| Basketball / Nowitzki Frankfurt/Main (dpa) - Dirk Nowitzki kommt immer besser in Schwung. Beim 108:105-Erfolg gegen die Phoenix Suns schaffte der Deutsche 31 Punkte und war damit erneut Sieggarant für seine Dallas Mavericks.
Im Spitzenspiel der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Liga (NBA) behielt Nowitzki in der hektischen Schlussphase die Nerven und erzielte die letzten acht Zähler für Dallas. «Wir können glücklich sein, dass wir noch gewonnen haben. Wir müssen am Ende einfach einen besseren Job machen. Wir sind zwar gut gestartet, dann ist Phoenix aber durch zweite Bälle und Dreier herangekommen», ärgerte sich der Würzburger über die unnötige Zittereinlage zum Schluss.
Lange sah es nach einem souveränen und ungefährdeten Sieg der «Mavs» aus. Schnell hatte sich Dallas abgesetzt, führte nach dem ersten Viertel mit 17 Punkten (37:20). Doch danach ließ die Konzentration der Texaner nach, so dass Phoenix im dritten Viertel bis zum 63:64 aufholen konnte. Dank Nowitzki und der nötigen Cleverness konnten sich die Hausherren am Ende behaupten. «Immer wenn es eng wurde, haben wir Ernst gemacht und wieder zugelegt», sagte Nowitzkis Teamgefährte Jerry Stackhouse.
Phoenix gab in dem harten und hochklassigen Match nie auf. Als Steve Nash in der Schlusssekunde einen Dreier zum möglichen Ausgleich nahm, stockte den Fans im American Airlines Center der Atem. Doch der Ball des früheren Dallas-Spielers war zu kurz. «Ich hatte freie Sicht, konnte mich aber nicht mehr richtig positionieren», sagte Nash. Sein Trainer fand dennoch lobende Worte für die Moral des Teams. «Es war wild da draußen. Überall sind Körper herumgeflogen. Dallas war von Beginn an die aggressivere Mannschaft. Wir sind zurückgekommen, aber leider hat es nicht gereicht», sagte Mike D'Antoni.
Im Spitzenspiel der Eastern Conference drehten die Detroit Pistons im vierten Viertel das Spiel und fügten den Boston Celtics beim 87:85 die erste Saison-Heimniederlage bei. Boston bleibt dennoch bestes Team der NBA. Rudy Gay erzielte beim 88:85-Sieg seiner Memphis Grizzlies über den Champion San Antonio Spurs in der Schlusssekunde den entscheidenden Dreier. Bester Werfer war Teamkollege Manu Ginobili mit 31 Punkten.
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