| Menschen / Schuhe
Schon vor 40.000 Jahren haben Menschen festes Schuhwerk getragen. Dies habe ein Vergleich der Zehen prähistorischer Skelette und moderner Menschen ergeben, schreiben die US-Forscher Erik Trinkaus und Hong Shang im Fachmagazin "Journal of Archaeological Science".
Eine zivilisatorische Errungenschaft mit Folgen für den Knochenbau: Die Zehenknochen von Schuhträgern seien deutlich kleiner und schwächer als die von Barfußläufern.
Trinkhaus und Shang hatten Zehenknochen eines 40.000 Jahre alten Skeletts analysiert, dass in der Nähe von Peking gefunden worden war. Sie verglichen es mit denen anderer prähistorischer Funde und denen heute lebender Menschen. Ihr überraschendes Ergebnis: Die Knochen aus China waren eher klein und schwach - und damit typisch für Schuhträger. Barfußläufer wie die früheren amerikanischen Ureinwohner hatten dagegen starke, große Zehen.
Der Grund ist einfach: Die Sohlen der Schuhe schützen die Füße. Die Muskeln der Zehen werden in der Folge weniger beansprucht und die Gliedmaßen bleiben deshalb eher Schwächlinge, erläuterten Trinkhaus und Shang.
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