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Alt 12.03.2005, 15:08
Pit-Bumm
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Geheimnisse der Lust - Was den perfekten Partner ausmacht (Pit-Bumm, 12.03.2005, 15:08)


Geheimnisse der Lust - Was den perfekten Partner ausmacht

Wie kommt es, dass wir jemanden sexy und anziehend finden? Zumindest im ersten Moment ist das meist keine bewusste Entscheidung. Zum einen herrschen in jeder Gesellschaft bestimmte Vorstellungen vor, was M?nner oder Frauen attraktiv macht. Und dann gibt es noch andere Faktoren, die bei der Partnerwahl bis heute eine wichtige Rolle spielen: Primitive Schl?sselreize, die sich im Laufe der Evolution als biologisch sinnvoll erwiesen haben.

Hat es tats?chlich gefunkt, wartet die sch?nste Nebensache der Welt ? wissenschaftlich betrachtet eine Kette biologischer Reaktionen. Forscher teilen die Vorg?nge beim Sex in vier Phasen ein, die beide Partner durchlaufen. Das Problem dabei ist nur: Bei Mann und Frau gibt es da einige Unterschiede.

Erregendes Vorspiel

Ob sich nach dem Kennenlernen eine gute Partnerschaft entwickelt, zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn es zum Intimsten kommt. Denn guter Sex ist eine wichtige Grundlage f?r eine funktionierende Beziehung. Beim Geschlechtsakt unterscheiden Wissenschaftler vier Phasen ? die von Mann und Frau allerdings durchaus unterschiedlich erlebt werden.

Ohne Stimulation kein Sex


Ohne Stimulation kein Sex. Deshalb ist das so genannte ?Vorspiel? f?r die Partner beim gemeinsamen Akt so wichtig. Durch Streicheln, K?sse oder Petting werden die Sexualorgane auf den Geschlechtsverkehr vorbereitet. M?nner k?nnen sehr schnell erregt werden; ihre Erektion ist die auff?lligste k?rperliche Reaktion in der ersten Phase. Die Schwellk?rper des Gliedes f?llen sich mit Blut, wodurch es sich vergr??ert, aufrichtet und hart wird. 14,7 Zentimeter lang ist der erigierte Penis im Durchschnitt.

Der Penis erigiert, die Scheide wird feucht


Bei den Frauen hingegen wird die Scheide feucht, au?erdem schwellen die Schamlippen an und legen den Scheideneingang frei. All diese Vorg?nge tragen dazu bei, dass das Glied sp?ter leichter in die Vagina eindringen kann.

Frauen aktivieren beim Sex mehr Hirnregionen als M?nner

Gleichzeitig werden ? bei Mann und Frau ? in der Erregungsphase vom Gehirn ?Wohlf?hl?-Hormone wie Dopamin ausgesch?ttet: Diese sorgen daf?r, dass wir beim Sex Lust und Gl?cksgef?hle empfinden. Erotik spielt sich also vor allem im Kopf ab. Mediziner der Universit?t Essen fanden heraus, dass Frauen beim Sex allerdings mehr Hirnregionen aktivieren als M?nner. So ist bei ihnen auch das Gro?hirn beteiligt, das f?r unsere Vernunft verantwortlich ist. Beim Mann dagegen werden lediglich primitivere Hirnareale aktiviert, die beispielsweise schon bei Reptilien vorhanden sind.
Die Spannung h?lt

Nach der anf?nglichen Stimulation treten die Partner in Phase 2 ein ? die so genannte ?Plateauphase?. Sie hei?t so, weil die inzwischen starke Erregung f?r eine Weile auf einem stabilen Niveau bleibt, ehe sie schlie?lich im Orgasmus ?gipfelt?. Die K?rperfunktionen werden jetzt enorm intensiviert ? unser Puls verdoppelt sich in dieser Phase auf rund 160 Schl?ge pro Minute, unser Blutdruck schie?t nach oben auf 200. Die Muskelspannung steigt, die Atmung wird tiefer und schneller.

Die orgastische Manschette schmiegt sich fest an den Penis

Der Mann bildet das ?Lusttr?pfchen?, ein klares Sekret, das im Bereich der Prostata entsteht und auch eine kleinere Anzahl Spermien enthalten kann. Bei der Frau verengt sich das ?u?ere Drittel der Scheide ? in der Fachsprache spricht man von der ?orgastischen Manschette?. Sie schmiegt sich fest an den eingef?hrten Penis. Durch die rhythmischen Bewegungen des m?nnlichen Unterleibs werden nun sowohl auf die Eichel als auch auf die Klitoris die st?rksten sexuellen Reize ausge?bt.

Energie sammeln f?r den H?hepunkt

W?hrend der Plateauphase lassen wir uns kaum noch durch Geschehnisse in unserer Umgebung ablenken. Denn sie dient dazu, Energie zu sammeln f?r den H?hepunkt des Geschlechtsakts. Es gilt: Je l?nger die Plateauphase dauert, desto intensiver ist der folgende Orgasmus.
Verlockende Kurven

Schmale Taille, breite H?ften ? die Kurven einer Frau fallen dem Mann als erstes in die Augen. Und das aus gutem biologischen Grund: Frauen mit ausgepr?gten Rundungen haben einen h?heren ?strogenspiegel und bekommen mehr Kinder. Forscher haben herausgefunden, dass in allen Kulturen Frauen mit einem Taille-H?fte-Verh?ltnis von 3 zu 4 als sch?n gelten. Was beispielsweise hei?t, dass bei einem H?ftumfang von 80 Zentimetern der Taillenumfang etwa 60 Zentimeter betragen sollte.

Taille-H?fte-Quotient als Ma? f?r die Gesundheit

In der Medizin wird der Taille-H?fte-Quotient auch als ?Waist-To-Hip-Ratio? bezeichnet und gilt als wichtiges Ma? f?r die Gesundheit. Je h?her der Wert, desto st?rker die Fettleibigkeit des Untersuchten ? und entsprechend gr??er sein Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Muskelbepackte Steppenj?ger

Obwohl Frauen einem Mann in der Regel vor allem ins Gesicht schauen: Auch sie haben die K?rperformen eines potentiellen Partners im Blick. So sind ein gro?er Brustkorb und breite Schultern genau nach ihrem Geschmack. Schlie?lich deuten diese Merkmale auf starke Muskeln und enorme K?rperkraft hin. Und die brauchten die ersten Steppenj?ger einst in Afrika, um erfolgreich jagen und Frau sowie Kinder ern?hren zu k?nnen.

Schl?sselreiz Hinterteil

Auch der m?nnlichen R?ckseite schenkt Frau Beachtung: Denn ein knackiger Po verspricht einen ausdauernden Liebhaber. Wobei ein formsch?nes weibliches Hinterteil umgekehrt ebenso die M?nner anspricht. Ein Schl?sselreiz, der auf eine Zeit zur?ckgeht, als wir noch auf allen vieren unterwegs waren. Bei unseren n?chsten Verwandten im Tierreich ist das gut zu beobachten: So setzen Affenweibchen ihren Po demonstrativ in Szene, um die Aufmerksam eines M?nnchens zu erringen. Bei vielen Weibchen beginnt das Hinterteil sogar rot zu leuchten und schwillt an, wenn sich die Zeit des Eisprungs n?hert.

Der Busen imitiert den Po

Durch den aufrechten Gang zieht der Po dagegen nicht mehr so dominant die Blicke auf sich ? was ?brigens auch beim Geschlechtsakt gilt: Denn der Mensch ist fast das einzige S?ugetier, das bei der Begattung dem Partner h?ufig die Vorderseite des K?rpers zuwendet. Die Evolution hat sich deshalb einen Trick einfallen lassen: Der weibliche Busen imitiert mit seinen Rundungen den Po. Und macht diesen Schl?sselreiz damit wieder zum zentralen Blickfang f?r die M?nner. Auch das ist eine Besonderheit bei uns Menschen.
Auf dem Gipfel

Der Sexualakt gipfelt schlie?lich im Orgasmus. F?r einen Menschen gibt es wohl kaum ein st?rkeres und intensiveres Erlebnis. Dieser so genannte H?hepunkt ?u?ert sich unter anderem in Muskelkontraktionen und -zuckungen, die den ganzen K?rper erfassen k?nnen. Darauf folgt absolute Entspannung.

Mit 20 Stundenkilometern schie?t das Sperma durch die Harnr?hre

Die Lustgef?hle, die wir beim Orgasmus erleben, werden von unseren Sexualorganen erzeugt, deren Muskulatur sich rhythmisch zusammen zieht. Beim Mann kommt es in der Regel zum Samenerguss. Das Sperma schie?t dabei mit ungef?hr 20 Stundenkilometern durch die Harnr?hre. Hat die Partnerin zum gleichen Zeitpunkt einen Orgasmus, ist die Chance, dass es zu einer Befruchtung kommt, besonders gro?: Denn in diesem Fall pumpt der Muttermund die Samenfl?ssigkeit mit rhythmischen Saugbewegungen in die Geb?rmutter.

M?nner kommen im Durchschnitt fr?her als Frauen

Doch dass Mann und Frau ihren Orgasmus gleichzeitig erleben, ist nicht die Regel, was bei Paaren schon mal zu Verstimmungen f?hren kann: Im Schnitt kommt der Mann n?mlich schon nach elf Minuten zum H?hepunkt, die Frau erst nach 23 Minuten. Frauen erleben diese Phase auch intensiver. Der Orgasmus dauert bei ihnen bis zu einer Minute ? beim Mann nur wenige Augenblicke. Und sie k?nnen im Gegensatz zu den meisten M?nnern auch kurz nacheinander mehrmals zum H?hepunkt kommen.
Zeit zum Relaxen

Auch wenn der Orgasmus der H?hepunkt beim Sex ist ? eine Phase geh?rt noch dazu. Denn der K?rper, zuvor auf Hochleistung gepuscht, ben?tigt nun Erholung: die R?ckbildungs- oder Refrakt?rphase. Das Blut muss sich wieder umverteilen, die Puls- und Blutdruckwerte sinken auf das normale Niveau. Der Penis erschlafft, und auch die Schamlippen erreichen wieder ihre normale Gr??e. Ebenso schwillt die Geb?rmutter ab und verlagert sich in die gewohnte Position.

Frisch Verliebte m?ssen sich nur kurz erholen

Auch hier ist das Gehirn beteiligt: Es sch?ttet das ?Lustt?ter?-Hormon Prolactin aus. M?nner reagieren darauf empfindlicher als Frauen. Ihre Organe sind eine Zeit lang nicht mehr erregbar. Und manchmal schl?ft der Mann nach dem Geschlechtsakt einfach ein. Doch junge M?nner und frisch Verliebte brauchen nur eine relativ kurze Erholungsphase ? so k?nnen sie schon bald wieder zu ?Phase 1? kommen...
Ins Gesicht geschrieben

Frauen schauen meist zuerst dorthin, aber auch f?r M?nner ist er wichtig: der Blick ins Gesicht des potentiellen Partners. Sch?n und jung soll der andere aussehen, denn damit signalisiert er oder sie: Ich bin gesund und f?hig mich fortzupflanzen. Und kann dazu beitragen, das ?berleben der Art zu sichern.

Ist symmetrisch gleich sch?n?


Doch welche Gesichter halten wir eigentlich f?r sch?n? Wissenschaftler haben vor allem mit Hilfe dreier Kriterien versucht, diese Frage zu beantworten. Symmetrie etwa wird von Forschern als ein Ma?stab angesehen, nach dem wir das Gesicht eines anderen beurteilen. Je mehr linke und rechte Gesichtsh?lfte sich ? um die Mittelachse gespiegelt ? gleichen, desto eher erleben wir unser Gegen?ber als sch?n. Was allerdings nicht in jedem Fall gilt: Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Menschen mit unregelm??igen Gesichtsz?gen als sehr attraktiv gelten k?nnen. Und umgekehrt nicht jeder, dessen Gesicht symmetrisch ist, als sch?n empfunden wird. Ein bekanntes Gesicht jedenfalls passt zur These, dass regelm??ig gleich sch?n ist: Bei Claudia Schiffer gleichen sich linke und rechte Gesichtsh?lfte fast bis aufs Haar genau.

Sexy Durchschnitt

Was in unserer Leistungs- und Ego-Gesellschaft eigentlich ein Minus ist, empfinden wir bei Gesichtern als sch?n: Durchschnittlichkeit. Wissenschaftler haben das immer wieder getestet ? mit einer Methode, die bereits seit dem 19. Jahrhundert bekannt ist. Dabei werden mehr oder weniger viele Portr?tbilder ?bereinandergelegt und aus ihnen das Durchschnittsgesicht ?gemorpht?. Heute passiert das alles am Computer. Die Ergebnisse sind eindeutig: Betrachter halten die neuen, k?nstlichen Gesichter meist f?r sch?ner als die urspr?nglichen realen. Und finden diese zudem umso attraktiver, je mehr sie per Computer-Programm den virtuellen Portr?ts angeglichen werden. Vermutlich liegt das daran, dass sich in den Durchschnittsgesichtern jeder selbst ein bisschen wiederfindet. Weshalb wir uns auch oft f?r Partner entscheiden, die uns nicht ganz un?hnlich sind.

Kindfrauen kommen nicht bei allen M?nnern an

Japanische Anime-Figuren zeigen es exemplarisch: Riesige Augen strahlen aus einem runden Gesicht mit hoher Stirn und kleiner Stupsnase. Das klassische Kindchenschema. Nicht nur M?tter finden das s??, sondern auch M?nner ? bei Frauen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Gesichter, die am Computer kindlicher gemacht werden, bei manchen M?nnern als attraktiver gelten. Was aber nicht hei?t, dass alle nur auf Kindfrauen stehen w?rden. Viele M?nner bevorzugen vielmehr reifere Gesichter mit hohen Wangenknochen ? eine Anziehung, die biologisch Sinn macht. Denn Gesichter werden durch Hormone geformt und ein reiferes Aussehen weist auf einen hohen ?strogenspiegel hin. Oder anders ausgedr?ckt: Die Chancen stehen gut, mit einer solchen Frau Kinder zu zeugen.

Testosteron formt das m?nnliche Gesicht

Was f?r die Frau gilt, trifft umgekehrt auch auf den Mann zu: Testosteron hei?t das Hormon, welches seine Z?ge formt. Und je mehr es das tut, umso besser: Die wenigsten Frauen f?hlen sich n?mlich von kindlichen M?nnern angezogen. Vielmehr finden die meisten kantig-m?nnliche Z?ge attraktiv, die Potenz und Durchsetzungsf?higkeit versprechen.



? Welt der Wunder GmbH

Quelle:
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ausmacht, geheimnisse, lust, partner, perfekten


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