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SAP und Intel kooperieren f?r RFID (Pit-Bumm, 11.03.2005, 11:59)
SAP und Intel kooperieren f?r RFID
Oft w?ssten Journalisten mehr als die beteiligten Unternehmen, so Henning Kagermann auf der CeBIT zu dem
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Zusammen mit dem Chiphersteller Intel will SAP die Implementierung von RFID-Technologien (Radio Frequenzy Identification) vereinfachen. Dabei sollen Anwender ihre RFID-Daten direkt in ihre Backend-Systeme ?berf?hren k?nnen. Die neu geschaffene Umgebung sei quasi eine 'Plug and Play'-L?sung f?r alle Eingabeger?te wie Desktops, oder andere RFID-Leseger?te und soll zudem der Verbreitung der neuen Technologie Vorschub leisten. Daneben k?ndigte SAP die neue Version von mySAP ERP an. Die Software k?nne jetzt noch besser auf die NetWeaver-Plattform zugreifen.
"Es gibt einen RFID-Markt, aber dieser hebt nicht so ab, wie wir das erwartet haben", erkl?rte Henning Kagermann, Vorstandsprecher der SAP auf der CeBIT. Grund f?r die eher schleppende Entwicklung sei die Vielzahl von verschiedenen L?sungsans?tzen. "Daher ist die Zusammenarbeit mit Intel wichtig", so Kagermann, "um einheitliche Standards zu etablieren."
Die Anwender k?nnen die RFID-Anbindung entweder direkt in ihre Backend-Systeme und -Gesch?ftsprozesse integrieren, oder das Management der Hardwareumgebungen spezialisierten Partnern ?berlassen. Letzteres eigne sich besonders f?r Unternehmen mit komplexen Gesch?fts- und Systemumfeldern, denn auf diese Weise lie?en sich auch verschiedene Ger?te von unterschiedlichen Anbietern b?ndeln. So will der ERP-Softwareanbieter auch hier mit externen Partnern zusammenarbeiten, um Steuerungs- und ?berwachungsfunktionen f?r die SAP Auto-ID-Infrastruktur zu erm?glichen. Prozesse entlang der Logistikkette, wie etwa Lagerverwaltung, Transport oder Materialwirtschaft lassen mit mySAP Supply Chain Management unterst?tzen.
Hierbei setzt die L?sung im Backend auf Intel-basierten Servern auf. Im Frontend werden auch Produkte anderer Hersteller unterst?tzt. Der Halbleiterhersteller wird zudem eine L?sung f?r Device-Management auf der NetWeaver-Plattform bereitstellen. Denn derzeit treiben laut SAP vor allem komplexe Hardwarearchitekturen sowie viele verschiedene propriet?re Systemarchitekturen die Preise f?r RFID-Implementierungen in die H?he. Nicht zuletzt seien auch die RFID-Chips noch recht teuer. Dennoch erwartet das Unternehmen f?r die Zukunft hier ein starkes Wachstum, da schon viele Unternehmen Installationen planten.
Die neue Version von mySAP ERP ist nun schon einen Monat fr?her verf?gbar als urspr?nglich geplant. Neu an dem Release ist, dass die Software jetzt im vollem Umfang auf die NetWeaver-Plattform zugreifen kann. In der ERP-Software sind analytische Anwendungen zur Entscheidungsfindung zusammengefasst. So lassen sich beispielsweise Finanzwesen, Personalmanagement oder auch Reisemanagement mit der L?sung abbilden und integrieren. Wie SAP mitteilt, k?nnten Unternehmen schneller auf ver?nderte Anforderungen reagieren. Und Bedarf f?r die L?sung scheint zu bestehen.
Seit dem dritten Quartal 2004 wurden ?ber 1000 neue Vertr?ge f?r mySAP ERP geschlossen. Rund 70 Prozent mit mittelst?ndischen Unternehmen - zumindest mit solchen, die SAP in die Kategorie Mittelstand einordnet. "Wir sind mit unseren Ergebnissen f?r den Mittelstand zufrieden", so Kagermann bei einem Roundtable mit Journalisten. Jedoch wolle sein Unternehmen sich nicht noch weiter f?r noch kleinere Unternehmen ?ffnen. Bei f?nf bis zehn Angestellten sei Schluss. "Das Ganze ist einerseits eine Frage der Vertriebswege und andererseits der Produkte", so Kagermann. SAP m?sste f?r dieses neue Segment nicht nur die Produkte anpassen, sondern auch die Vertriebskan?le umbauen.
Trotz des Retek-Wirrwarrs und der ?bernahme von Peoplesoft durch Oracle bleibe der US-Markt f?r SAP interessant. "Man kann zwei Monate nach dem Merger noch keine Resultate sehen", so der SAP-Vorstandssprecher zum Oracle/Peoplesoft-Deal. Es lie?en sich jetzt aufgrund der Unw?gbarkeiten durch die ?bernahme noch keine Trends bei Kunden feststellen. Jedoch bringt diese Unsicherheit andere Vorteile f?r SAP. "Viele Menschen bewerben sich jetzt um eine Stelle bei SAP", daher k?nne das Unternehmen jetzt ?ber sehr viele gute Talente verf?gen.
Quelle :
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Pit
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