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Alt 12.01.2009, 12:22
 
Benutzerbild von mecss
 
Registriert seit: 26.11.2007
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James Bond 007: Ein Quantum Trost (mecss, 12.01.2009, 12:22)


[url=http://www.boards-united.com/member.php?u=10127]mecss[/url] hat dieses Diskussionsthema zu einem Lexikon-Eintrag eröffnet.

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Zitat:


Mal schauen, wie Ihr darüber denkt...


i.d.S. mecss

Erstellt von: [url=http://www.boards-united.com/member.php?u=10127]mecss[/url]

Beitragstext:

Zitat:


Der mittlerweile 22. Bond schließt inhaltlich an den letzten, "Casino Royale", an. Nachdem er von Vesper, der Frau, die er geliebt hat, betrogen wurde, kämpft 007 gegen das Verlangen an, seine nächste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M (Judi Dench) Mr White (Jesper Christensen), der enthüllt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist als zunächst angenommen.
Die forensische Abteilung des Geheimdienstes kann einen Mi6-Verräter mit einem Bankkonto in Haiti in Verbindung bringen. Aufgrund einer Verwechslung macht Bond dort die Bekanntschaft der schönen aber resoluten Camille (Olga Kurylenko), eine Frau, die ihre eigene Vendetta führt. Camille bringt Bond direkt zu Dominic Greene (Mathieu Amalric), einem rücksichtslosen Geschäftsmann und der treibenden Kraft innerhalb der mysteriösen Organisation.
Auf einer Mission, die ihn nach Österreich, Italien und Südamerika führt, findet Bond heraus, dass Greene ein Komplott schmiedet und versucht, die totale Kontrolle über eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen der Welt zu gewinnen. Um das zu erreichen, drängt er auf einen Deal mit dem im Exil lebenden General Medrano (Joaquin Cosio). Indem Greene seine Partner in der Organisation benutzt und seine einflussreichen Kontakte bei der CIA und in der Britischen Regierung manipuliert, verspricht er, das gegenwärtige Regime eines lateinamerikanischen Staates zu stürzen und dem General die Macht zu übertragen - als Gegenleistung für ein scheinbar wertloses Stück Land.
Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und Täuschung, verbündet sich Bond mit alten Freunden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der für den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und seine Organisation zu stoppen.



Besetzung: Daniel Craig, Olga Kurylenko, Giancarlo Giannini, Dame Judi Dench, Mathieu Amalric

Regisseur: Marc Forster


Land/Jahr: Großbritannien/2008

Laufzeit: ca.106 Minuten

Kinostart: 06. November 2008

Genre: Action

FSK: ab 12 Jahren



Info

Was "Casino Royale" versprach, hält die Fortsetzung: Dank Top-Regie und -Drehbuch läuft James Bond zu nie dagewesener Hochform auf.

James Bond ist unverwüstlich - das gilt sowohl für die Person wie auch die Marke. Als 1962 ein wenig bekannter schottischer Darsteller in "Dr. No" über den Strand von Jamaika stapfte, ahnte kaum jemand, dass daraus die langlebigste Kinoserie aller Zeiten werden sollte.

Wenn jetzt in "Ein Quantum Trost" Englands Filmikone zum 22. Mal über den Erdball jagt, dann werden die Gründe für die schier endlose Haltbarkeit erneut offensichtlich: 007 ist ein Chamäleon. In der experimentierfreudigen Post-68er-Ära hatte er sich in den Ironiker Roger Moore verwandelt. In den 90ern wurde daraus der abgebrühte Dandy Pierce Brosnan. Und es war das große Verdienst der Produzenten und Halbgeschwister Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, mitsamt dem neuen Bond-Gesicht Daniel Craig das gesamte Konzept der Serie zu revolutionieren.


Neues, revolutionäres Konzept

Der neue Realismus der Kriegs- und Terrorzeiten, der mit der "Bourne"-Serie einen radikal anderen Agententhriller geboren hatte, fand auch in "Casino Royale" seinen Niederschlag. Gleichzeitig bleiben aber die Schlüsselreize der Bond-Abenteuer erhalten: exotische Schauplätze, verblüffende Stuntsequenzen, mondäne Eleganz mit einem Schuss Erotik.

Das gelang mit "Casino Royale" auch deshalb, weil die Produzenten beim Drehbuch eine mutige Entscheidung trafen. Oscarpreisträger Paul Haggis ("L.A. Crash") übernahm es, die Charaktere stärker zu differenzieren und ihre Dialoge auszufeilen. Das Resultat war der vielleicht psychologisch fundierteste Bond-Film des gesamten Katalogs. Als Bonds Geliebte Vesper Lynd am Ende des Films im Canale Grande versank, wurde daraus ein regelrecht traumatisches Erlebnis.


Agent in Trauer

In "Ein Quantum Trost" ist 007 noch ganz damit beschäftigt, diese Erfahrung aufzuarbeiten, womit der Film zur ersten Fortsetzung innerhalb der Serie gerät. Freilich - ein Geheimagent betreibt seine Trauerarbeit nicht auf der Couch des Therapeuten, sondern bei der Jagd nach internationalen Verbrechern. Bond macht die Drahtzieher ausfindig, die seine Geliebte zum Verrat gezwungen hatten, und stößt dabei auf eine internationale Organisation um den Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric).

Der versucht - hinter der Fassade des Öko-Unternehmers - die Ölreserven Boliviens unter seine Kontrolle zu bringen. Doch dabei kommt ihm nicht nur der unkaputtbare Mann vom MI6 in die Quere, sondern auch die ebenso schöne wie rachedurstige Einheimische Camille (Olga Kurylenko).


Konsequent fortgesetzt

Die Bond-Macher setzen die Strategie des letzten Films konsequent fort. Paul Haggis war wiederum am Drehbuch beteiligt, und mit Marc Forster wurde ein Regisseur verpflichtet, der mit Oscarprämierten Charakterdramen wie "Monster's Ball" oder "Wenn Träume fliegen lernen" aufgefallen war.

Gleichzeitig stieg der physische Aufwand. Verfolgungsjagden zu Land und zu Wasser, im Film nie gezeigte Schauplätze wie die Wüste von Chile sorgten angeblich für ein Budget von 230 Millionen Dollar - was "Ein Quantum Trost" zu einem der teuersten Filme aller Zeiten macht. Das lässt nur einen Schluss zu: Bond Nr. 22 ist ein neuer Höhepunkt der ganzen Serie. Und sein Held unsterblich.

persönliche Bewertung von 1 bis 10 (1 ganz schlecht und 10 ganz gut): 8

Persönliche Meinung:
Ich fand ihn echt gut, aber vom Hocker hat es mich nun auch nicht gehauhen, aber wenigstens werden die Bond-Filme nicht mehr langweilig. Kann ich aber in Ruhe empfehlen...


i.d.S. mecss

Geändert von Ky! (08.04.2009 um 09:14 Uhr)
mecss ist offline  
  #2
Alt 12.01.2009, 13:44
Methusalem
Gast
 
Benutzerbild von Methusalem
 
Beiträge: n/a
Also mir hat der Film überhaupt nicht gefallen, wie auch schon der Vorgänger nicht. Ich heule immernoch den 12 Euro nach, die ich ins Kino getragen habe.
Mag auch zum großen Teil an Daniel Craig liegen, der passt für mich garnicht in eine Bond Rolle. Von mir gibts ne magere 4 dafür.
Und wenn ich den Gerüchten Glauben schenke, dass demnächst Princ William für den MI5 fighten soll, dann überkommt mich das kalte Grauen
 
  #3
Alt 12.01.2009, 16:47
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 14.10.2008
Beiträge: 108
ich habe den film noch nicht gesehen dafür finde ich daniel craig ist der beste bond.casino royale habe ich gesehen.finde ich sehr gut

gruss olli
olli ist offline  
  #4
Alt 13.01.2009, 18:20
 
Benutzerbild von Radiomann
 
Registriert seit: 11.09.2007
Ort: Elmshorn
Beiträge: 702
Ich bin auch nicht so begeistert von diesem James Bond Film.Ich bin der Meinung das die Bond Filme mir früher besser gefallen haben.Aber über Geschmäcker lässt sich nun mal nicht streiten.
Ich würde den Transporter vorziehen.
Radiomann ist offline  
 

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bond, james, quantum, trost
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