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Opera 8 geht schwimmen (Pit-Bumm, 23.04.2005, 19:19)
Opera 8 geht schwimmen
SSL-Zertifikate und eine Bad im Atlantik k?nnten zum Problem werden
Wenn die Downloads f?r die neue Version des Opera-Browsers die Millionen-Marke durchbrechen, dann wird der Opera-Chef Jon von Tetzchner nach eigenen Angaben nach Amerika schwimmen. Lediglich auf einen kleinen Zwischenstopp in Island, um sich mit seiner Mutter auf eine Tasse Kakao zu treffen, will er dieses ehrgeizige Projekt unterbrechen. In den ersten 48 Stunden wurde die Version 8 des alternativen Browser immerhin schon 600.000 Mal heruntergeladen. Die Menschheit hat also nicht unberechtigte Hoffnung, Zeuge einer neuen H?chstleistung zu werden.
Erste Tests best?tigen den guten Eindruck, den die norwegische Entwicklung schon bei fr?heren Versionen hinterlassen hat. Auch die Spracheingabe scheint problemlos zu klappen. 'Opera speek' hei?t der Befehl, ?ber den der Client markierte Textstellen laut vorliest. Neben Tabbed Browsing, ein Feature das sich der Opera mit den Open-Source-Browsern Mozilla und Firefox teilt, bietet die Software auch die Funktion 'Top 10'. Mit dieser Einstellung sortiert der Browser die meistgenutztesten Seiten.
Kritik kommt allerdings vom Zertifikat-Hersteller Geotrust. Das Sicherheitsunternehmen ?u?ert Bedenken bei einem Feature, das dem Nutzer eigentlich mehr Sicherheit bieten soll. Bei SSL-verschl?sselten (Secure Socket Layer) Seiten stellt der Browser nicht nur wie seine Konkurrenten ein Schloss-Symbol dar, das dem Nutzer eine gesicherte Verbindung anzeigt, sondern auch gleich das entsprechende Zertifikat.
Der Browser zeige aber auch Daten an, die oft nicht besonders sorgf?ltig ?berpr?ft werden, wie etwa das Feld 'Organisation', das sich aber mehr oder weniger beliebig formulieren l?sst. So k?nnte ein Nutzer ?ber dieses Feld get?uscht werden, bef?rchtet Geotrust. Daher sollten Anwender, vor allem wenn sie einem Link aus einer Mail folgen, besonders auf das Feld 'Common Name' achten. Dort ist der Server-Name und ist als einziges Feld tats?chlich gegen Manipulationen gesch?tzt. Das Problem stamme vor allem aus der laxen Praxis einiger Certification Authorities, also den Herstellern von Zertifikaten, erkl?rt Geotrust.
Quelle :
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Pit
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