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Alt 28.05.2008, 23:36
 
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5 Sekunden für eine bessere Welt (kilometerfresser, 28.05.2008, 23:36)



Fünf Sekunden für eine bessere Welt

Wir vom großen Demokratie-Mitmach-Netz PPQ glauben nicht an Wunder, an Märchen, an Politikerversprechen oder Bundestagspetitionen, finden diese hier aber den Aufwand wert. Sich einzutragen kostet handgestoppte fünf Sekunden, die Begründung ist ein bisschen krude, der Zweck aber ein umso gemeinnützigerer:

Die Halbierung der Besteuerung von Diesel und Benzin.

Ein Mann namens Rainer Segers hat das Thema mit “bürgerschaftlichem Engagement” (Merkel) vorgelegt, die hauptamtlichen Volksvertreter werden es ablegen. Doch sei’s drum:

“Der Preis an den Tankstellen steigt täglich. 1,40 € für den Liter Diesel ist mittlerweile normal. Viele Bürger sitzen täglich in ihrem PKW um ihren stellenweise weit entfernten Arbeitsplatz zu erreichen. Pendlerpauschale fällt weg und die Lebenshaltungskosten steigen ständig. Hier ist der Bundestag gefordert dem Einhalt zu gebieten. Alle Kosten explodieren, aber leider wächst mein Lohn nicht mit. Wenn der Staat die Bürger hier nicht unterstützt ist dieses zum großen Nachteil für die gesammte Bevölkerung. Wenn ich mir doppelt überlegen muss ob ich jetzt mit dem Auto fahre oder nicht überlege ich mir das auch beim Einkaufen, Kino gehen usw. Der Urlaub wird auch gut überlegt. Ich fordere sie auf die Steuern für Kraftstoffe zu halbieren. ”

Wenn Sie diese Petition mitzeichnen, d.h. unterstützen wollen, füllen Sie bitte das nachstehende Formular aus und klicken Sie auf “MITZEICHNEN”

Eine Reaktion zu “Fünf Sekunden für eine bessere Welt”


1. Das Problem ist nicht die Mineralölsteuer. Die Probleme liegen darin, daß wir unsere Energie immer noch aus Erdöl, Erdgas und Kohle gewinnen. Der Weltmarktpreis für Erdöl hat mit unserer Mineralölsteuer nichs zu tun.

2. Der Staat ist nicht speziell auf die Mineralölsteuer angewiesen. Eine Reduzierung dieser Steuer würde durch die Erhöhung einer anderen Steuer “ausgeglichen”.

3. Der Staat erhebt nicht so viel Steuern wie er braucht, sondern so viel, wie er haben, sprich ausgeben will. Wo das Geld herkommt, ist sowohl für den Staat als auch für den Steuerzahler unerheblich.

4. Die größten Probleme unseres Landes sind nicht einmal die Einnahmen des Staates, unter anderem aus Steuern. Es sind vielmehr die durch nichts gedeckten Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden. Sämtliche Anwartschaften aus der gesetzlichen Rente und der Pension sind durch keinerlei Rücklagen abgedeckt. Wenn alle diese ungedeckten Schulden durch eine neue Steuer ausgeglichen werden sollten, wären wir pleite. Da würde eine Reduzierung der Mineralölsteuer überhaupt nicht ins Gewicht fallen.

5. Wir haben schon viele Jahre unter den ständig steigenden Kosten durch Erdöl und Erdgas zu leiden. Gleichwohl hat fast niemand seine eigene Heizung umgestellt auf Solarenergie. Möglich ist das schon lange. Nur sehr wenige Dachflächen werden so genutzt. Das ist unser eigenes Verschulden. Das können wir nicht dem Staat anlasten. Eine Reduzierung der Mineralölsteuer ändert daran nichts.

6. Auch wenn Petitionen nur selten etwas bewirken, bin ich dafür, davon Gebrauch zu machen. Diese Petition halte ich aber für überflüssig, weil sie in keiner Weise zur Lösung der Energiekrise beiträgt.
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