft.
Da wäre eine Kastration quasi überflüssig, es sei denn, sie wäre aus medizinischen Gründen angeraten.
Das ist bei einigen Rassehunden in Sachen Deckakt sogar gelegentlich ein Problem, dass zwei HUnde mit einander verpaart werden sollen, weil die Blutlinien, bzw. die Erbmerkmale so toll zusammen passen - und die zwei Hauptdarsteller sind dann garnicht oder nur ganz mühsam aneinander interessiert. (Das wäre z.B. für mich dann ein eindeutiges Zeichen, diesen Deckakt bleiben zu lassen, denn Hunde sind nun mal ohne Zweifel instinktsicherer als Menschen, ...aber das tut hier ja nichts zur Sache.)
Wie auch immer, - auch wenn Odin nicht zu sehr unter Dampf steht - oder vielleicht sogar gerade deshalb!? - kann es ja trotzdem sein, dass sein hormoneller Status im Gehirn ein Gewitter auslöst... ich denk mal, die TÄ in Hamburg oder auch in Hannover wissen da sicher eine Antwort drauf.
Apropos Hannover: Eure bevorstehende Fahrt hat mich in der Nacht einige Stunden Schlaf gekostet...ich will euch den Alptraum garnicht schildern, der mich heute um halb 5 tränenreich aus dem Schlaf gescheucht hat. Euch geht es sicher nicht viel besser; ich kann nur nochmal sagen, dass ich so oft an euch denke, von euch spreche und morgen sicher mit den Gedanken ständig bei euch bin, so lange, bis ihr dann von euch hören lassen könnt.
 
  #50
Alt 04.03.2008, 18:16
 
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Hatte ich das falsch vestanden? - Ich dachte, man kastriert Rüden mit primärer Epilepsie, um die "hormonbedingten Umbauten" etwas zu minimieren. Das war - dachte ich - unabhängig davon, ob der Hund nun bei ner läufigen Hündin krampft oder nicht....

Was man ja sagen muß, es ist schon auffällig dass sich die Erstanfälle in der Zeit häufen, wo die Hunde erwachsen werden.....

Hier muß man sich dann noch mal schlau machen...
Kastration des Rüden

Im Alter von ungefähr 9 Monaten beginnen Rüden geschlechtsreif zu werden. Man erkennt das "Erwachsenwerden" gut daran, daß die Tiere anfangen beim Harnabsatz das Bein zu heben und immer häufiger zu markieren. Aber nur wenige Rüden werden zur Zucht verwendet. Den anderen wird wie selbstverständlich ein Leben in Keuschheit abverlangt. Besonders in Gegenden mit vielen Hündinnen, die abwechselnd läufig werden, wird der Geschlechtstrieb der Rüden stark stimuliert, was nicht selten triebbedingte Frustration zur Folge hat. Viele, vor allem junge Rüden, versuchen ihren Trieb mit Deckversuchen an Personen und Gegenständen zu befriedigen, die Tiere werden von Unruhe und Nervosität geplagt, streunen, entwickeln Zerstörungswut und legen vermehrte Aggressivität an den Tag. Nicht selten verweigern die Rüden vor Unruhe das Futter und lecken sich vermehrt, bis schlimme Leckekzeme an den Pfoten oder den Hoden entstehen.

Streuner, die völlig kopflos hinter dem "Duft der Hündinnen" her sind, laufen Gefahr unter einem Auto zu enden, denn in diesem Zustand zählt keine Vorsicht mehr, sondern nur noch das "heiße" Weibchen. Für diesen Trieb wird bei verschlossener Haustür sogar aus dem Fenster gesprungen, "heulend" die Nacht verbracht und bei jedem Wetter stundenlang vor dem Haus der Angebeteten verharrt. Einige Rüden leiden so sehr unter ihrer Hypersexualität, dass es zur schmerzhaften Prostataentzündung oder sogar zu hormonell bedingten epileptischen Anfällen kommt. Um solch quälerischen Triebstau zu vermeiden, empfiehlt sich die Kastration.

Balu ist, so lange er in der Nähe einer läufigen Hündin ist, nicht von ihr abzubringen. Er steigert sich richtig in seinen Trieb. Wir nehmen ihn dann an die Leine und gehen weg von der Hündin.
Kurze Zeit später hat er alles vergessen. Deswegen haben wir ihn auch nicht kastriert.

Odin zeigt gar keine Auffälligkeiten während er mit läufigen Hündinnen zusammen ist. Auch zu Hause verhält er sich ganz normal.
Durch Odins Größe und seine Kraft, hätte ich schon bei extremen Verhalten und zu starkem Trieb an eine Kastration gedacht.
Das ist bei ihm aber wirklich nicht nötig.
Arwen ist offline  
 

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