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Gedanken lesen - Eine neue Technik soll Verbrecher entlarven (Pit-Bumm, 06.03.2005, 16:56)
Gedanken lesen - Eine neue Technik soll Verbrecher entlarven
Die US-amerikanischen Geheimdienste arbeiten fieberhaft an Ideen und Methoden, Terrorakte bereits im Vorfeld zu erkennen und zu verhindern. Eine besteht darin, das Gehirn potentieller und mutma?licher Verbrecher zu scannen: das ?Brain Fingerprinting?. Mit dieser Methode hat der Entwickler des Gehirn-L?gendetektors, Dr. Lawrence Farwell, Mitte letzten Jahres gro?es Aufsehen erregt ? indem er sie in einem besonders brisanten Mordfall anwendete: Der 1994 wegen Doppelmordes zum Tode verurteilte Jimmie Ray Slaughter soll seine Geliebte und die gemeinsame Tochter umgebracht haben. Doch er bestreitet die Tat bis heute. War er der T?ter oder nicht? Dr. Lawrence Farwell hat Slaughters Gehirn gescannt ? mit erstaunlichen Ergebnissen.
Der Fall Slaughter
Im Jahr 1991 ersch?ttert ein grausiges Verbrechen die Vereinigten Staaten von Amerika. Die elfmonatige Jessica Wuertz und ihre Mutter Melody werden in Oklahoma City erschossen und erstochen aufgefunden. Der Verdacht f?llt auf Jimmie Ray Slaughter, den Geliebten von Melody und Vater der gemeinsamen Tochter Jessica. Ein Motiv ist schnell gefunden: Slaughter ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Vor seiner Familie will er sein Verh?ltnis mit Melody und das uneheliche Kind verbergen. Als Melody Unterhalt f?r Jessica verlangt, soll Slaughter die beiden umgebracht haben.
Die Indizien sprechen gegen den Verurteilten
Nach einem drei Jahre dauernden Prozess wird der Beschuldigte zum Tode verurteilt. Seitdem sitzt er in der Todeszelle ? und beteuert seine Unschuld. Slaughters Ex-Frau Nikki und die gemeinsamen Kinder geben ihm sogar ein Alibi. Er sei zu der Tatzeit gar nicht in Oklahoma gewesen, die Familie h?tte in Kansas, 400 Kilometer weit weg, den Abend gemeinsam verbracht. Doch das Gericht schenkt dem Alibi keinen Glauben. Die Begr?ndung: Die Familie l?ge, um Slaughter vor der Strafe zu retten. Der st?rkste Beweis der Staatsanwaltschaft sind die Kugeln, mit denen die Opfer ermordet wurden. Es ist eine sehr seltene Munition, die gleiche Art wurde in Slaughters Haus gefunden. Der aber wei? angeblich nicht, wie diese Munition in sein Haus gekommen ist.
Der
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Dr. Lawrence Farwell bietet sich an, den Todeskandidaten einem
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Um in diesem Forum Links und Bilder sehen zu können, müssen Sie 1 oder mehr Beiträge verfasst haben. Ihr Beitragszähler steht derzeit bei 0 ! Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Boards-United oder loggen Sie sich ein, wenn Sie bereits einen Account haben. mit seinem Gehirn-L?gendetektor zu unterziehen. Das Problem bei diesem Fall: Slaughters Prozess hat drei Jahre gedauert, w?hrend dieser Zeit wurden so gut wie alle Details zu dem Verbrechen wieder und wieder aufgef?hrt, auch wenn Slaughter nicht der T?ter ist, wei? er alles ?ber den Mord. Trotz der widrigen Ausgangssituation findet Dr. Farwell vier Begriffe, die Slaugher nicht wissen kann ? au?er er ist der T?ter. Der Verd?chtige wird im Gef?ngnis getestet, zehn Stunden lang. Das erstaunliche Ergebnis: Die Kurven sagen aus, dass Slaughter das rel***nte T?terwissen nicht hat. Ein Beweis seiner Unschuld?
Im Zweifel f?r den Angeklagten
Andere Wissenschaftler dagegen sind der Ansicht, dass Slaughter ? wenn er der M?rder ist ? T?terwissen nach den elf Jahren im Gef?ngnis einfach vergessen haben kann. Daher halten sie die Brain Fingerprinting Methode in diesem Fall f?r wenig aussagekr?ftig. So auch das Gericht: Es erkennt den
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Um in diesem Forum Links und Bilder sehen zu können, müssen Sie 1 oder mehr Beiträge verfasst haben. Ihr Beitragszähler steht derzeit bei 0 ! Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Boards-United oder loggen Sie sich ein, wenn Sie bereits einen Account haben. nicht an und verweigert eine Wiederaufnahme des Falles. Der Hinrichtungstermin ist f?r den 15. M?rz 2005 festgesetzt. Doch auch in den USA m?sste es hei?en: Im Zweifel f?r den Angeklagten. Weshalb die Hinrichtung eigentlich ausgesetzt werden m?sste...
Wie Brain Fingerprinting funktioniert
Im Jahr 2001 patentierte der US-amerikanische Neurologe Dr. Lawrence Farwell seine neu entwickelte Methode zur Wahrheitsfindung ? das ?Brain Fingerprinting?. Dabei soll ein Gehirn-L?gendetektor im Ged?chtnis gespeicherte Informationen ?ber ein Verbrechen, so genanntes T?terwissen, aufsp?ren.
Spezifische Gehirnwellen beim Wiedererkennen
Farwell beansprucht nicht, Absichten erfassen zu k?nnen, sondern lediglich feststellen zu k?nnen, ob ein Mensch beispielsweise schon einmal am Tatort eines Verbrechens war oder das Opfer gekannt hat. Denn beim Wiedererkennen kommt es zu unwillk?rlichen, nicht beeinflussbaren Reaktionen, die sich in spezifischen Gehirnwellen auswirken. Diese Str?me k?nnen mit Sensoren, die an einem Stirnband um den Kopf angebracht sind, gemessen werden. Die Messungen der Impulse bringen eine Kurve hervor, die anzeigt, ob ein Verd?chtiger bestimmte Details zu einem Verbrechen wei?.
Das entscheidende T?terwissen
Bei einem
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Um in diesem Forum Links und Bilder sehen zu können, müssen Sie 1 oder mehr Beiträge verfasst haben. Ihr Beitragszähler steht derzeit bei 0 ! Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Boards-United oder loggen Sie sich ein, wenn Sie bereits einen Account haben. mit seinem Gehirn-L?gendetektor spielt Dr. Farwell den Verd?chtigen ?ber einen Computermonitor verschiedene Begriffe zu. Diese sind in drei Kategorien unterteilt. Die erste Art von Begriffen, die ?targets?, h?ngen mit dem Kriminalfall direkt zusammen, sind aber aus Medienberichten allgemein bekannt, oder sie werden den Probanden vorher genannt ? kurz, diese kennen die Begriffe schon vor dem
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Um in diesem Forum Links und Bilder sehen zu können, müssen Sie 1 oder mehr Beiträge verfasst haben. Ihr Beitragszähler steht derzeit bei 0 ! Bitte registrieren Sie sich kostenlos bei Boards-United oder loggen Sie sich ein, wenn Sie bereits einen Account haben. . Die Begriffe der zweiten Kategorie werden ?irrel***nts? genannt, sie sind f?r den Fall bedeutungslos und werden wahllos zwischen die anderen gestreut. Die dritte Kategorie, so genannte ?probes?, sollen den T?ter ?berf?hren. Sie h?ngen mit dem Fall direkt zusammen, werden den Probanden aber vorher nicht mitgeteilt. Sie beinhalten das so genannte ?T?terwissen? ? Wissen, das man nur haben kann, wenn man die Tat begangen hat oder daran beteiligt war.
Drei Kurven sollen Aufschluss geben
Die Begriffe aus den verschiedenen Kategorien werden den Verd?chtigen durcheinander gew?rfelt immer wieder auf einem Monitor zugespielt. Kennen die Verd?chtigen die Begriffe, sendet ihr Gehirn starke Impulse aus. Sind die Begriffe unbekannt, sind die Gehirnstr?me schwach. Bei der Auswertung der Messungen entstehen drei Kurven. Deckt sich die Kurve der ?irrel***nts? mit der Kurve der ?probes?, kann der Verd?chtige kein T?terwissen haben. Ist die ?probes?-Kurve dagegen ?hnlich der ?targets?-Kurve, ist dem Verd?chtigen das T?terwissen gel?ufig. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verd?chtige auch der T?ter ist.
? Welt der Wunder GmbH
Quelle:
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