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12.06.2008, 08:48
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Wissenschaft ( Wissenschaft ) Wiesbaden (wissenschafts-news) - Seit wann gibt es Flüsse auf der Erde? Wie alt sind der Rhein, der Main, die Mosel, die Donau und die Oder? Wer ist der älteste Fluss in Deutschland? Auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. "Rekorde der Urzeit" ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? www.grin.de erschienen und ist beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/quic...rde+der+Urzeit erhältlich. Außerdem wird dieses Taschenbuch in rund 100 Online-Buchhandlungen angeboten. Die ersten Flüsse auf der Erde gab es irgendwann im Präkambrium vor weniger als 4 Milliarden Jahren. Denn seit dieser Zeit fiel Regen auf die Erde nieder, ohne dort sofort zu verdampfen, wie es vorher wegen der hohen Temperaturen der Fall gewesen war. Die damaligen Flüsse strömten durch eine graue bis schwarze Steinwüste, in der es weder pflanzliches noch tierisches Leben gab. Die ersten Flüsse Deutschlands im Kambrium vor etwa 570 bis 510 Millionen Jahren flossen in Süddeutschland und in Mecklenburg, alle anderen Gebiete waren damals vom Meer bedeckt. Die südliche Küstenlinie des Meeres verlief bis 300 Kilometer nördlich der heutigen Donau etwa auf der Höhe von Frankfurt und Nürnberg. Dort mündeten die kambrischen Flüsse ins Meer. Im Norden lagen Rostock und Stettin auf einer Halbinsel, auf der es ebenfalls Flüsse gegeben haben dürfte. Zu den ältesten Flüssen Europas gehörte jener, der im Devon vor mehr als 390 Millionen Jahren von Norden her auf dem damaligen Old-Red-Kontinent zwischen England und Skandinavien in Richtung der heutigen holländischen Küste floss. Er wird so breit wie der jetzige Nil gewesen sein. Dieser Fluss ohne Namen besaß ein riesiges Strom- und Deltasystem, das Unmengen von Schlamm und Schutt im Meer ablagerte. Zeugnisse davon sind die Schichtpakete von maximal 10 000 Meter Mächtigkeit im Moseltrog bei Koblenz in Rheinland-Pfalz. Einer der ältesten Flüsse Bayerns hinterließ in der Karbonzeit vor mehr als 290 Millionen Jahren bei Erbendorf-Weiden südlich des Fichtelgebirges bis zu 150 Meter mächtige Sandschichten mit Geröllen. Letztere werden als die ältesten außeralpinen Flussgerölle Bayerns betrachtet. Der Verlauf dieses Flusses ist nicht bekannt. Die ältesten versiegenden Flüsse gab es gegen Ende der Permzeit vor mehr als 250 Millionen Jahren. Damals wurde das Klima merklich trockener. Fehlende Niederschläge führten dazu, dass Seen austrockneten und Flüsse versiegten. Nur gelegentlich kam es zu starken periodischen Regengüssen, die dann das Land überfluteten. Als einer der ältesten Flüsse Deutschlands im Erdmittelalter vor etwa 250 bis 65 Millionen Jahren gilt ein namenloser Fluss bei Lammersdorf in der Westeifel (Rheinland?Pfalz). Er existierte in der frühesten Epoche der Triaszeit irgendwann vor etwa 250 bis 238 Millionen Jahren. Dieser Abschnitt, in dem trockenes Klima herrschte, wird Buntsandsteinzeit genannt. Der Lammersdorfer Fluss hat manchmal seinen Lauf geändert. Bei einer solchen Verlagerung der Flussrinne sind Pflanzen eines oasenartigen Biotops von Sandbänken begraben worden. Der Fluss verlief sich damals vermutlich in einer ausgedehnten, vielfach wüstenartigen Ebene, in die in Norddeutschland bisweilen das Meer eindrang. Die ersten Flüsse Deutschlands, die vielleicht als Dinosauriertränke dienten, strömten gegen Ende der Triaszeit vor mehr als 220 Millionen Jahren von Skandinavien in die Schweiz. Zu dieser Zeit trennte ein Hochland, die so genannte Vindelizische Schwelle, das Germanische Becken vom Meeresgürtel der Tethys im Süden. Die Vindelizische Schwelle (auch Vindelizisches Land genannt) erstreckte sich damals südlich von Zürich, Augsburg und Regensburg. Zu den ältesten Flüssen Frankreichs in der Erdneuzeit vor etwa 65 Millionen Jahren bis heute zählen die Flüsse in der Gegend von Cernay bei Reims vor etwa 60 Millionen Jahren im Paläozän. Eine der dortigen Fundstellen mit wissenschaftlich wertvollen Tierfossilien lag in einer offenen Flusslandschaft, eine andere dagegen verweist auf ein Flussdelta an der Meeresküste. Das älteste Flusssystem in der Gegend des heutigen Oberrheins strömte im Eozän vor etwa 45 Millionen Jahren von Norden nach Süden. Während der Rhein heute von Süden nach Norden fließt, verlief das Gefälle damals noch umgekehrt. Als Teile dieses eozänen Flusssystems bildeten sich ausgedehnte Süßwasserseen. Einer davon war der berühmte Urwaldsee von Messel bei Darmstadt in Hessen. Der älteste Vorläufer des Mains existierte schon im frühen Oligozän vor mehr als 35 Millionen Jahren. Der Urmain floss allerdings damals nur bis Bamberg wie der heutige Main von Osten nach Westen, von da ab jedoch im heutigen Regnitz/Rednitz-Tal nach Süden und mündete etwa bei Augsburg in das zu jener Zeit im Alpenvorland sich ausbreitende Meer. Vor etwa 14,7 Millionen Jahren wurde der Urmain durch Trümmermassen eines Meteoriteneinschlags (Nördlinger Ries) nördlich von Treuchtlingen zu einem riesigen See aufgestaut, der später wieder auslief. Zu den ältesten Flüssen Bayerns im Oligozän gehört auch die Urnaab. Dieser Vorläufer des heutigen Donaunebenflusses Naab floss spätestens ab etwa 30 Millionen Jahren auf der schon damals nach Süden geneigten Gegend von Weiden bis mindestens nach Regensburg-Ingolstadt und vereinigte sich wohl nördlich von Augsburg mit dem Urmain. Später mündete die Urnaab in das inzwischen nach Niederbayern vorgedrungene Meer ein. Ihr damaliges Flusstal ist allmählich versumpft. Aus den Pflanzenresten dieser Sumpflandschaft bildete sich unter anderem die Braunkohle von Schwandorf und Wackersdorf. Die meisten großen Flüsse der Alten Welt haben schon im Miozän vor etwa 23 bis 5,3 Millionen Jahren bestanden. In dieser Zeitspanne existierten beispielsweise bereits der Nil in Ägypten, die Rhone in Frankreich sowie die Donau und der Rhein in Deutschland. Eine entgegengesetzte Strömungsrichtung wie die heutige Donau hatten die Flüsse im Miozän vor mehr als 15 Millionen Jahren im Alpenvorland. Weil das meist nur geringe Gefälle damals von Osten nach Westen gerichtet war, strömten die Flüsse von Oberösterreich aus zu dem von der Schweiz nach Südwesten zurückweichenden Meer. Das sich von Osten nach Westen ausbreitende Flussnetz wurde vor allem durch die Urenns und Ursalzach gespeist. Die ersten Anfänge des Rheins lassen sich bis ins Miozän vor etwa 12 Millionen Jahren zurückverfolgen. Das Quellgebiet des Urrheins wird im Bereich des Kaiserstuhl-Massivs vermutet. Der Urrhein hatte teilweise ein anderes Flussbett als heute. Er strömte ab dem Raum Worms quer durch Rheinhessen über Eppelsheim, Bermersheim, den Wissberg bei Gau-Weinheim und den Steinberg bei Sprendlingen (Rheinland-Pfalz) auf die Binger Pforte zu. Die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim und Mainz hat der Urrhein nicht berührt. Zu ihm kamen die letzten Menschenaffen Deutschlands und andere exotische Tiere zur Tränke. Die ersten Anfänge der Donau reichen bis vor etwa 7 Millionen Jahren zurück. Die Urdonau drang damals von Niederösterreich aus durch rückschreitende Erosion immer weiter nach Westen in das zugleich mit den Alpen im Westen stärker als im Osten aufsteigende Vorland vor. Dadurch kehrten sich das Gefälle und die Laufrichtung der Flüsse in Süddeutschland in West-Ost-Richtung um. Allmählich gliederten sich immer mehr Zuflüsse vom Gebirge im Süden und von Norden her der Urdonau an, die zunächst auf der Alb-Hochfläche floss und später dann das untere Altmühltal eintiefte. Zu diesen Nebenflüssen gehörte auch der Urmain, der erst im Eiszeitalter seinen Lauf änderte. Der größte Nebenfluss des Urrheins im Pliozän vor etwa 5,3 bis 2,3 Millionen Jahren war die Urmosel. Zu dieser Zeit ist sie vielleicht sogar länger als der Urrhein gewesen, dessen Quellgebiet damals noch im Kaiserstuhl-Massiv gelegen haben dürfte. Ihre größte Lange erreichte die Donau wohl etwa vor 5 bis 6 Millionen Jahren in der Übergangszeit zwischen Miozän und Pliozän. Damals bildete die Aare ihren Oberlauf, so dass man für jene Zeit auch von "Aare-Donau" spricht. Erst im mittleren Pliozän vor etwa 3 bis 4 Millionen Jahren verlor die Donau die Aare als Quellfluss. Die Aare wurde damals über die Burgundische Pforte zunächst zur Saone/Rhone abgeleitet, später dann nach Norden zum Oberrhein und wurde so zu einem Teilstück des heutigen Hochrheins zwischen Waldshut und Basel. Heute markieren die Quellflüsse Breg und Brigach bei Donaueschingen den Beginn der Donau, die teilweise unterirdisch oberhalb von Tuttlingen und Immendingen auch zum Rhein entwässert (Donauversinkung) und im "Aach-Topf" nördlich von Singen/Hegau dann wieder zutage kommt. Die erste Verbindung von Main und Rhein ist irgendwann im frühen Eiszeitalter vor etwa 1,5 Millionen bis 800.000 Jahren erfolgt. Dabei verband sich der im Fichtelgebirge entspringende, ursprünglich nach Südwesten in Richtung Rhonetal abfließende Urmain (auch Bamberger Main genannt) mit dem westwärts strömenden Aschaffenburger Main und erhielt so Anschluss an den Rhein. Die Anfange der Oder reichen bis in das frühe Eiszeitalter vor mehr als 2 Millionen Jahren zurück. Der Vorläufer der oberen Oder floss damals wie heute. In der Holstein-Warmzeit vor ungefähr 300.000 Jahren mündete die Oder in einen großen Binnensee, der sich von der heutigen Unterelbe über den Berliner Raum, Eisenhüttenstadt bis in den Raum Warschau erstreckte. In der Saale-Eiszeit vor etwa 200.000 Jahren wurde das Oderbruch durch eine Gletscherzunge ausgeschürft. Dieser Senke folgte die untere Oder nach der Saale-Eiszeit, sie nahm damals den aus heutiger Zeit bekannten Lauf ein. In der von etwa 115.000 bis 10.000 Jahren währenden Weichsel-Eiszeit wurde der Unterlauf der Oder mehrfach durch Inlandeis verstopft, wodurch die Oderwasser in den Urstromtälern nach Nordwesten abgelenkt wurden. Ein alter Oderlauf ist heute noch wenig östlich von Rügen durch Tiefenlinien des Ostseebodens zu erkennen. Das größte Flussdelta der letzten Eiszeit vor etwa 115.000 bis 10.000 Jahren lag östlich von Südengland. In dieser Gegend mündeten damals der Rhein, die Maas und die Themse ins Meer. Die Elbe erreichte etwa auf Höhe der heutigen Doggerbank die Nordsee. * Der Autor Ernst Probst Der Wissenschaftsautor Ernst Probst hat sich durch seine Bücher "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit" und "Deutschland in der Bronzezeit" einen Namen gemacht. Seine Standardwerke über die Steinzeit und Bronzezeit werden in mehreren Bänden des ZEIT-Lexikon erwähnt. Er schrieb insgesamt mehr als 25 Bücher, darunter "Rekorde der Urzeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf", "Monstern auf der Spur" (Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden), "Nessie" (Das Monsterbuch) und die 14-bändige Taschenbuchreihe "Superfrauen" mit Biografien berühmter Frauen. Weiterlesen... |
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12.06.2008, 08:48
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Die ersten Nadelbäume wuchsen vor 290 Millionen Jahren Leseprobe aus dem Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst Bestellungen bei: http://www.libri.de/shop/action/quic...rde+der+Urzeit Die ersten Nadelbäume gediehen in der Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren. Sie bildeten gebietsweise die ersten Nadelwälder. Zu den am häufigsten vorkommenden Nadelbäumen in dieser Periode zählten die Walchien. Sie hatten eine Gestalt wie heutige Zimmertannen. Die ersten Laubbäume in der Kreidezeit vor etwa 100 Millionen Jahren waren die Crednerien. Für die Gattung Credneria, deren Name auf den Gießener Theologen Karl August Credner (1797-1857) zurückgeht, gelten dreispitzige Blätter als typisch. Die ersten Blumen blühten in der Kreidezeit. Diese Periode begann vor etwa 135 Millionen Jahren und endete vor etwa 65 Millionen Jahren. Zu den ersten Blumen gehörten unter anderem die Seerosen. Als größte Spinne gilt die Riesenspinne Megarachne in der Karbonzeit vor mehr als 290 Millionen Jahren. Dieses Tier wurde durch einen Fossilfund in Argentinien nachgewiesen. Megarachne hatte einen 34 Zentimeter langen Körper. Die Spannweite ihrer Beine erreichte mehr als 50 Zentimeter. Als größtes Fluginsekt gilt die libellenähnliche Meganeura monyi, die gegen Ende der Karbonzeit vor etwa 300 Millionen Jahren lebte. Ein Fund von dieser Art bei Commentry in Frankreich hatte eine Flügelspannweite von etwa 70 Zentimeter, also mehr als viele heutige Vögel. Der älteste Käfer wurde 1944 bei Tshekarda im Ural (Rußland) in Schichten der Permzeit entdeckt. Diese erdgeschichtliche Periode währte von etwa 290 bis 250 Millionen Jahren. Der Fund aus Tshekarda erhielt den Gattungsnamen Tshekardocoleus. Die ältesten Ahnen der Schmetterlinge gab es in der Triaszeit von etwa 250 bis 205 Millionen Jahren. Sie hatten die Gestalt mottenähnlicher Insekten. Die älteste Ameise wurde in einem Bernsteinstück aus der Kreidezeit von Nordamerika entdeckt. Die Kreidezeit dauerte von etwa 135 bis 65 Millionen Jahren. Die älteste Ahnen der heutigen Bienen sind ab der Kreidezeit (vor etwa 135 bis 65 Millionen Jahren) nachweisbar. Sie verfügten allerdings noch nicht über zum Sammeln von Blütenstaub geeignete "Körbchen" an den Hinterbeinen. Zu den ersten fischähnlichen Wirbeltieren in den Meeren der Kambriumzeit vor mehr als 510 Millionen Jahren gehörte die Gattung Anatolepis. Die Kenntnis von ihr stützt sich allerdings nur auf winzige und fragliche Reste. Als das älteste Amphibium gilt das maximal 1 Meter lange zwischen Fisch und Lurch vermittelnde Tier Ichthyostega aus der zu Ende gehenden Devonzeit vor mehr als 355 Millionen Jahren. Unter einem Amphibium versteht man ein Tier, das sich sowohl im Wasser als auch an Land aufhalten kann. Das größte Amphibium aller Zeiten war der Urlurch Mastodonsaurus gegen Ende der Triaszeit vor mehr als 210 Millionen Jahren. Dieses auf den ersten Blick wie eine riesige Kröte wirkende Monster erreichte eine Länge von maximal 3 Meter. Die größten Reptilien waren die Dinosaurier Supersaurus und Seismosaurus aus Nordamerika, die beide bis zu 43 Meter lang gewesen sein sollen. Sie übertrafen das heute größte Tier, den maximal 30 Meter langen Blauwal, deutlich an Länge. Als die ältesten Flugsaurier gelten die Anfang der siebziger Jahre bei Bergamo in Norditalien entdeckten Gattungen Peteinosaurus und Eudimorphodon. Sie lebten in der Triaszeit vor etwa 220 Millionen Jahren. Der größte Flugsaurier wurde 1972 in Texas entdeckt. Er erreichte eine Flügelspannweite von maximal 12 Meter, lebte gegen Ende der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren und wird Quetzalcoatlus northropi genannt. Die ersten Krokodile erschienen in der mittleren Triaszeit vor mehr als 230 Millionen Jahren. Sie waren Landtiere, und zu ihnen gehörte beispielsweise die Gattung Gracilisuchus mit nur 30 Zentimeter Länge aus Südamerika. Die ersten Schildkröten wurden in mehr als 205 Millionen Jahre alten Schichten der Triaszeit in Baden-Württemberg entdeckt. Damals waren schon zwei unterschiedliche Gruppen vorhanden. Die eine davon hatte einen hochgewölbten Panzer wie die Gattung Protochersis und die andere einen bis 1 Meter langen, sehr flachen Panzer wie Proganochelys. Die ersten Schlangen sind zu Beginn der Kreidezeit vor weniger als 135 Millionen Jahren entstanden. Sie gingen aus mit den Waranen verwandten Eidechsen hervor. Diese haben ihre Beine durch eine grabende Lebensweise verloren. Die ältesten, meisten und schönsten Urvögel kamen im Gebiet von Solnhofen und Eichstätt in Bayern zum Vorschein. In dieser Gegend wurden bisher eine Feder und acht mehr oder minder gut erhaltene Skelette von Urvögeln der Gattung Archaeopteryx entdeckt. Die bayerischen Urvögel lebten in der Jurazeit vor mehr als 150 Millionen Jahren. Die ältesten Pferde lebten im Eozän vor mehr als 50 Millionen Jahren in Nordamerika und Europa. Die Gattungen Eohippus und Hyracotherium waren kaum größer als heutige Füchse. Ihre Beine hatten noch keine Hufe, sondern Pfoten. Die ersten Hirsche sind im Oligozän vor mehr als 30 Millionen Jahren in Asien aufgetaucht. Der frühe Hirsch Eumeryx trug auf einem langen und niedrigen Schädel noch kein Geweih. Die männlichen Tiere hatten dolchartige Eckzähne im Oberkiefer wie das heutige Wassermoschustier. Die ersten Affen sind im Oligozän vor mehr als 25 Millionen Jahren in Afrika erschienen. Einer von ihnen ist der damals in Ägypten heimische schwanzlose Aegyptopithecus zeuxis. Der älteste Hase Europas, Shamolagus franconicus genannt, ist in Möhren bei Treuchtlingen in Mittelfranken (Bayern) entdeckt worden. Er existierte im Oligozän vor mehr als 25 Millonen Jahren. Die ersten Menschenaffen erschienen im Miozän vor etwa 20 Millionen Jahren in Afrika. Zu den frühesten Formen in Afrika gehört der Menschenaffe Proconsul, der als Vorfahre der Gorillas diskutiert wird. Er ging meistens auf vier Beinen, konnte sich aber kurzfristig auch auf zwei Beinen fortbewegen. Das größte Kamel existierte im Pliozän vor weniger als 5,3 Millionen Jahren in Nordamerika. Es hatte eine Schulterhöhe von etwa 3,50 Meter und wird Titanotylopus genannt. Die ältesten und größten Löwen Deutschlands jagten während einer Warmzeit des Eiszeitalter vor mehr als 500000 Jahren bei Wiesbaden in Hessen und bei Heidelberg in Baden-Württemberg. Diese Löwen waren von der Kopf- bis zur Schwanzspitze fast 3,50 Meter lang. Die größten Elefanten sind die Waldelefanten und Steppenelefanten im Eiszeitalter gewesen. Sie hatten eine Schulterhöhe von maximal 4,50 Meter. Die laubfressenden Waldelefanten lebten in Warmzeiten des Eiszeitalters. Die Gräser, Moose und Flechten verzehrenden Steppenelefanten dagegen behaupteten sich in Kaltzeiten und hatten vermutlich ein Fell. Die kleinsten Elefanten in Mitteleuropa waren die eiszeitlichen Mammute. Die Art Mammuthus primigenius erreicht mit einer Schulterhöhe von etwa 3 Meter nicht einmal die Maße des heutigen Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana). Begriffe wie Mammutprogramm oder Mammutsitzung im Sinne von etwas besonders Großem sind also fehl am Platze. Die Mammute existierten vor etwa 250000 bis 12000 Jahren in Europa, aber auch in Asien, Amerika und Afrika. Als größtes Faultier gilt das vor etwa 10000 Jahren in Amerika ausgestorbene Megatherium. Es war größer als ein heutiger Elefant und konnte sich 6 Meter hoch aufrichten, um Blätter von den Bäumen zu fressen. Als die ersten Menschenartigen (Hominiden) gelten die Vormenschen (Praeanthropinen) in Afrika. Diese Vormenschen werden allesamt zur Gattung Australopithecus (Südaffe) gerechnet, von der mehrere Arten bekannt sind. Die ersten Australopithecinen haben vielleicht schon im Pliozän vor etwa 5 Millionen Jahren gelebt Weiterlesen... |
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17.06.2008, 14:32
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | "spektrumdirekt "ist "Internetperle" "NZZ Folio" hat die Online-Zeitung "spektrumdirekt" zu einer von sieben "Internetperlen" im Bereich Wissenschaft gekürt. Aus: astronomie heute, epoc, Gehirn&Geist, Spektrum der Wissenschaft, spektrumdirekt, Sterne und Weltraum Heidelberg (wissenschafts-news) - "NZZ Folio" - www.nzzfolio.ch -, die seit 1991 erscheinende Monatszeitschrift der "Neuen Zürcher Zeitung", legte in der aktuellen Ausgabe den Themenschwerpunkt auf das Internet. Die Redaktion wählte 130 Websites aus, "die garantiert einen Besuch wert" sind und deshalb als "Internetperlen" bezeichnet werden. Unter den sieben im Bereich Wissenschaft ausgezeichneten Seiten ist "spektrumdirekt" neben "scholar google.de" die einzige deutschsprachige Internetpräsenz. Die Auszeichnung gebührt "spektrumdirekt" laut "NZZ Folio" durch "eine tägliche Dosis gut aufbereiteter Meldungen aus der Wissenschaft." "spektrumdirekt" ist die Online-Zeitung des Verlages Spektrum der Wissenschaft und veröffentlicht täglich auf der Seite www.spektrumdirekt.de nicht nur aktuelle Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung, sondern auch Knobeleien, Bildergalerien, Rezensionen und Themendossiers. Darüber hinaus lädt spektrumdirekt im Blogportal "scilogs" - www.scilogs.de - zum Dialog mit mehr als 50 renommierten Wissenschaftsbloggern ein. Ausführliche Informationen zu den Inhalten von spektrumdirekt gibt es auf der Seite www.spektrumdirekt.de/info - Journalisten können gegen Vorlage ihres Presseausweises einen kostenfreien Pressezugang anfordern. Nähere Informationen bei Ann-Kristin Ebert (presse@wissenschaft-online.de). Weiterlesen... |
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17.06.2008, 14:32

20.06.2008, 11:32
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Riesenlibelle war das größte Insekt aller Zeiten Wiesbaden (wissenschafts-news) - Das größte Insekt aller Zeiten war die aus Nordamerika bekannte Riesenlibelle Meganeuropsis permiana aus der frühen Permzeit vor weniger als 290 Millionen Jahren. Sie erreichte eine Flügelspannweite von fast 75 Zentimeter, also mehr als viele heutige Vögel. Ähnlich groß und mit ihr verwandt ist Meganeura monyi aus der späten Karbonzeit vor etwa 300 Millionen Jahren. Ein Fund von dieser Art bei Comentry in Frankreich hat eine Flügelspannweite von mehr als 60 Zentimeter. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch ?Rekorde der Urzeit? (ISBN 3638943275) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Das Taschenbuch ist bei ?GRIN Verlag für akademische Texte? erschienen und für 14,99 Euro beim Buchgroßhändler ?Libri? unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/quic...-t6fnqr9rgk4.w... sowie in jeder guten Buchhandlung und in rund 100 Online-Buchhandlungen erhältlich. Die größte Flügelspannweite heutiger Insekten besitzt ? laut ?Rekorde der Urzeit? ? mit bis zu 32 Zentimetern ein Nachtschmetterling, nämlich die brasilianische Rieseneule Thysania agrippina. Nur wenig kleiner sind der Atlas-Seidenspinner mit bis zu 30 Zentimeter Flügelspannweite und der Vogelfalter Ornitoptera alexandrae aus Papua-Neuguinea, der mit bis zu 28 Zentimeter Flügelspannweite der größte Tagschmetterling der Welt ist. Die allergrößte heutige Insektenart ist mit maximal 36 Zentimeter Körperlänge die südostasiatische Gespenstschrecke Pharnacia kirbyi. Den ersten Platz im Wettbewerb um das schwerste lebende Insekt hält ein ?schwangeres? Weibchen der neuseeländischen Weta-Grille Deinacrida heteracantha, das nachweislich ein Körpergewicht von 71 Gramm erreicht hat, wobei ?normale? Exemplare dieser Spezies nur 19 bis 43 Gramm wiegen. Der südamerikanische Herkuleskäfer Dynastes hercules besitzt eine Körperlänge von 16 Zentimeter und eine Flügelspannweite von 22 Zentimeter. Der Amazonas-Riesenbockkäfer Titanus giganteus wird mit maximal 16,7 Zentimeter manchmal sogar noch etwas länger (gelegentliche größere Angaben von über 20 Zentimeter beziehen die Fühler mit ein, während hier stets die Kopf-Rumpf-Länge erwähnt wird). Das gleiche gilt für die südamerikanische Bockkäferart Macrodontia cervicornis, die über 16 Zentimeter lang werden kann und zudem riesige Larven besitzt. Auch die Larven des afrikanischen Goliathkäfers Goliathus goliathus, der als erwachsenes Tier maximal 11 Zentimeter lang wird, werden mit maximal 13 bis 15 Zentimeter Länge extrem groß und angeblich bis zu 100 Gramm schwer. Die Angaben über diese ?Rekord-Insekten? verdankte der Autor dem Stuttgarter Wissenschaftler Dr. Günther Bechly. Das Taschenbuch "Rekorde der Insekten" präsentiert auch viele andere Rekorde aus der Tierwelt - wie z. B. die ersten, größten und schwersten Dinosaurier. Weiterlesen... |
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25.06.2008, 10:12
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Das Ende der Erde ist nicht nahe In etwa 7,5 Milliarden Jahren wird es heiß auf der Erde, wenn sie nur knapp über der Photosphäre der Sonne kreist, die dann zum Roten Riesen geworden ist. (Die Größe der Erde ist hier stark übertrieben dargestellt). Bild: © Sonne: SOHO, Bearbeitung: Sterne und Weltraum Die schlechte Nachricht: Unsere Sonne wird sich dereinst zu einem Riesenstern aufblähen und dabei unseren Heimatplaneten verschlingen. Die gute Nachricht: Wir haben noch mehr als sieben Milliarden Jahre Zeit. Aus: Sterne und Weltraum, Juli 2008 Nichts ist ewig im Universum, und so kann auch die Erde ihrem Schicksal nicht entgehen. In ferner Zukunft werden die Ozeane austrocknen und die Landmassen verglühen. Schuld daran ist ausgerechnet die Sonne, die bereits seit Jahrmilliarden für lebensfreundliche Bedingungen auf unserem Planeten sorgt. Eines Tages wird ihr Vorrat an Brennstoff weitgehend erschöpft sein. Dann hört sie nicht einfach auf zu leuchten, sondern geht in ein Entwicklungsstadium über, das wir bisher nur von den so genannten Riesensternen kennen. Diese gigantischen Glutbälle sind so groß, dass sie bis weit über die Bahn der Erde hinaus reichten, wenn man sie in die Mitte unseres Sonnensystems verpflanzen würde. Die Sonne wird zum Riesenstern Heute befindet sich die Erde in komfortablem Abstand zur Sonne. Rund 150 Millionen Kilometer trennen uns von ihrer brodelnden Oberfläche. Gerade weit genug weg, um für angenehme Temperaturen zu sorgen, Wasser flüssig zu halten und Leben zu ermöglichen. Doch in etwa sieben Milliarden Jahren wird sich die Sonne in einen Riesenstern verwandeln und dabei ihren Durchmesser um mehr als das Zweihundertfache vergrößern. Dabei wird sie zunächst die inneren Planeten Merkur und Venus verschlingen und unserer Erde gefährlich nahe kommen. Bereits seit Längerem nahmen die Astronomen an, dass auch unser Heimatplanet von der sich aufblähenden Sonne verschluckt wird. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Sonne würde in diesem Stadium so viel Masse verlieren, dass die Erde nicht mehr so stark durch die Gravitation gebunden wäre und sich deshalb die Erdbahn weiter nach außen verlagern würde. Einige der wichtigen Faktoren, die den genauen Verlauf des Szenarios bestimmen, konnten erst kürzlich genauer ermittelt werden. Klaus-Peter Schröder, ein aus Hamburg stammender Astrophysiker, der an der Universität Guanajuato in Mexiko forscht, stellt in der Juli-Ausgabe von ?Sterne und Weltraum? seine aktuellen Forschungsergebnisse vor. Feuriger Weltuntergang Wie Schröder herausfand, wird die Sonne beim Übergang in das Riesenstadium rund ein Drittel ihrer Masse als Sonnenwind ins All hinaus blasen. Dadurch steht sie selbst unter verringerter Gravitation und wird sich noch weiter aufblähen als bisher vermutet. Den heutigen Radius der Erdbahn wird sie um zwanzig Prozent überschreiten. Aber auch die Erdbahn sollte sich wegen der verringerten Anziehungskraft der Sonne weiter nach außen verlagern, auf das 1,5-Fache des heutigen Wertes. Auf den ersten Blick scheint damit die Erde dank des solaren Massenverlustes gerettet zu sein. Schröders Analyse zeigt jedoch, dass die Gezeitenwechselwirkung mit der nahen Sonnenoberfläche doch das Schicksal der Erde besiegelt: Dieser Effekt bremst die Erde auf ihrer Bahn und verhindert, dass sie sich weiter nach außen bewegt. Noch bevor die Sonnenoberfläche die Erdbahn erreicht hat, steigt die Bremswirkung auf unseren Planeten so stark an, dass er in den Stern hineinstürzt, den er mehr als zehn Milliarden Jahre lang in sicherem Abstand umrundet hat. * Informationen zu Sterne und Weltraum Sterne und Weltraum, die 1962 gegründete Zeitschrift für Astronomie, berichtet umfassend, anschaulich und informativ über alle Bereiche der Himmelskunde, der Weltraumforschung und der Amateurastronomie. Fachleute präsentieren allgemeinverständlich die aktuellen Ergebnisse ihrer astronomischen Forschung und beschreiben die Entwicklung neuartiger Instrumente, Observatorien und Messverfahren. Amateurastronomen geben Tipps zum Beobachten interessanter Himmelsobjekte und -phänomene, testen Teleskope und deren reichhaltiges Zubehör und geben dem Sternfreund fundierte Anleitungen zur eigenständigen Erkundung des Sternenhimmels, zur Astrofotografie sowie zum Auswerten ihrer Beobachtungen. Produkte für die Amateurastronomie werden ebenso vorgestellt wie die schönsten Fotos von Galaxien, Sternhaufen und farbenprächtigen Nebeln. Beiträge aus der Astronomiegeschichte und zu Fragen des naturwissenschaftlichen Weltbildes runden das Themenspektrum ab. Auf der Homepage http://www.astronomie-heute.de stellt Sterne und Weltraum täglich aktuelle Meldungen aus Astronomie und Raumfahrt zur Verfügung. Neben neuen Medienformen wie Podcasts, Blogs und RSS-Feeds, finden sich hier auch Hintergrundinformationen, Veranstaltungstermine und Kleinanzeigen. Weiterlesen... |
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25.06.2008, 10:12
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Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Wo vergriffene Werke von Ernst Probst noch erhältlich sind Wiesbaden (wissenschafts-news) ? Drei dicke und jeweils bis zu drei Kilogramm schwere Wälzer im Großformat mit zahlreichen Abbildungen hat der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst über die Urzeit, Steinzeit und Bronzezeit geschrieben und veröffentlicht. Seine bei C. Bertelsmann erschienenen Bücher ?Deutschland in der Urzeit? (1981), ?Deutschland in der Steinzeit? (1991) und ?Deutschland in der Bronzezeit? (1996) erreichten mehrere Auflagen und sind inzwischen vergriffen. ?Wer heute eines dieser Werke kaufen will, kann bei Online-Buchhändlern oder in Auktionshäusern sein Glück versuchen?, rät der Autor Probst. Mehr oder minder gut erhaltene Exemplare seiner Bücher über die Urzeit, Steinzeit und Bronzezeit sind zeitweise unter folgenden Internetadressen erhältlich: www.amazon.de - www.ebay.de - www.zvab.de - ?Manche Exemplare kosten aber gebraucht mehr als früher neue?, wundert sich Probst. Die Bücher über die Urzeit, Steinzeit und Bronzezeit wurden oft lobend in deutschsprachigen Medien erwähnt. Eine Rezension des ?Spiegel? von Deutschland in der Urzeit? findet man heute noch unter der Adresse http://wissen.spiegel.de/wissen/doku...45&top=SPIEGEL und eine Rezension des ?Spiegel? von ?Deutschland in der Steinzeit? unter http://wissen.spiegel.de/wissen/doku...15&top=SPIEGEL ?Weshalb die eine Zeitung ein Buch erwähnt und die andere es totschweigt, das habe ich nie begriffen?, wundert sich der Autor Ernst Probst. Er schrieb mehr als 25 Bücher ? darunter Titel wie ?Rekorde der Urzeit?, ?Dinosaurier in Deutschland? (zusammen mit Raymund Windolf), ?Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörnern entstanden?, ?Nessie. Das Monsterbuch?, ?Königinnen der Lüfte?, ?Königinnen des Tanzes?; ?Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald? sowie eine 14-bändige Taschenbuchreihe über ?Superfrauen?, die kürzlich bei ?GRIN ? Verlag für akademische Texte? neu aufgelegt wurde und beim Buchgroßhändler ?Libri? www.libri.de erhältlich ist. Weiterlesen... |
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26.06.2008, 21:36
| Stammuser
Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Informatik: Auch ein Quantencomputer kann nicht alles Künftige Quantenbit-Rechner werden nur bei Spezialaufgaben glänzen Aus: Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008 Oft wird behauptet, Quantencomputer ? so es sie demnächst gibt ? würden blitzschnell besonders schwierige mathematische Probleme lösen, an denen heute selbst die besten Rechner scheitern. Den Quantencomputern soll dieses Kunststück gelingen, weil sie Hardware enthalten, die alle möglichen Lösungen gleichzeitig zu verarbeiten vermag. Quantencomputer jonglieren nicht wie heutige Rechner mit gewöhnlichen Bits, die nur die Werte null oder eins annehmen können, sondern mit Quantenbits. Solche ?Qubits? sind vieldeutige Überlagerungen von Nullen und Einsen, die erst beim Auslesen des Rechenergebnisses in eindeutige Zustände übergehen. Soweit wir derzeit wissen, würden sie bei gewissen Spezialaufgaben tatsächlich das Rechentempo drastisch steigern ? etwa beim Knacken der kryptografischen Kodes, mit denen finanzielle Transaktionen im Internet verschlüsselt werden. Doch bei anderen Aufgaben wie Schachspielen, Aufstellen von Flugplänen oder mathematischen Beweisen dürften Quantencomputer an die gleichen Grenzen stoßen wie heutige Rechner. Diese prinzipiellen Schranken gelten ganz unabhängig von den praktischen Schwierigkeiten, solche Geräte zu bauen. Für Informatiker ist eine Rechenaufgabe erst dann ?echt schwierig?, wenn die Zeit, die ein Computer zur Lösung braucht, mit der Größe der Aufgabe quasi explodiert, das heißt exponenziell ansteigt. Zwei Zahlen mit je so und soviel Ziffern zu multiplizieren fällt einem Computer leicht, denn die erforderliche Rechenzeit wächst ?nur? mit dem Quadrat der Ziffernanzahl. Bei der Aufgabe, eine riesige Zahl in ihre kleinstmöglichen Teiler zu zerlegen, tun sich hingegen selbst heutige Supercomputer so schwer, dass darauf die besten Verschlüsselungen beruhen. Erst ein Quantencomputer wäre tatsächlich im Stande, solche Kodes zu knacken. Wie der Mathematiker Scott Aaronson in der Juliausgabe von Spektrum der Wissenschaft vermutet, sind aber die meisten anderen ?echt schwierigen? Probleme auch für Quantencomputer nicht leichter lösbar als für klassische Rechner. Solche Aufgaben lassen sich oft trügerisch einfach formulieren, etwa das Dreifarbenproblem: Genügen drei Farben, sagen wir Rot, Blau, Gelb, um alle Staaten auf einer beliebigen Landkarte so zu kolorieren, dass nie zwei gleichfarbige Länder aneinander grenzen? Oder: Wie verstaut man viele unterschiedliche Kisten am besten in einem großen Kofferraum? Oder: Wie plant ein Handlungsreisender seine Route so, dass er jede Stadt nur einmal besucht? Für all diese Probleme gibt es keine simple Formel, die verhindern könnte, dass die Rechenzeit mit der Anzahl der Länder, Kisten oder Städte exponenziell aus dem Ruder läuft. Laut Aaronson ist das eine mathematische Eigenschaft solcher ?NP-vollständigen? Probleme, die sich auch mit noch so raffinierter Technik nicht überlisten lässt ? auch nicht mit den Mitteln der Quantenphysik. Aber könnte nicht eines Tages eine völlig neue Physik entdeckt werden, die Rechenmaschinen mit ungeahnten Fähigkeiten ermöglicht? Das will Aaronson zwar nicht von vornherein ausschließen, doch er argumentiert so: Postulieren wir erst einmal, dass es aus guten mathematischen Gründen für diese NP-vollständigen Probleme niemals eine fertige Lösung geben wird. Analog postulieren Physiker aus guten Gründen, dass selbst mit der abstrusesten Sciencefiction-Technik nie ein Perpetuum mobile gebaut werden wird. Solche Verbotsgesetze haben Physikern und Mathematikern schon früher zu besonders grundlegenden Erkenntnissen verholfen, und so gesehen, hätten auch prinzipielle Leistungsgrenzen für künftige Computer ihr Gutes. Zum Beispiel könnte es sonst in ferner Zukunft Rechengeräte mit eingebauter Zeitmaschine geben, die sich die fertige Lösung aus noch fernerer Zukunft besorgen. Wenn gilt, dass NP-vollständige Probleme ?echt schwierig? sind, das heißt nicht mit technischen Tricks lösbar, dann folgt daraus: Zeitreisen sind prinzipiell unmöglich. So etwas hören Physiker gern, denn die Paradoxien der Zeitreise bereiten ihnen Kopfzerbrechen, und das versüßt ihnen vielleicht die Botschaft von den begrenzten Fähigkeiten des ungeduldig ersehnten Quantencomputers. Weiterlesen... |
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26.06.2008, 21:36
| Stammuser
Registriert seit: 27.01.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Viele Menschen gehen leider "taub" durch die Natur Interview mit dem Verleger Roland Fiala vom Musikverlag Edition AMPLE, Rosenheim - http://www.tierstimmen.de Frage: Herr Fiala, warum hören Menschen so gerne Tierstimmen? Antwort: Menschen hören gerne Tierstimmen, weil sie zum Einen mehr über die Tiere erfahren und diese verstehen wollen. Zum Anderen entspannen Tierstimmen. Wir haben eine Vielzahl z. B. von Vogelstimmen-CDs im Programm, mit denen auch Laien unsere heimische Vogelwelt bestimmen können. Oft ist die Fluchtdistanz der Tiere zu groß, um sie zu sehen. Es ist oftmals leichter, die entsprechende Tierart akustisch zu bestimmen. Einige Produktionen wie z. B. "Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens", "Froschlurche", "Heuschrecken" oder "Fledermäuse" werden vorwiegend von Biologen eingesetzt um z. B. mit Klangatrappen die Arten anzulocken, um sie zu beringen oder als Bestimmungshilfe für Kartierungen. Viele Menschen gehen leider "taub" durch die Natur und kennen nur wenig Tierstimmen. Sogar Arten wie Kohlmeise, Amsel oder Rotkehlchen können akustisch nicht unterschieden werden. Es ist jedoch sehr wichtig, die Kenntnisse zu unserer heimischen Tier- und Artenvielfalt an jüngere Generationen weiterzugeben. Nur was wir kennen, können wir schützen. Darum haben wir auch speziell für Kinder zwei Audio-CDs produziert, um spielerisch die Tierstimmen und Geräusche von Wald und Bauernhof vorzustellen. Viele unserer Produktionen sind mit umfangreichen Beiheften versehen. Diese enthalten z. B. Bilder, Steckbriefe der Arten und weitere wichtige Informationen zu den jeweiligen Tonaufnahmen. Für viele Menschen dienen Tierstimmen-CDs aber auch zur Entspannung. Mit authentischen Tonaufnahmen aus dem Regenwald Amazonas, dem Meeresrauschen und den Seevögel im Wind oder Plätschern eines Gebirgsbachs können sie hervorragend entspannen. Naturgeräusche eignen sich auch als Hintergrundgeräusche für z. B. Fahrstühle oder Einkaufszentren. Die Tierstimmen geben einem das Gefühl der Freiheit. Die akustische Naturatmosphäre sorgt für positive Stimmung. Auch viele geplagte Tinnituspatienten können mit unseren Tonaufnahmen ihre lästigen Ohrgeräusche ablenken. Echte Emotionen weckt hingegen die Audio-CD "Walstimmen". Die Gesänge und Rufe von 15 Wal- und Delfinarten sind faszinierend und berühren die Hörer emotional. Der Einsatz von Tierstimmen-CDs ist also sehr vielseitig. Erleben und verstehen auch Sie die Welt der Tierstimmen und Naturgeräusche bei http://www.tierstimmen.de Weiterlesen... |
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26.06.2008, 21:36
| ...der Board-Bot
Registriert seit: 20.01.2007 Nominated 1 Time in 1 Post TOTW/F/M Award(s): 0 | Deutschland - Türkei: Randale?  Vorfälle: Nach dem Sieg Deutschlands über die Türkei bei der Fußball-EM haben Deutsche in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden Dönerläden angegriffen. Nach Angaben der Polizei zerstörten sie Fensterscheiben der Imbisse und beschädigten die Einrichtung. Die ausländischen Besitzer und Beschäftigte zweier Imbisse, sind verletzt worden. Polizeisprecher Rohrbeck sprach von einer Gruppe von 30 bis 50 Randalierern in der Dresdner Neustadt und von „Flächenbränden" der Gewalt in der Elbe-Stadt. In Hamm wurde ein 49-Jähriger Deutscher von einer Gruppe von fünf bis sieben Türken zwischen 16 und 18 Jahren am Boden liegend zusammengetreten und schwer verletzt. Als die Täter Zeugen bemerkten, ließen sie von ihrem Opfer ab und entfernten sich in Richtung Hauptbahnhof. Der 49-Jährige wird in einem Krankenhaus behandelt. Die Jugendlichen werden wie folgt beschrieben: 16 bis 18 Jahre alt, 170 bis 180 cm groß, dunkle Haare, dunkle Kleidung, türkische Sprache. Auf dem Europaplatz Karlsruhe drohte die Situation kurzzeitig zu eskalieren. Zirka 1.000 Türken begannen, aus Frust über das verlorene Spiel - anwesende deutsche Fans verbal und durch Würfe mit Flaschen und Feuerwerkskörpern zu attackieren. In dieser Tumultlage kletterten mehrere deutsche Fußballfans auf das Dach der dortigen Straßenbahnhaltestelle, die dem Gewicht nicht stand hielt. Mehrere Personen brachen durch das Dach und verletzten sich dabei. In Oberhausen schoss ein türkischer Fan mit einer Gaspistole auf einen Deutschen, der darauf hin ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. In Mettmann rotteten sich ca. 100 Türken vor einer Polizeiwache zusammen, beschädigten einen Streifenwagen und forderten die Freilassung eines Festgenommen, nachdem zuvor ein Türke nach einer Schlägerei in einer Gaststätte verhaftet worden war. In Mühlheim wurden elf Männer vorübergehend festgenommen. Neben dem Werfen von Feuerwerkskörpern auf Polizisten und Körperverletzungen gehörte das Nichtbefolgen von Platzverweisen zu den Gründen. In Ahlen wurde aus einer Gruppe von türkischen Jugendlichen Autos beworfen. Dabei durchschlug ein Stein die Scheiben eines Pkw und die drei Insassen, die Fahrerin und zwei Kinder, wurden von herumfliegenden Glassplittern leicht verletzt. Die Polizei nahm zwei 14- und 15- jährige Verdächtige in Gewahrsam, die sich in der Gruppe befunden hatten.
Author: Volkwarth
Keywords: Deutschland Türkei Germany Turkey turkyie Nationalmannschaft Euro 2008 Europameisterschaft
Added: June 22, 2008 Weiterlesen... |
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