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Registriert seit: 03.07.2007 Nominated 0 Times in 0 Posts TOTW/F/M Award(s): 0 | Patienten sollen selbst bezahlen ! „Patienten sollen selbst bezahlen“
Hoppe sagte, bestimmte Behandlungen sollten Patienten künftig selbst bezahlen. Als Beispiel nannte er einige der von Krankenkassen bezahlten Kuren. Eine „heimliche Rationierung“ gebe es schon lange, erklärte der Ärztepräsident. Hoppe schlug einen neuen Gesundheitsrat vor, der Empfehlungen für die Prioritäten bei der medizinischen Versorgung geben soll.
In der „Rheinischen Post“ forderte er eine „Alzheimer-Abgabe“ für Demenzkranke. Er wies darauf hin, dass Demenzkranke aus Kostengründen nicht die nötige Medizin bekämen. Der Staat solle die Pharma-Hersteller verpflichten, von jeder verkauften Arznei-Packung 50 Cent an die Kassen abzuführen. Das Geld müsste die Erforschung besserer Medikamente fließen. Derzeit gibt es in Deutschland eine Million Demenzkranke. Bis 2040 werden es zwei bis drei Millionen sein. „Schon jetzt verursacht die einfache Behandlung dementer Menschen jährlich Kosten von 5,6 Milliarden Euro“, sagte Hoppe.
Mediziner verdienen gut
Einer Studie des Gesundheitsministeriums zufolge, die stern.de vorliegt, sollen Deutschlands Mediziner besser verdienen als sie behaupten. Danach konnten viele niedergelassene Ärzte ihre Einnahmen zuletzt kräftig steigern. Zwischen 1997 und 2005 stieg bei den Radiologen der Praxisüberschuss – das ist jene Summe, die nach Abzug der Kosten für Praxis und Personal übrig bleibt – den Angaben zufolge um fast 38 Prozent im Westen und über 50 Prozent im Osten.
Augenärzte hätten im selben Zeitraum Zuwächse von 38 Prozent (West) und 28 Prozent (Ost), Allgemeinärzte von 19 Prozent (West) und 29 Prozent (Ost) verbucht. Die Bruttolöhne der Arbeitnehmer legten dagegen in derselben Zeit nur um neun Prozent zu. Manche Arztgruppen hätten auch Einbußen hinnehmen müssen. Unter dem Strich habe es in den vergangenen Jahren jedoch für die Mediziner mehr gegeben.
Schmidt will Honorare erhöhen
Bundesgesundheitsministerin Schmidt (SPD) stellte den niedergelassenen Ärzten derweil weitere Honorarerhöhungen in Aussicht. Der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagausgabe) sagte sie, dass der Zuwachs „nach Schätzungen von Fachleuten um die zehn Prozent“ betragen solle. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte zuletzt 4,5 Milliarden Euro mehr verlangt.
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