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Heikle Themen per SMS (Ky!, 04.06.2004, 12:34)
Einige von Euch werden sich noch an die Nachricht in der Zeitung mit den gro?en ?berschriften erinnern: Alex K. Superstar macht Schluss mit seiner Freundin. Per SMS. Nicht wirklich nett. Eine Studie hat jetzt festgestellt, dass Jugendliche unangenehme Mitteilungen lieber als Kurznachricht verschicken, statt das offene Gespr?ch zu suchen.
Schluss machen mit dem Handy ist in
Die Briten haben die Nase vorn, wenn es um das Beenden einer Beziehung ?ber die Kurznachricht geht. Schon jeder f?nfte tippt in Gro?britannien "Es ist aus" in sein Handy. Auch in ?sterreich ist die Tendenz feststellbar, unangenehmen Gespr?chen aus dem Weg gehen zu wollen. Das ergab eine eben fertiggestellte Studie ?ber die Nutzung von SMS aus Salzburg
H?ufigster Grund f?r die SMS sind Verabredungen
Auch wenn so heikle Themen immer ?fter per SMS kommuniziert werden, verdr?nge die SMS das pers?nliche Gespr?ch oder den direkten Kontakt jedoch nicht, dies wird klar, wenn man sich den h?ufigsten Inhalt einer SMS anschaut: Information zu einer Verabredung, einem Treffen oder ?hnlichem. Dies ermittelte der Salzburger Psychologe Alexander Keul.
Die Flut der weltweit verschickten SMS w?chst. Wurden 2002 weltweit monatlich rund 24 Milliarden Kurznachrichten verschickt, waren es ein Jahr sp?ter alleine in China schon 18,3 Milliarden pro Monat.
Psychologen diskussion ?ber Ethik
Erschreckend ist trotzdem, dass immerhin 22 Prozent der Jugendlichen von zw?lf bis 19 Jahren und 21 Prozent der 20- bis 29-J?hrigen die SMS dem direkten Gespr?ch vorziehen. Gr?nde daf?r seien unter anderem "soziale ?ngste". So deklarieren Psychologen die Kurznachricht als "unterschwelliges Medium". Zudem laufe die SMS bei Jugendlichen als "stille Post" an den Eltern vorbei, "per Knopfdruck ist es gel?scht". Trotdem gibt es einige Befragte, die so manche Nachricht so lieb gewonnen haben, dass sie sie jahrelang im Speicher behalten.
Habt ihr noch solche Kurznachrichten? Habt Ihr sie auch "jahrelang" im Speicher ?
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