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  #11
Alt 26.06.2008, 21:34
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All the Boys Love Mandy Lane | Thriller | USA | 2006


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R: Jonathan Levine | D: Amber Heard, Michael Welch, Whitney Able, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes, Anson Mount, Melissa Price, Adam Powell, Peyton Hayslip
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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Die unwiderstehliche Amber Heard glänzt in der Rolle einer ebenso unnahbaren wie verführerischen Schülerin

Sie ist zum Sterben schön: Alle Jungs lieben Mandy Lane. Und einige von ihnen werden dafür mit dem Tod bezahlen.
Der eitle Sport-Crack Dylan zum Beispiel, der Mandy zu einer Gartenparty einlädt und sich in betrunkenem Zustand zu einer verhängnisvollen Mutprobe verleiten lässt: Um seine Angebetete zu beeindrucken, versucht er, vom Dach seines Hauses in den Pool zu springen ...
Nach diesem düsteren Prolog folgt der Film zunächst den gängigen Mustern des Teenie-Slasher-Genres: Der reiche Red lädt fünf Mitschüler, unter ihnen auch Mandy, für ein Wochenende auf die entlegene Ranch seiner Eltern ein, wo die Ju-gendlichen von einem Unbekannten der Reihe nach niedergemetzelt werden.
Der ausgeblichene Look des Films lässt die Teenager von Beginn an so blass erscheinen, als sei bereits alles Leben aus ihnen gewichen. Besonders sympathisch sind sie ohnehin nicht. Kein Wunder also, dass Mandy mit einer gewissen Verachtung auf diese verwöhnten, von sich selbst gelangweilten Wohlstandskinder herabzublicken scheint.
Die wenigen Szenen, in denen der Killer sein blutiges Handwerk verrichtet, haben es in sich. Hier folgt Jungregisseur Jonathan Levine den durch moderne Horrorfilme geprägten Sehgewohnheiten, obwohl der Täter im Grunde gar nicht dem Profil eines sadistischen Serienkillers entspricht.
Dessen Identität ist übrigens kein großes Geheimnis. Und der Film bemüht sich auch gar nicht, es lange zu verbergen. Die wahren Hintergründe der Tat werden allerdings erst ganz am Ende enthüllt. Da entwickelt der schnörkellose Film mit einem Mal eine Doppelbödigkeit, die frösteln lässt.

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  #12
Alt 26.06.2008, 21:34
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Charlie Bartlett | Tragikomödie | USA | 2008


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R: Jon Poll | D: Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis, Kat Dennings, Tyler Hilton, Mark Rendall, Dylan Taylor, Megan Park, Stephen Young
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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Um sich bei seinen neuen Mitschülern beliebt zu machen, zieht ein smarter Außenseiter einen Drogenhandel auf — und therapiert die halbe Oberstufe

Charlie sieht aus wie ein Musterknabe, aber kein Internat will ihn nehmen. Gerade ist der 17-Jährige wieder von einer schnieken Privatschule geflogen, weil er gefälschte Ausweise vertickt hat. Notgedrungen meldet ihn seine reiche Mutter auf einer öffentlichen Schule an.
Wie gewohnt lässt sich der junge Herr Bartlett in seiner Limousine vorfahren, adrett mit Blazer und Aktentasche – und wird zur Zielscheibe für Schulschreck Murphey. Doch Charlies Geschäftssinn ist ungebrochen. Er engagiert Murphey als Bodyguard und richtet auf dem Jungsklo seine „Praxis“ ein: In der großen Pause lässt sich Dr. Bartlett von seinen Mitschülern „Symptome“ schildern – und besorgt bei seinem Hauspsychiater die entsprechenden Rezepte. Bald herrscht auf der Schultoilette ein florierender Handel mit Antidepressiva, Prozac – und guten Ratschlägen. Charlies Sprechstunde wird immer beliebter.
Direktor Gardner wundert sich zwar über die Schlange vor dem Klo, ist aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Bis Charlie sich in seine selbstbewusste Tochter Susan verliebt. Das nimmt Gardner als persönlichen Affront. Er will den Taugenichts unbedingt überführen – und schießt dabei übers Ziel hinaus.
In den USA wird „Charlie Bartlett“ als legitimer Nachfolger des Teenie-Klassikers „Ferris macht blau“ gehandelt. So naiv wie die Schulschwänzer-Klamotte von 1986, damals der Gipfel der Frechheit, ist er nun nicht. Aber dass der Film in den USA das gefürchtete R-Rating erhielt, weil er Drogen verharmlose, ist völlig absurd. Die sympathische Tragikomödie ist alles andere als jugendgefährdend.
„Wir machen keine Antidrogenpropaganda, sondern einen Film über Drogenmissbrauch“, betont Regiedebütant Jon Poll. Sein Thema ist der ewige Kampf um Anerkennung, oft verzweifelt und manchmal zerstörerisch. Seine Anliegen sind Wohlstandsverwahrlosung und überforderte Eltern, die ihre Kinder eher mit Medikamenten ruhig stellen, statt sich mit ihren Problemen zu befassen. Spätestens, wenn „Iron Man“ Robert Downey Jr. als frustrierter Direktor alkoholisiert die Kontrolle verliert, vergeht einem das Lachen – erst recht, wenn man um Downeys Drogenvergangenheit weiß. Umso mehr lag dem Star, der Charlie Bartlett vor 20 Jahren selbst gespielt hätte, das Projekt am Herzen: ein Teenager-Film mit Botschaft, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Eine sehr ergiebige Klo-Sitzung.

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  #13
Alt 26.06.2008, 21:34
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La Paloma | Doku | D/F | 2007


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R: Sigrid Faltin
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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Unglaublich: Man kann tatsächlich 90 Minuten lang immer wieder dieselbe Melodie hören – und sich keinen Takt langweilen. Das meist gespielte Lied der Welt entstand nicht auf Hamburgs Großer Freiheit mit Hans Albers und Freddy Quinn als Geburtshelfer, sondern auf Kuba, komponiert von einem Spanier. Es wird auf afrikanischen Hochzeiten gespielt, ist ein mexikanischer Protestsong, und Jazzer Coco Schumann musste es sogar im KZ spielen. Ein wunderbar melancholischer Film über eine Melodie, die Sehnsucht in Töne gießt.

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  #14
Alt 26.06.2008, 21:34
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Maroa | Drama | Span./Venez. | 2005


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R: Solveig Hoogesteijn | D: Yorlis Domínguez, Tristán Ulloa, Elba Escobar, Luke Grande, Engel Alejo, Victor Cuno
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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Die Hintergründe des Projekts sind spannender als der Film selbst. Mitte der 70er Jahre begann der venezolanische Komponist José Antonio Abreu überall im Land Musikschulen und Jugendorchester zu gründen – ein beispielloses Projekt gegen Armut und Kriminalität. Denn Abreus Initiative sollte vor allem Kinder aus armen Familien fördern. „Maroa“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das von der Polizei aufgegriffen wird und in einem Kinderheim die Liebe zur Musik entdeckt. Ein gut gemeinter, doch auch sehr langatmiger Film, der mit seinen oberflächlich gezeichneten Figuren dem Thema nicht gerecht wird.

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  #15
Alt 26.06.2008, 21:34
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Rückkehr in die Normandie | Doku | F | 2006


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R: Nicolas Philibert
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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1975 war Nicolas Philibert Regieassistent von René Aillo, als dieser mit normanischen Laiendarstellern die Geschichte eines Bauernsohnes verfilmte, der 1835 seine Familie getötet hat. 30 Jahre später besucht Philibert noch einmal die Beteiligten von damals. Eine sensible Doku, die zwei Bedürfnisse weckt: eine Reise in die Normandie und eine
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von Aillos Film.

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  #16
Alt 26.06.2008, 21:34
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Ruinen | Horror | AUS/USA | 2008


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R: Carter Smith | D: Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore, Joe Anderson, Caitlin Stasey, Dimitri Baueas
Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

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Vier amerikanische Jugendliche stoßen in ihrem Mexiko-Urlaub auf das todbringende Geheimnis einer Maya-Pyramide

Sommer, Strand und kühle Drinks in Mexikos Urlaubsparadies Cancun. Bevor die Freundinnen Amy (Jena Malone) und Stacy (Laura Ramsey) auf unterschiedliche Universitäten gehen, verbringen sie mit ihren Lovern Jeff (Jonathan Tucker) und Eric (Shawn Ashmore) noch einmal eine unbeschwerte Zeit. Bis die vier den deutschen Touristen Mathias (Joe Anderson) zu einer geheimen Maya-Ruine ins Landesinnere begleiten.
Kaum haben sie die erste Stufe der auf einer Lichtung gelegenen Pyramide erklommen, tauchen grimmige Maya-Nachfahren auf. Mit Waffengewalt verhindern sie, dass sich die Touristen von der Ruine entfernen. Wer nämlich mit den über das Gemäuer wuchernden Schlingpflanzen in Berührung kommt, ist dem Tode geweiht.
Noch bevor die Buchvorlage von „Ruinen“ überhaupt geschrieben war, sicherte sich Komiker-Ass Ben Stiller mit seiner Produktionsfirma die Filmrechte an dem höchst drastischen Stoff – und bewies den richtigen Riecher. Der schonungslos brutale Überlebenskampf der US-Kids gegen eine bösartige Wildnis und sich selbst machte den Roman zum Bestseller und sorgt auch im Film dank gelungener Trickeffekte für schauderhafte Beklemmung.
Warum das souverän inszenierte Mainstream-Debüt des Independent-Filmers Carter Smith dennoch als vertane Chance verbucht werden muss, ist der Makellosigkeit der Hauptfiguren geschuldet. Obwohl es sich um grundverschiedene Jugendliche handeln soll, scheinen alle dem gleichen Pin-up-Magazin entsprungen zu sein. Und wenn am Ende sogar noch ein klassischer Heldentod aus dem Hut gezaubert wird, verliert das Psychogramm vollends an authentischem Schrecken.

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  #17
Alt 11.07.2008, 08:09
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Der unglaubliche Hulk | Action | USA | 2008


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R: Louis Leterrier | D: Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth, William Hurt, Tim Blake Nelson, Christina Cabot, Robert Downey Jr., Ty Burrell, Jay Hunter, Peter Mensah
Kinostart: Donnerstag, 10.07.08

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Edward Norton gibt im Kampf gegen die Häscher des US-Militärs sein Debüt als Marvel-Superheld

Fünf Jahre ist es her, dass „Brokeback Mountain“-Regisseur Ang Lee mit „Hulk“ die Genese des grünen Marvel-Comic-Giganten für die Leinwand adaptiert hat. Sein überfrachtetes Psychogramm des Wissenschaftlers Bruce Banner, der sich seit einer Gammastrahlen-Überdosis bei zu großer Aufregung in einen Riesenwüterich verwandelt, stieß bei den Fans jedoch auf wenig Gegenliebe.
Mit neuer Besetzung und dem Actionspezialisten Louis Leterrier („Transporter“) wagen die Marvel-Studios nun einen Neustart. Dabei orientieren sie sich in ihrer zweiten eigenständigen Produktion nach „Iron Man“ inhaltlich an der „Hulk“-TV-Kultserie aus den 70er Jahren – mit Erfolg.
Untergetaucht im Armenviertel von Rio, forscht Bruce Banner (Edward Norton) nach einem Heilmittel gegen seine Mutationsschübe. General Ross (William Hurt), der mit Banners Genmaterial Supersoldaten kreieren will, hetzt ihm jedoch den besessenen Elitekämpfer Emil Blonsky (Tim Roth) auf den Hals. Die Jagd führt Banner zurück in die Staaten, wo ihm seine große Liebe Betty (Liv Tyler) zur Seite steht. Bis Blonsky nach einer Impfung mit Hulk-DNA zum desaströsen Abomination mutiert und
Banner sein monströses Alter Ego zum Wohle der Menschheit einsetzen muss.
Dank des gut harmonierenden Ensembles aus Charaktermimen wirkt der mit bombastischen Actionsequenzen und trockenem Humor gespickte Film wie aus einem Guss – selbst wenn der Look des grünen CGI-Ungetüms nach wie vor leicht befremdet.
Speziell Edward Norton lädt als gehetzter Normalo auf der Flucht vor seinen Feinden und sich selbst zum Mitfiebern ein. Und wenn am Ende noch Robert Downey Jr. als Tony Stark alias „Iron Man“ auftritt und die Gründung eines Superhelden-Teams ankündigt, darf das Publikum in berechtigter Vorfreude auf das erste Comic-Crossover der Filmgeschichte schwelgen.

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  #18
Alt 11.07.2008, 08:09
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Alle Alle | Drama | D | 2007


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R: Pepe Planitzer | D: Eberhard Kirchberg, Milan Peschel, Marie Gruber, Simone Frost, Christina Grosse, Theo Vadersen, Peter Kurth, Petra Kelling, Udo Kroschwald
Kinostart: Donnerstag, 10.07.08

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Wo der geistig Behinderte Hagen in Zukunft leben soll, wussten wohl auch die Filmemacher nicht so genau. Ohne Begleitung (!) fährt er mit dem Zug durch Brandenburg, unterwegs zu seinem Onkel. Am Ende war es dann angeblich der Neffe, der sich mit dem Pflegegeld aus dem Staub gemacht hat. „AlleAlle“ ist ein Film, in dem nichts stimmt. Dass er ohnehin die falsche Geschichte erzählt, ahnt man beim Blick in die traurigen Augen der großartigen Marie Gruber. Über das Leben der vorbestraften Ina hätte man gern mehr erfahren.

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  #19
Alt 11.07.2008, 08:09
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Balls of Fury | Comedy | USA | 2007


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R: Robert Ben Garant | D: Dan Fogler, Christopher Walken, Maggie Q, Patton Oswalt, Terry Crews, Diedrich Bader, David Koechner, Aisha Tyler
Kinostart: Donnerstag, 10.07.08

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Ping-Pong Death Match: Ein gefallener Tischtennis-Profi soll einen gefürchteten Mafioso schlagen

Amerikas Tischtennis-Hoffnung Randy Daytona tritt als Favorit bei der Olympiade an – und verliert gegen den rüden DDR-Champion Karl Wolfschtagg. Die Schmach beendet seine Karriere. Jahre später spürt das FBI die Null in Las Vegas auf: Jedes Jahr bittet der chinesische Waffenhändler und Ping-Pong-Fanatiker Feng die Besten der Besten zu Tisch. Und so geht Pummel Randy bei dem blinden Meister Wong und dessen schlagfertiger Nichte Maggie (Maggie Q aus „Stirb langsam 4.0“) in die Lehre, um sich für das Top-Secret-Turnier zu qualifizieren und das FBI zu Feng zu führen. In dessen Privatgemächern trifft Randy nicht nur auf seinen alten Widersacher Wolfschtagg, sondern auch auf einen kreischenden Männer-Harem.
Ping-Pong trifft Kung Fu: Nach Völkerball („Voll auf die Nüsse – Dodgeball“) und Eiskunstlauf („Die Eisprinzen“) hätte „Balls of Fury“ eine weitere absurde Sportfilm-Parodie werden sollen. Doch ach: Der Regisseur heißt zwar Ben Garant, garantiert aber keinen einzigen Lacher. Immerhin zum Grinsen ist der ehrwürdige Christopher Walken als exaltierter Feng. Nur aus Hochachtung vor dem lässigen Oscar-Preisträger, der als Kreuzung aus Geisha und Darth Vader todernst bleibt, geht der Daumen nicht gnadenlos runter – schräg für schräg.

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  #20
Alt 11.07.2008, 08:09
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Crosby, Stills, Nash & Young - Déjà Vu | Doku | USA | 2008


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R: Bernard Shakey (= Neil Young)
Kinostart: Donnerstag, 10.07.08

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Auf der Berlinale präsentierte sich Neil Young als Filmemacher: Seine Tour-Doku „Crosby, Stills, Nash & Young — Déjà Vu“ zeigt das politische Antlitz des Rock

Neil Young ist der große Nonkonformist der Rockmusik. Mit Wurzeln in der Hippie-Ära, doch immer konsequent auf seinem ureigenen Trip als Musiker und ideologisch nie zu vereinnahmender politischer Querkopf. Aus Ärger über Bush nahm Young sein Album „Living with War“ auf. Die anschließende Tour, für die Young seine alten Weggefährten Crosby, Stills und Nash als Begleiter ge-wann, bildet die Basis dieses von Young unter Pseudonym selbst inszenierten Films. Geschickt zieht er Parallelen zwischen der Antikriegsbewegung der 60er und der aktuellen politischen Diskussion in den USA und verknüpft sie mit seinen Songs und denen seiner Kollegen. Dabei bleibt er immer seinem Anspruch treu, sein Publikum nicht zu manipulieren. Er provoziert, aber die Gedanken, auch die ungeliebten, sind frei. Hauptsache, die Menschen fangen überhaupt an zu denken.

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