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Google-Boss will nicht "gegooglet" werden (Pit-Bumm, 09.08.2005, 19:40)
Google-Boss will nicht "gegooglet" werden
Beleidigt wegen der Leistung des eigenen Produkts
Schon seit Start-up-Zeiten lautet der Leitspruch von Google 'don't be evil', was frei ?bersetzt so viel hei?t wie 'tu nichts B?ses'. Inzwischen ist aus dem einstigen Star der New Economy ein Weltkonzern geworden, der zwar nicht b?se aber doch offenbar ein wenig empfindlich ist. Weil n?mlich der US-Nachrichtendienst Cnet nach Google-CEO Eric Schmidt gegooglet hat - und das Ergebnis ver?ffentlicht hat - will Google ein Jahr lang nicht mehr mit dem Branchendienst sprechen.
Eine Reporterin des Nachrichtendienstes wollte in einem Artikel demonstrieren, welche pers?nlichen Informationen ?ber Anwender sich mit Hilfe von Google aufst?bern lassen. Daf?r googlete sie nach Informationen rund um Schmidt und publizierte die Funde. Unter anderem, dass er Google-Anteile im Wert von 1,5 Milliarden Dollar besitzt, im kalifornischen Atherton lebt, Pilot ist und die Pr?sidentschaftskandidatur von Al Gore mit 10.000 Dollar unterst?tzte.
Kurz darauf meldete sich ein Google-Sprecher in der Cnet-Redaktion: "Ihr k?nnt uns unter 'kein Kommentar' ablegen." Ein Jahr lang - also bis Juli 2006 - will Google nicht nur mit der Redakteurin des Berichts sondern mit keinem Angeh?rigen des Verlags mehr reden. "Aus unserer Sicht haben wir nur ?ffentliche Informationen publiziert, die wir mit ihrem eigenen Produkt gefunden haben", sagte der Cnet-Chefredakteur gegen?ber der New York Times zu dem Vorfall. Er habe es in seiner 20-j?hrigen Laufbahn noch nicht erlebt, dass ein Unternehmen einer kompletten Nachrichtenagentur die kalte Schulter zeigt.
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Pit
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