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Suprnova soll ?berwacht werden (=FaK3r=, 01.09.2004, 06:34)
Der kanadische Internet-Provider Cogeco scheint Warnungen an seine Kunden zu versenden, wenn diese Filesharing-Programme nutzen. Dabei scheint der BitTorrent-Tracker der schwedischen Webseite suprnova.org beobachtet zu werden, um an Nutzerdaten zu gelangen.
In einem Forenbeitrag bei dslreports.com berichtet ein BitTorrent-Nutzer ?ber ein Schreiben seines kanadischen Providers. Dieser bezieht sich auf das amerikanische Urheberecht (DMCA), um vor dem Zugriff auf die schwedische Webseite suprnova.org zu mahnen. Offenbar handelt es sich um eine weitergeleitete eMail der Filmindustrie (MPAA).
Was sind BitTorrent-Tracker?
Das Filesharing-Programm BitTorrent nutzt sogenannte Tracker. Das ist das Serverprogramm, das die Informationen zu einer oder mehreren Dateien verwaltet. Der herunterladende BitTorrent-Client erf?hrt vom Tracker, welcher User des Netzwerkes sonst noch die Datei herunterl?dt und verteilt.
Sobald ein Client einen Teil der angefragten Datei erhalten und die Pr?fsumme verifiziert hat, meldet er dies dem Tracker. Da der Tracker nun wei?, dass es einen weiteren User mit einem Teil der Datei gibt, kann er Anfragen an diesen User weiterleiten.
Einen Datenfluss zwischen BitTorrent-Tracker und -Client zu ?berwachen ist nicht schwer. Genau das scheint die MPAA gemacht zu haben.
Beispiel eDonkey: So k?nnte man auch an Nutzer-Daten kommen
Das sich Anti-Piraterie-Organisationen in Tauschb?rsen einklinken, um an Userdaten zu gelangen ist nicht neu. Wahrscheinlich machen dies einige Organisationen schon l?nger. Will die Filmindustrie beispielsweise herausfinden, wer den Film Spiderman 2 anbietet und herunterladen will, dann muss sie nur die gleiche Datei ?ber einen eDonkey-Client herunterladen.
W?hrend der Download St?ck f?r St?ck volleendet wird, werden die bereits vorhanden Datei-Fragmente wieder angeboten. Greift nun ein fremder eDonkey-Nutzer auf diese Teile zu, dann muss nur noch die IP-Adresse des Nutzers herausgefunden werden. So k?nnte die Filmindustrie ganz schnell an Daten der eDonkey-Nutzer herankommen.
Was dann folgt ist Routine. Ein Schreiben an den Internet Service Provider des eDonkey-Nutzers ?ber die Staatsanwaltschaft. Und schon liegen die Informationen f?r eine Klage vor. Folgt eine Hausdurchsuchung und der Film ist tats?chlich noch auf der Festplatte, dann d?rfte es der eDonkey-Nutzer schwer haben vor Gericht.
Rechteinhaber vs. Provider
Es geht um Geld, auch bei den Internet Service Providern. Filesharing ist, auch wenn kein ISP der Welt das so sagen w?rde, eine Daseins-Berechtigung f?r DSL. Hier wird Bandweite gebraucht, Up- und Downstream, m?glichst viel Traffic, m?glichst g?nstig. Die eigene Kundschaft zu vergraulen ist sicher nicht im Interesse der Provider. Deswegen wird weggeschaut, h?chstens mal angemahnt und nur ganz selten wird Kunden gek?ndigt.
der thread beim gulliboard:
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so wie es scheint hat da einer im forum schon ne warnung bekommen
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